Auszeichnung

Jessica Stütz,

Taglieber Holzbau gewinnt Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2025

Der Deutsche Nachhaltigkeitspreis ist Europas größte Auszeichnung für ökologisches und soziales Engagement. Der Preis würdigt Pioniere der Transformation und zeichnet besonders wirksame Lösungen sowie verantwortungsbewusste Unternehmen in Wirtschaft, Kommunen und Forschung aus.

Das Familienunternehmen Taglieber Holzbau gewinnt den Deutschen Nachhaltigkeitspreis 2025 – und wird als Vorreiter für nachhaltiges Bauen in Deutschland geehrt © dnp2024_2811_Schuchrat_Kurbanov

Mit über 230 engagierten Mitarbeitern in Oettingen verfolgt Taglieber Holzbau das Ziel, tagtäglich wegweisende Lösungen für nachhaltiges Bauen mit dem nachwachsenden Baustoff Holz weiterzuentwickeln und praxisnah umzusetzen. "Im Mittelpunkt unserer Unternehmensphilosophie steht das energieeffiziente und ressourcenschonende Bauen mit ökologischen Materialien. Aber auch im Betrieb und unserem täglichen Tun, leben wir das Thema Nachhaltigkeit. Dazu gehört auch Verantwortung für unsere Mitarbeiter zu übernehmen und Nachhaltigkeit in der Zusammenarbeit mit unseren Lieferanten und Partnerfirmen", so Geschäftsführerin und Nachhaltigkeitsbeauftragte Christine Manz, die gemeinsam mit Franziska und Stefan Taglieber das Unternehmen in vierter Generation führt.

"Dieser Preis ist eine Anerkennung für unseren Jahrzehnte langen kontinuierlichen Einsatz für Nachhaltigkeit und ökologische Verantwortung. Wir sind stolz darauf, dass dadurch auch die unternehmerisch mutigsten Initiativen wie unser nachhaltiges Wohnquartier „GrünerLeben“ in Oettingen honoriert wird“, so Taglieber. „Unsere Projekte stehen für Innovation, Qualität und einen echten Beitrag zur dringend notwendigen Bauwende.“

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Das Vorzeige-Wohnquartier, das nach Nachhaltigkeitskriterien geplant und nach DGNB sowie BNK zertifiziert wurde, ist ein Paradebeispiel für ganzheitliche Lösungen. Die Gebäude erfüllen die Vorgaben des Qualitätssiegels nachhaltige Gebäude (QNG) und wurden bereits in verschiedenen öffentlichen Vorträgen vorgestellt, um auch das Interesse von Kommunen in der Region zu wecken.

"Die beste Energie, ist die, die man nicht braucht. KfW Effizienzhäuser 40 mit QNG sind deshalb für uns Standard. Durch den Einsatz von Holz und nachwachsenden Rohstoffen reduzieren wir die Treibhausgasemissionen deutlich im Vergleich zu konventionellen Häusern. Zudem ermöglichen wir seit 2015 serielles Sanieren mit vorgefertigten Holzbauelementen, wodurch Bauherren ihre Gebäude in kürzester Zeit auf Neubauqualität sanieren können – selbst im bewohnten Zustand! Für unsere Kunden bedeutet unsere serielle Holzbauweise kürzeste Bauzeiten, langlebige Gebäude und geringste Betriebskosten.

Als EMAS-zertifizierter Betrieb stecken wir uns seit dem Jahr 2000 jährlich Umweltziele und setzten diese konsequent um. Unsere Betriebsgebäude benötigen durchschnittlich 70 % weniger Energie als Standardgebäude, wobei die Wärmeversorgung zu 100 % erneuerbar ist und mit Restholz aus der Produktion gedeckt wird. Durch den Einsatz unserer PV-Anlagen, erzeugen wir über das Jahr mehr Strom, als wir selbst verbrauchen und nutzen diesen auch für unsere E-Flotte. Unsere nicht-vermeidbaren CO2-Emissionen kompensieren wir, führen seit 2023 das Branchenlabel "Klimaneutraler Betrieb" und haben eine klare Strategie, um unsere CO2-Emissionen bis 2030 deutlich zu reduzieren."

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