Nachhaltiges Bauen:

Kai Ingmar Link,

Kostenreduktion durch umweltfreundliche Alternativen von Leonhard Weiss

Im Sommer 2023 übernahm das Bauunternehmen Leonhard Weiss die Sanierung des Parkplatzes des Weltkonzerns Procter & Gamble (P&G). Aufgrund der Bauarbeiten musste ein temporärer Ausweichparkplatz geschaffen werden.

Die vorbereitete und eingeebnete Rasenfläche für das Verlegen der Alupanels Verlegen der Alupanels durch das Unternehmen VP TPA © Leonhard Weiss

Anstelle der ursprünglich geplanten Methode schlug Leonhard Weiss eine nachhaltigere Bauweise vor, die nicht nur ökologisch vorteilhafter war, sondern dem Bauherrn auch Kosteneinsparungen ermöglichte.

Nachhaltiges Bauen im Straßenbau mit Leonhard Weiss

Die Reduzierung des CO2-Ausstoßes auf Baustellen bei gleichzeitiger Senkung der Baukosten ohne Erhöhung der Betriebskosten ist für viele Bauunternehmen eine Herausforderung. Leonhard Weiss und Procter & Gamble haben jedoch gezeigt, dass diese beiden Ziele miteinander vereinbar sind. Das Bauunternehmen setzt verstärkt auf Konzepte, die den Kunden sowohl ökologische als auch ökonomische Vorteile bieten.

Die Maßnahme von Leonhard Weiss im Detail

Im Rahmen der Sanierung wurde eine bestehende Grünfläche auf dem Werksgelände von Procter & Gamble vorübergehend in einen Parkplatz umgewandelt. Dabei wurde auf umweltschonende Methoden gesetzt: Zunächst wurde die Fläche planiert und abgewalzt, anschließend wurden Aluminiumplatten verlegt. Diese dienten als Alternative zu einem herkömmlichen Parkplatzaufbau mit Asphaltbelag auf einer Frostschutzschicht. Nach Abschluss der Bauarbeiten wurden die Aluminiumplatten von der Firma Vp GmbH - TPA Mobile Straßen abgebaut und für eine andere Baustelle wiederverwendet. Der Boden wurde aufgelockert und neu eingesät.

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Die vorbereitete und eingeebnete Rasenfläche für das Verlegen der Alupanels © Leonhard Weiss

Nach Berechnungen von Leonhard Weiss konnte durch diese alternative Vorgangsweise die CO2-Belastung gegenüber der ursprünglich geplanten Maßnahme um mindestens 50 % reduziert werden. Statt der ursprünglich berechneten 30 Tonnen CO2 wurden rund 15 Tonnen CO2 bilanziert.

Frederik Kraft, Kalkulator im Straßenbau bei Leonhard Weiss, erklärt: „Unser Ziel war es, den ökologischen Fußabdruck des Projekts zu minimieren, ohne Kompromisse bei Qualität und Funktionalität einzugehen. Die Entscheidung, eine umweltbewusste Alternativlösung vorzuschlagen, sehen wir auch im Straßenbau als wichtigen Beitrag für unsere Bauherren“.

Ökonomische Vorteile dank Leonhard Weiss

Neben den ökologischen Vorteilen erwies sich das Alternativkonzept auch in finanzieller Hinsicht als vorteilhaft für den Auftraggeber. Es ermöglichte eine Kostenersparnis von über 30%, was die Attraktivität solcher nachhaltigen Lösungen zusätzlich unterstreicht.

Gemeinsames Engagement für nachhaltiges Bauen von Leonhard Weiss

Fertiggestellte Parkfläche mit Einteilung der Parkreihen durch Baken © Leonhard Weiss

Die erfolgreiche Zusammenarbeit zwischen Procter & Gamble und Leonhard Weiss unterstreicht das Engagement beider Unternehmen für nachhaltiges Bauen. Sie zeigt, dass wirtschaftliches und ökologisches Bauen Hand in Hand gehen können.

Robert Kreß, Geschäftsführer der Sparte Straßen- und Netzbau bei Leonhard Weiss, betont: „Durch die vielfältigen Kompetenzen und Projekterfahrungen unserer Kolleginnen und Kollegen, gepaart mit unseren Nachhaltigkeitszielen, die auch viele unserer Kunden verfolgen, sind wir in der Lage, klimafreundlich zu bauen. Wir lernen ständig dazu, uns auf das Bauen der Zukunft auszurichten und diesen Weg gemeinsam mit unseren Kunden zu gehen“.

Diese Fallstudie zeigt, wie innovative Ansätze im Straßenbau nicht nur der Umwelt, sondern auch dem Budget zugute kommen können.

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