Luftdichtheits- und Feuchteschutzsystem
Fraunhofer-Studie zu hydrothermischen Auswirkungen von Photovoltaik auf Steildächern
Die Anforderungen an ein Dach sind enorm: Es muss Wind und Wetter trotzen und das Haus je nach Jahreszeit vor Hitze oder Kälte schützen. Umso wichtiger ist es, dass die Dachkonstruktion dauerhaft ihre Funktion erfüllt und trocken bleibt. Ein zusätzlicher Risikofaktor, dem bisher kaum Beachtung geschenkt wurde, ist laut aktueller Untersuchung des Fraunhofer-Instituts für Bauphysik IBP die zunehmende Zahl nachträglich installierter Photovoltaikanlagen auf Bestandsgebäuden.
Feuchteschäden durch Verschattung der Dachfläche
Photovoltaikanlagen können zu Schimmel und Feuchtigkeit in der Dachkonstruktion führen, so ein zentrales Ergebnis des IBP. Ursache ist die Verschattung der Dachfläche, die zu einer Veränderung des Temperatur- beziehungsweise Feuchteverhaltens im Dach führt. Die Konsequenz: Der Dachbereich unterhalb der Photovoltaik-Paneele ist kühler, wodurch sich das Austrocknen im Sommer verlangsamt. Die Feuchtigkeit bleibt somit länger in der Holzkonstruktion und kann dadurch dauerhafte Schäden verursachen. Besonders betroffen sind Dächer mit alten, dichten Unterdeckbahnen aus Bitumen. Ein ausführlicher Fachbericht des IBP zur Thematik, der in den kommenden Wochen veröffentlicht wird, stellt unter anderem die aufwendigen Freilanduntersuchungen und Versuchsaufbauten detailliert vor. Anhand von Berechnungsbeispielen wird darin gezeigt, wie sich Photovoltaikanlagen in unterschiedlichen Klimaregionen auf verschiedene Dachkonstruktionen auswirken. Erste einführende Informationen zur IBP-Studie finden sich vorab unter www.isover.de/ibp-585-steildach-solaranlage.
Größtmögliche Sicherheit mit Vario Klimamembranen
Um die Dachkonstruktion auch mit Photovoltaikanlage zuverlässig vor Feuchte und Schimmel zu schützen, sind diffusionsoffene Dämmstoffe und ein leistungsstarkes Luftdichtheits- und Feuchteschutzsystems vorteilhaft. Die Vario Klimamembranen von Isover überzeugen laut Hersteller als leistungsstarke, feuchtevariable Dampfbremsen und passen sich flexibel den wechselnden Umgebungsbedingungen an. Im Winter wirken sie als Dampfbremsen und hindern Feuchte daran, von den warmen Innenräumen in die Dachkonstruktion einzudringen. Sollte sich im Sommer noch restliche Feuchtigkeit in der Konstruktion befinden, öffnen sich die Poren der Membran und das Dach kann schnell austrocknen.
Geprüfte Sicherheit: Konstruktionen mit Vario und Photovoltaik
Auf Basis der feuchtetechnischen Praxis-Untersuchungen des IBP hat Isover zahlreiche Feuchteberechnungen für geprüfte Sanierungslösungen in Kombination mit PV-Anlagen durchgeführt. Dabei haben Vario Klimamembranen ihre Wirksamkeit und Sicherheit bei installierter Photovoltaikanlage unter Beweis gestellt. Somit können zahlreiche Konstruktionen deutschlandweit (für Standorte < 700 m über NN) freigegeben werden – trotz der verlangsamten Rücktrocknungsprozesse durch die PV-Anlage. Weitere Informationen und unterschiedliche Konstruktionen unter www.isover.de/vario-und-pv.
Neue Broschüre: Fragen und Antworten rund um Vario
Die wichtigsten Fragen und Antworten rund um das Vario Luftdichtheits- und Feuchteschutzsystem hat Isover in seiner Broschüre „Important Facts: Vario – Schutz vor Feuchte und Schimmel“ auf 24 Seiten zusammengestellt. Die Broschüre steht kostenfrei zum Download bereit unter www.isover.de/important-facts.










