iMC-2.0-System
Erfahrung wird dank Kuhn Baumaschinen zu Innovation
Steigende Anforderungen an Produktivität, Präzision und Nachhaltigkeit verändern Maschinenparks grundlegend.
Seit der Gründung im Jahr 1929 hat sich Schneider & Sohn kontinuierlich weiterentwickelt. Was einst mit einem stationären Schotterwerk begann, ist heute ein breit aufgestelltes Bauunternehmen mit vier Geschäftsbereichen und bis zu 150 Projekten im Jahr.
Auffällig ist dabei die konsequente Ausrichtung auf technologische Innovation. Von der frühen Einführung eigener GPS-Vermessung bis hin zum Einsatz intelligenter Maschinensteuerung zieht sich eine klare Linie durch die Unternehmensgeschichte. Mit der Integration der neuen Planierraupe Komatsu D71PXi-24, bereitgestellt von Kuhn Baumaschinen, wird die Reise nun fortgeschrieben.
Im Zentrum des neuen Dozers steht das integrierte iMC-2.0-System. Die intelligente Maschinensteuerung nutzt GNSS-Mehrkonstellationsempfang und verarbeitet Daten in Echtzeit, um Planierprozesse weitgehend zu automatisieren. Besonders relevant für die Praxis ist die sogenannte proaktive Planiersteuerung. Sie analysiert das Gelände während der Überfahrt, speichert die Daten und optimiert automatisch die nächsten Arbeitsschritte. Dadurch kann die Maschine große Teile des Arbeitsprozesses eigenständig steuern.
Strategische Flottenentscheidung
Mit wachsender Auftragslage entstand der Bedarf nach einer leistungsstärkeren Maschine. Der D71PXi-24 schließt dabei die Lücke zwischen bestehenden Modellen und kombiniert höhere Schiebekraft mit der gewohnten Präzision und Wendigkeit. Diese Kontinuität in der Flottenstrategie zeigt eine zentrale Erkenntnis für die Branche: Technologische Investitionen entfalten ihren vollen Nutzen erst im Zusammenspiel mit Erfahrung und konsequenter Anwendung im Betrieb. Im täglichen Einsatz übernimmt die neue Planierraupe klassische Planierarbeiten ebenso wie Rekultivierung und Wegebau.
Eine besondere Rolle spielt die Maschine im betriebseigenen Recyclingbereich. Hier wird der Gedanke eines geschlossenen Materialkreislaufs umgesetzt: von der Aufbereitung bis zur präzisen Wiederherstellung von Flächen.
Die ersten Rückmeldungen aus dem Team unterstreichen die Praxistauglichkeit der Technologie: "Die Raupe ist sehr leise und arbeitet in einer hervorragenden Kontinuität." Auch die ökologische Ausrichtung spielt eine Rolle. Schneider & Sohn verfolgt mit dem Konzept eines "unendlichen Kreislaufs der Baustoffe" eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie. Dazu gehört auch der Einsatz von HVO als nahezu CO2-neutralem Kraftstoff.












