Straßenbau

Max Kandler,

3.500 Quadratmeter Fahrradweg in Rekordzeit

Für das Baugewerbe gewinnt der Ausbau und die Sanierung von Radverkehrsinfrastruktur zunehmend an Bedeutung. Ein aktuelles Projekt in der hessischen Gemeinde Niederdorfelden im Main-Kinzig-Kreis zeigt, wie moderne Verfahren im Wegebau eingesetzt werden können. Dort wurde ein rund 3.500 Quadratmeter großer Fahrradweg stabilisiert und innerhalb eines Zeitraums von zwei Tagen fertiggestellt.

Kurze Bauphasen durch die Anwendung der GISTEX Technologie – hier bei der Radwegesanierung in Niederdorfelden. © Gistex GmbH

Planung und Ausführung der Maßnahme übernahm die Gistex GmbH. Ziel des Projekts war es, die bestehende Wegefläche zu ertüchtigen und an die Anforderungen eines dauerhaft nutzbaren Fahrradwegs anzupassen. Zum Einsatz kamen Bodenstabilisierungsverfahren, die eine schnelle Umsetzung ermöglichen und zugleich auf den vorhandenen Untergrund aufbauen. Auf einen vollständigen Austausch des Bodens konnte dadurch verzichtet werden.

Zentrales Element der Maßnahme war der Einsatz des Additivs GISTRONG, das in den bestehenden Boden eingebracht wurde. Durch diese Behandlung wurde die Tragfähigkeit des Untergrunds erhöht und eine stabile, gleichmäßige Oberfläche geschaffen. Der so hergestellte Fahrradweg erfüllt die Anforderungen an Verkehrssicherheit und Alltagstauglichkeit und ist für die regelmäßige Nutzung ausgelegt.

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„Schnelligkeit, Nachhaltigkeit und Haltbarkeit sind die zentralen Bausteine unseres Ansatzes im Straßen- und Wegebau“, betont das Team der Gistex GmbH. Nach Angaben des Unternehmens tragen eine strukturierte Baustellenlogistik und der gezielte Einsatz technischer Verfahren dazu bei, Bauzeiten zu verkürzen und Beeinträchtigungen für Anwohnerinnen, Anwohner und Verkehrsteilnehmer gering zu halten.

Das Projekt in Niederdorfelden wurde in enger Abstimmung mit der Kommune umgesetzt. Die Zusammenarbeit verdeutlicht, wie kommunale Bauvorhaben im Bereich Radverkehr durch angepasste technische Lösungen effizient realisiert werden können. Der fertiggestellte Fahrradweg stellt eine Verbesserung der lokalen Infrastruktur dar und unterstützt die Nutzung des Fahrrads als umweltfreundliches Verkehrsmittel.

Ein Schwerpunkt der Arbeit der Gistex GmbH liegt auf der Entwicklung und Anwendung biologisch abbaubarer Bindemittel. GISTRONG wird direkt vor Ort in den vorhandenen Boden eingearbeitet und ermöglicht so eine Stabilisierung ohne umfangreichen Materialeinsatz. Nach Unternehmensangaben können dadurch Baukosten um 20 bis 30 Prozent reduziert, Bauzeiten verkürzt und natürliche Ressourcen geschont werden. Die Eigenschaften des Materials, darunter hohe Druckfestigkeit und Frostbeständigkeit, haben sich laut Gistex GmbH bereits in zahlreichen Projekten bewährt. Das Verfahren wird unter anderem bei Fahrradweg-, Straßen- und Sanierungsmaßnahmen sowie bei unterschiedlichen Formen der Bodenverdichtung eingesetzt.

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