Wirtschaft & Verbände

Susanne Frank,

Guter Start ins neue Ausbildungsjahr

Die meisten Jugendlichen, die sich für eine Ausblildung in einem Bauberuf entschlossen haben, zeigen sich mit ihrer Entscheidung zufrieden

Ca. 80 % der Lehrlinge am Bau werden von den Inhaber geführten, mittelständischen Unternehmen des deutschen Baugewerbes ausgebildet. "Dieser hohe Prozentsatz macht deutlich, wie sehr das Baugewerbe seine gesellschaftliche Verantwortung wahrnimmt. Insgesamt investiert die Branche rund 300 Mio. Euro in die Ausbildung ihres Berufsnachwuchses. Dabei ist die Integration von jungen Menschen mit Migrationshintergrund für das Baugewerbe kein Fremdwort, sondern jahrelang geübte Praxis." Dieses erklärte der Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, Felix Pakleppa, zum Start des neuen Ausbildungsjahres.

Eine aktuelle Studie der SOKA-Bau und des FAZ-Instituts hat gezeigt, dass die Jugendlichen, die sich für eine Ausbildung in einem der 18 Berufe am Bau entschieden haben, mit ihrer aktuellen Berufsausbildung am Bau zufrieden (93,5 %) sind, ein Viertel von ihnen gab an, sogar sehr zufrieden (24,8 %) zu sein. Fast neun von zehn Auszubildenden äußerten sich positiv über den eigenen Ausbildungsbetrieb, gut jeder zweite sogar sehr positiv. Das allseits bemühte Vorurteil, eine Berufsausbildung in der Bauwirtschaft sei meist nur zweite oder dritte Wahl, ist damit eindrucksvoll widerlegt. Vor allem drei Kriterien geben den Ausschlag, wenn es darum geht, sich für einen Ausbildungsberuf zu entscheiden: das ist der Spaß an der Arbeit, die Berufsperspektiven im Anschluss an die Ausbildung sowie der Praxisnutzen einer Ausbildung am Bau.

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