Architektonisches Denkmal

Jessica Stütz,

Daniel Libeskind präsentiert Vorentwurf für Albert Einstein Discovery Center in Ulm

Ein Ort, der junge Menschen dazu inspiriert, der nächste Einstein zu werden – so beschreibt Daniel Libeskind seine Vision für das geplante Albert Einstein Discovery Center in Ulm. Sein nun vorgestellter Entwurf für das Gebäude, in dem die Erkenntnisse des Physik-Genies zum Leben erweckt werden sollen, zeigt, wie sich wissenschaftliche Theorie und architektonische Praxis verbinden lassen. „Mein Ziel ist es, einen Raum zu schaffen, der so fantasievoll ist wie Einsteins Theorien. Ich möchte ein Bauwerk schaffen, das eng mit Einsteins Gedanken verbunden ist und das zum Entdecken anregt“, erklärt Libeskind seine Intention. Besonders die allgemeine Relativitätstheorie, sich den Raum als eine biegsame und elastische Struktur vorstellt, findet sich deshalb in der Gestaltung des Vorentwurfs wieder. Während sich die Besucher durch die Räumlichkeiten bewegen, werden sich so ständig neue, überraschenden Perspektiven entfalten, die die Interaktion von Raum und Zeit visuell vermitteln.

Vorentwurf für Albert Einstein Discovery Center in Ulm © Studio Libeskind

Auch hinsichtlich der Dimensionen hinterlässt der Entwurf Eindruck: Mit einer Grundfläche von 2500 Quadratmetern, einer Bruttogeschossfläche von 7800 Quadratmetern (über fünf Stockwerke) und einer maximalen Höhe von 50 Metern nutzt das Gebäude den zur Verfügung stehenden Raum voll aus. Dazu kommen Technikräume im Untergeschoss sowie eine Tiefgarage. Am Standort des ehemaligen Hauptsitzes der Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) wird die Sehenswürdigkeit so schon in wenigen Jahren die Stadt bereichern.

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