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Artikel und Hintergründe zum Thema

Moderner Straßenbau

Kai Ingmar Link,

Dank Schwamborn werden gepflasterte Straßen, Wege und Plätze barrierefrei

Schwamborn hat gemeinsam mit Partnern ein wegweisendes Verfahren entwickelt, um gepflasterte Oberflächen im öffentlichen Raum kostengünstig, schnell und nachhaltig eben, leise und barrierefrei zu machen. Basierend auf der DIN-Norm 18040-3 bietet dieses innovative Verfahren eine effektive Lösung für Städte und Gemeinden, die mit den Herausforderungen historischer Pflasterflächen konfrontiert sind.

Die neue Fräs- und Schneidemaschine BEF 400RC ermöglicht das barrierefreie Einebnen von gepflasterten Wegen, Straßen und Plätzen. © Schwamborn

Neue Fräsmaschine BEF 400RC
Das Herzstück dieses Verfahrens ist die Fräsmaschine BEF 400RC von Schwamborn. Mit einer beeindruckenden Flächenleistung ist sie in der Lage, unebene Naturstein-Oberflächen effizient zu bearbeiten. Dank ihrer hohen elektrischen Motorleistung und des ergonomischen Designs ermöglicht sie eine schnelle und präzise Bearbeitung von Pflastersteinen.

Nicht barrierefrei: ein typischer Pflastersteinbelag © Schwamborn

Kooperation für Innovation
In enger Zusammenarbeit mit Podobnik GmbH und Falkenstein GmbH wurde dieses Verfahren entwickelt, um den Anforderungen der DIN-Norm 18040-3 gerecht zu werden. Durch den intensiven Austausch mit Anwendern und Oberflächenspezialisten wurde eine Lösung geschaffen, die nicht nur den aktuellen Normen entspricht, sondern auch auf ähnliche Oberflächen angewendet werden kann.

Das Ziel: Sicherheit und Zugänglichkeit

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Die DIN-Norm 18040-3 legt fest, dass Bewegungs- und Begegnungsflächen leichtes, erschütterungsarmes und gefahrloses Begehen und Befahren ermöglichen sollten. Das neue Verfahren von Schwamborn erfüllt diese Anforderungen, indem es gepflasterte Oberflächen ebnet, Fugen ausfüllt und eine sichere, barrierefreie Umgebung schafft.

Eben, leise und barrierefrei: Links der ursprüngliche Untergrund, rechts nach Fugenverfül-lung und Schneidarbeiten. © Schwamborn

Das dreistufige Verfahren
Das Verfahren besteht aus drei Stufen: Zunächst wird die Oberfläche mit der BEF 400RC eingeebnet. Anschließend werden die Fugen um die Pflastersteine ausgespült und mit speziellem Fugenmaterial verfüllt. Optional kann das Ergebnis durch den Einsatz einer professionellen Schleifmaschine weiter verbessert werden.

Der Geschäftsführer Andreas Falkenstein betont, dass "ohne die neue BEF der Abtrag des Oberflächenmaterials kaum in einer solch kurzen Zeit erreichbar wäre, zumal mit der BEF 400RC auch auf leichte Gefälle durch die flexible an jeder Seite einstellbare Frästiefe reagiert werden kann und somit die Herstellung einer wirklich ebenen Oberfläche möglich ist." "Darüber hinaus sind herkömmliche Fräsen nur mit Muskelkraft zu bedienen, was die BEF 400RC mit Fernbedienung so besonders ergonomisch macht. Sie ermöglicht, pro Tag eine erheblich größere Fläche zu bearbeiten.", ergänzt der Geschäftsführer Kay Podobnik.

Ein nachhaltiges Ergebnis: So sieht der barrierefreie Weg ein Jahr nach der Bearbeitung aus.

Schwamborn, Podobnik und Falkenstein sind überzeugt, dass dieses innovative Verfahren den städtischen Straßenbau revolutionieren wird. Es bietet eine kostengünstige, effiziente Lösung für historische Pflasterflächen und ermöglicht eine sichere und barrierefreie Umgebung für alle.

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