Wirtschaft & Verbände

Susanne Frank,

Rückgang der Insolvenz um 11.1%

Das dynamische Wirtschaftswachstum hat der finanziellen Stabilität der Unternehmen gut getan. Im ersten Halbjahr 2011 haben 14.960 Unternehmen einen Insolvenzantrag gestellt. Das sind 11,1 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum (16.820).

Laut einer aktuellen Studie der Creditreform haben sich in allen vier Hauptwirtschaftsbereichen die Insolvenzzahlen rückläufig entwickelt.

Das Verarbeitende Gewerbe verzeichnet mit 1.250 gemeldeten Fällen 13,8 Prozent weniger Insolvenzen im Vergleich zur Vorjahresperiode beim Baugewerbe sind es 6,0 Prozent weniger (2.340 Fälle).

In der diesjährigen Insolvenzstatistik finden sich mehr kleine Firmen, aber auch mehr größere Unternehmen, die allerdings nur in wenigen Fällen überregional bekannt sind. In acht von zehn der insolventen Unternehmen (79,2 Prozent) waren höchstens fünf Mitarbeiter tätig (Vorjahreszeitraum: 78,8 Prozent).

Mehr als 50 Beschäftigte gab es lediglich in zwei Prozent der Fälle; verglichen mit dem Vorjahreszeitraum (1,7 Prozent) ein geringfügiger Anstieg.

Ganz junge Unternehmen, aber auch etablierte Firmen haben ihren Anteil am Insolvenzgeschehen merklich ausgebaut.

35,6 Prozent der zwischen Januar und Juni 2011 gemeldeten Insolvenzen wiesen ein Unternehmensalter von über zehn Jahren auf (Vorjahreszeitraum: 34,3 Prozent) 17,5 Prozent waren höchstens zwei Jahre am Markt (Vorjahr: 16,7 Prozent).

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