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Artikel und Hintergründe zum Thema

Baugewerbe x VERBÄNDE

Kai Ingmar Link,

Neue Übersicht von E-Rechnung-Viewern

Seit der Einführung der elektronischen Rechnung (E-Rechnung) am 1. Januar 2025 müssen sich Unternehmen intensiv auf diese neue Pflicht vorbereiten. Gemäß dem Wachstumschancengesetz müssen sie in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen und weiterzuverarbeiten.

Die Einführung der E-Rechnung bringt einige Vorteile mit sich, wie etwa die Effizienzsteigerung durch den Wegfall des manuellen Aufwands für die Rechnungsbearbeitung, die Minimierung von Fehlern durch automatisierte Verarbeitung strukturierter Rechnungsdaten und eine schnellere Zahlungsabwicklung durch elektronische Versendung und automatische Verarbeitung. © BVBS

Eine E-Rechnung muss in einem strukturierten elektronischen Format ausgestellt, übermittelt und empfangen werden und ermöglicht eine elektronische Weiterverarbeitung. Bekannte Formate wie ZUGFeRD ab Version 2.0.1 und XRechnung erfüllen diese Anforderungen. Rechnungen in digitalen Formaten wie docx oder PDF entsprechen hingegen nicht den Anforderungen an eine E-Rechnung.

Visualisierung und Validierung von E-Rechnungen

Um eine E-Rechnung im XML-Format lesbar darzustellen, wird ein spezieller Viewer benötigt. Der BVBS Bundesverband Software und Digitalisierung im Bauwesen e.V. bietet auf seiner Webseite eine Übersicht gängiger Softwaretools, die es ermöglichen, E-Rechnungen zu visualisieren und zu validieren. Viele der aufgeführten Tools sind kostenlos nutzbar, und die Liste wird kontinuierlich aktualisiert und erweitert.

Unterstützung durch den BVBS

Der BVBS bündelt das Expertenwissen von über 125 Mitgliedsunternehmen aus den Bereichen Architektur, Bauingenieurwesen, Fachplanung, Bauausführung, verarbeitendes Gewerbe und Facility Management. Das Hauptziel des Verbandes ist es, die Leistungsfähigkeit, Innovationskraft und Nachhaltigkeit der Bauwirtschaft durch digitale Methoden und Werkzeuge zu stärken.

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Vorteile der E-Rechnung

Die Einführung der E-Rechnung bringt einige Vorteile mit sich, wie etwa die Effizienzsteigerung durch den Wegfall des manuellen Aufwands für die Rechnungsbearbeitung, die Minimierung von Fehlern durch automatisierte Verarbeitung strukturierter Rechnungsdaten und eine schnellere Zahlungsabwicklung durch elektronische Versendung und automatische Verarbeitung.

Praxisbeispiele und Herausforderungen

Es gibt bereits positive Praxisbeispiele, wie die erfolgreiche Einführung der E-Rechnung bei der Deutschen Bahn, die durch das Prinzip der "optimierten Bauabrechnung" Rechnungsrückläufe vermeidet. Allerdings gibt es auch Herausforderungen, insbesondere im Hinblick auf die Darstellung von Umsatzsteuern auf Anzahlungen, die mit den aktuellen E-Rechnungs-Formaten noch nicht vollständig abgedeckt werden. Der BVBS hat hierzu eine Arbeitsgruppe gegründet, um Lösungsansätze zu entwickeln und Rechtssicherheit für die Anwender zu gewährleisten.

Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 12_2024.

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