Patrick Utz: "Was die Baubranche jetzt tun muss"

Die Herausforderungen sind groß: steigende Zinsen, Lieferengpässe und Margenzerfall setzen Unternehmen unter Druck.
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Die Herausforderungen sind groß: steigende Zinsen, Lieferengpässe und Margenzerfall setzen Unternehmen unter Druck.
In Deutschland könnten in den kommenden Jahren noch deutlich weniger Wohnungen gebaut werden als zuletzt.
Die am 25. Juli 2024 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen zu den Auftragseingängen im Wohnungsbau im Mai 2024 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbands Deutsches Baugewerbe, wie folgt:
Im Juni veröffentlichte Euroconstruct – ein wichtiger Anbieter von Bau- und Wirtschaftsdaten in Europa – seine halbjährlich erscheinende Marktstudie. Darin werden neben 15 westeuropäischen auch vier osteuropäische Länder intensiv beleuchtet.
Man kann es drehen und wenden, wie man will. Die Antwort auf die marode Infrastruktur, den fortschreitenden Klimawandel und die gesellschaftliche Überalterung kann nur lauten: Investieren, Bauen und Sanieren.

Die Nachfrage nach Wohnraum ist ungebrochen hoch und die Bundesregierung hat ehrgeizige Ziele verkündet, um diesen Bedarf mit neuen Wohnungen zu decken.

Die Bauwirtschaft steckt in einer tiefen Krise und eine Trendwende ist noch nicht in Sicht.

Die am 18.Juli 2024 vom Statistischen Bundesamt veröffentlichten Zahlen für die Baugenehmigungen von Wohnungen im Mai 2024 kommentiert Felix Pakleppa, Hauptgeschäftsführer Zentralverband Deutsches Baugewerbe:

Das Bauunternehmen Leonhard Weiss hat im Rahmen der Tarifverhandlungen im Baugewerbe eine freiwillige Lohnerhöhung rückwirkend zum 1. Mai 2024 beschlossen.
Für das Whitepaper „Der europäische Wohnungsmarkt 2024 bis 2026” hat die Unternehmensberatung Munich Strategy aktuelle Entwicklungen im europäischen Wohnbau analysiert und die Auf- und Absteiger unter ausgewählten Ländern bis 2026 ermittelt.