IHF - Weleda Logistik-Campus

Jessica Stütz,

CO2-Fußabdruck minimieren

Um sich schon heute für künftige Marktanforderungen zu rüsten, hat Weleda in Schwäbisch Gmünd einen neuen Logistik-Campus errichtet. Damit geht das Unternehmen einen großen Schritt in Richtung klimaneutrales Wirtschaften und minimierten CO2-Fußabdruck. Dieser ökologische Anspruch spiegelt sich auch im Materialkonzept des Campus wider. Zwar verzichtet er aus statischen Gründen nicht gänzlich auf Beton, kombiniert diesen im Gegensatz zu klassischen Logistikbauten jedoch mit einem hohen Anteil nachhaltiger Materialien wie Holz und Stampflehm. Ergänzt wird das Konzept mit regenerativen Energietechnologien wie Photovoltaikanlagen an den Fassaden und auf den Dächern sowie Geothermie.

Das viergeschossige Funktionsgebäude kombiniert eine Betonkonstruktion im Unter-, Erd- und 1. Obergeschoss mit einer vorgehängten Holzfassade und einem 2. Obergeschoss in Holzskelettbauweise mit Satteldachbindern © Michelgroup

Für seine Bauweise hat der Neubau bereits das DGNB-Vorzertifikat in Platin erhalten. Der Campus befindet sich auf einem 72 000 m² großen Grundstück im Gewerbegebiet von Schwäbisch Gmünd. Das mit der Planung beauftragte Architekturbüro Michelgroup GmbH hat das Projekt bewusst nicht als einzelnes Logistikgebäude konzipiert, sondern die Funktionen auf mehrere Baukörper verteilt.

Internationales Holzbau-Forum 2024
Do., 5.12.2024
Zeit: 16.20 – 16.50 Uhr
Block: Holztragwerke

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