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Artikel und Hintergründe zum Thema

Auszubildende

Max Kandler,

dechant setzt auf internationale Nachwuchskräfte

Der Fachkräftemangel entwickelt sich für viele Bauunternehmen zunehmend zu einem strukturellen Risiko. Besonders im gewerblichen Bereich fehlen qualifizierte Nachwuchskräfte. Während zahlreiche Beschäftigte in den kommenden Jahren altersbedingt aus dem Berufsleben ausscheiden, bleiben gleichzeitig viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Vor allem mittelständische Betriebe und Unternehmen in ländlichen Regionen stehen dadurch unter wachsendem Druck, neue Wege in der Personalgewinnung zu gehen.

dechant bietet seinen Azubis - neben dem Unterricht in der Berufsschule - vertiefenden firmeneigenen Unterricht. Das trägt zusätzlich zum Erfolg der Ausbildung bei. Daneben erhalten Azubis mit Migrationshintergrund - ebenfalls firmenintern - Sprachunterricht. © dechant

Die Weismainer dechant hoch- und ingenieurbau gmbh verfolgt hierzu eine langfristig angelegte Strategie. Das Unternehmen setzt neben der klassischen Nachwuchsförderung gezielt auf internationale Auszubildende und Fachkräfte mit Migrationshintergrund. Besonders junge Menschen aus Drittstaaten gewinnen dabei für die Personalentwicklung im Bauwesen an Bedeutung.

Ausbildung international denken: Neue Wege für die Baubranche

Die Gewinnung von Auszubildenden erfolgt bei vielen Unternehmen weiterhin über Ausbildungsmessen, Schulpartnerschaften oder Praktika. Gleichzeitig zeigt sich jedoch, dass diese Maßnahmen allein den steigenden Personalbedarf vieler Betriebe kaum noch decken können. Die Weismainer dechant hoch- und ingenieurbau gmbh erweitert deshalb ihre Rekrutierungsstrategie konsequent um internationale Bewerber.

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Im Fokus stehen dabei junge Menschen aus Drittstaaten, die gezielt eine duale Ausbildung in Deutschland anstreben. Das Unternehmen arbeitet hierfür unter anderem mit internationalen Schulen sowie europäischen Vermittlungsplattformen zusammen. Entscheidend ist dabei nicht allein die fachliche Eignung, sondern auch die Bereitschaft zur Integration, Sprachkompetenz und langfristige Perspektive im Bauwesen.

Gerade das deutsche duale Ausbildungssystem besitzt international einen hohen Stellenwert. Die Verbindung aus praktischer Baustellenerfahrung und theoretischer Ausbildung gilt in vielen Ländern als attraktiver Karriereweg. Für Bauunternehmen eröffnet dies die Möglichkeit, motivierte Nachwuchskräfte frühzeitig an den eigenen Betrieb zu binden.

Praxisbeispiel aus Weismain: Ausbildung als Zukunftsperspektive

Wie dieser Weg in der Praxis funktioniert, zeigt das Beispiel von Karim Lakssissi aus Marokko. Seit September 2025 absolviert der 25-Jährige bei der Weismainer dechant hoch- und ingenieurbau gmbh eine Ausbildung zum Beton- und Stahlbetonbauer.

Vor seinem Wechsel nach Deutschland studierte Lakssissi Geografie an einer Universität in Fés. Perspektiven auf dem heimischen Arbeitsmarkt sah er jedoch nur eingeschränkt. Ausschlaggebend für den Schritt nach Deutschland war für ihn insbesondere die Möglichkeit einer praxisnahen und zugleich anerkannten Berufsausbildung im Bauwesen.

Bereits vor seiner Einreise bereitete sich der angehende Auszubildende intensiv auf die Ausbildung vor und eignete sich eigenständig Deutschkenntnisse auf B1-Niveau an. Nach dem Kontakt mit der Personalabteilung des Unternehmens erhielt er auf Grundlage des Ausbildungsvertrags ein entsprechendes Ausbildungsvisum.

Für Bauunternehmen zeigt dieses Beispiel, wie wichtig strukturierte Prozesse bei der internationalen Azubi-Gewinnung sind. Sprachförderung, klare Ansprechpartner und Unterstützung bei organisatorischen Fragen entscheiden häufig darüber, ob Integration langfristig gelingt.

Fachkräfte mit Migrationshintergrund stärken die Wettbewerbsfähigkeit

Die Weismainer dechant hoch- und ingenieurbau gmbh beschäftigt aktuell zahlreiche Mitarbeitende unterschiedlicher Nationalitäten. Der Anteil von Fachkräften und Auszubildenden mit Migrationshintergrund wächst kontinuierlich. Für das Unternehmen ist dies längst nicht mehr nur ein ergänzender Baustein der Personalgewinnung, sondern ein zentraler Bestandteil der Fachkräftesicherung.

Gerade im Bauwesen zeigt sich zunehmend, dass internationale Teams Stabilität schaffen können. Viele Bewerber aus Drittstaaten bringen eine hohe Motivation, gute schulische Voraussetzungen und langfristige Entwicklungsziele mit. Gleichzeitig profitieren Unternehmen von einer stärkeren personellen Planungssicherheit.

Damit Integration im Arbeitsalltag funktioniert, investiert dechant zusätzlich in interne Unterstützungsangebote. Dazu zählen vertiefender Fachunterricht, Sprachförderung sowie Hilfestellungen bei Unterkunft und Organisation. Diese Maßnahmen erleichtern den Einstieg in den deutschen Arbeitsmarkt und erhöhen die Bindung an das Unternehmen.

Familienunternehmen schaffen attraktive Perspektiven im Bauwesen

Neben fachlichen Entwicklungsmöglichkeiten spielen Unternehmenskultur und soziale Integration eine entscheidende Rolle. Gerade familiengeführte Bauunternehmen verfügen häufig über Strukturen, die persönliche Betreuung und schnelle Integration erleichtern.

Für internationale Auszubildende entsteht dadurch nicht nur ein Arbeitsplatz, sondern häufig auch ein langfristiges berufliches Umfeld mit Entwicklungsperspektiven. Viele junge Menschen verbinden mit einer Ausbildung in Deutschland die Aussicht auf Weiterbildung, beruflichen Aufstieg und langfristige Sicherheit.

Die Erfahrungen der Weismainer dechant hoch- und ingenieurbau gmbh verdeutlichen, dass internationale Nachwuchskräfte ein wichtiger Bestandteil zukünftiger Personalstrategien im Bauwesen sein können. Angesichts des steigenden Fachkräftemangels dürfte die gezielte Ausbildung junger Menschen aus Drittstaaten für viele Unternehmen der Branche zunehmend an Bedeutung gewinnen.

Internationale Ausbildung wird zum Zukunftsfaktor der Branche

Der Wettbewerb um Fachkräfte verschärft sich im gesamten Baugewerbe spürbar. Unternehmen, die frühzeitig in Ausbildung, Integration und internationale Personalgewinnung investieren, schaffen sich langfristige Vorteile. Die Weismainer dechant hoch- und ingenieurbau gmbh zeigt, wie sich klassische Ausbildungskonzepte mit internationalen Rekrutierungsstrategien verbinden lassen.

Für das Bauwesen entsteht daraus ein Modell, das weit über kurzfristige Personalgewinnung hinausgeht. Internationale Auszubildende und Fachkräfte mit Migrationshintergrund entwickeln sich zunehmend zu einem entscheidenden Erfolgsfaktor für die Zukunftsfähigkeit der Branche

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