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Artikel und Hintergründe zum Thema

VMZINC Azengar 3R Titanzink

Damir Mioc,

Recycling ohne Qualitätseinbußen

Gewöhnlich geht ein Recycling mit gewissen Qualitätseinbußen einher. Dies ist hier anders. Azengar 3R erreicht das gleiche hohe Qualitätsniveau wie herkömmliches Azengar. Architekten können damit bei der Planung der Gebäudehülle erhebliche Ressourcen einsparen. So lassen sich hohe ästhetische Ansprüche verwirklichen, ohne die dringend erforderliche Wende in der Baubranche hin zu einem zirkulären Bauen aus den Augen zu verlieren.

Die besonders helle VMZINC-Oberfläche aus graviertem Titanzink wird in der neuen Variante Azengar 3R zu 100 Prozent aus recyceltem Material hergestellt © VIVA Architecture

Bereits bei der Entwicklung des regulären Azengars wurde darauf geachtet, den Wasserverbrauch und die Anzahl von Fertigungsschritten zu reduzieren. Doch durch das Recycling sinkt der CO2-Fußabdruck des neuen Produkts noch einmal spürbar. Dies belegt eine entsprechende Umweltproduktdeklaration (EPD) des Institut Bauen und Umwelt e. V. eindrücklich. Der energieeffiziente Produktionsprozess senkt den Rohstoffverbrauch und die CO₂-Emissionen um bis zu 70 Prozent. Mit nur 0,646 kg CO2 pro kg Zink setzt Azengar 3R laut VMZINC einen neuen Industriestandard.

Die drei „R“ im neuen Azengar stehen für „Reduce“, „Reuse“ und „Recycle“, also Reduzieren, Wiederverwenden und Recyceln. Zusätzlich zum minimierten Ressourcenverbrauch spart Azengar 3R dank eines zukunftsweisenden Produktionsprozesses 60 Prozent Energie ein. Dabei wird das neue Titanzink vollständig aus externen Produktionsresten hergestellt, die bei der Weiterverarbeitung des Materials anfallen. Azengar 3R besteht somit ausschließlich aus recyceltem Material. Doch auch alle anderen Titanzink-Produkte von VMZINC sind langlebig, wartungsfrei und können nach Ablauf ihrer Lebensdauer komplett recycelt und dem Produktionsprozess wieder zugeführt werden.

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Ebenso wie vorbewittertes Titanzink kann die gravierte Oberfläche Azengar für unterschiedlichste Anwendungen rund um die Gebäudehülle verwendet werden. An der Fassade und auf dem Dach spielt das sehr helle und matte Azengar seine ästhetischen Qualitäten aus. Es reflektiert das Licht in unterschiedlichen Schattierungen von hellsten Grautönen. Bei der Entwicklung von Azengar ließ sich der Hersteller von der natürlichen Patina der alten Pariser Zinkdächer inspirieren. Mit kleinsten Erhebungen und Schattierungen zeigt das gravierte Titanzink ein leicht heterogenes Erscheinungsbild, das ihm eine besondere Lebendigkeit verleiht. Mit dem neuen Azengar R3 steht diese Lebendigkeit nun für ein umweltbewusstes Bauen mit nochmals gesteigerter Nachhaltigkeit zur Verfügung.

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