
Erster Mieter bezieht Timber Peak in Mainz
Nur ein halbes Jahr nach Unterzeichnung des Mietvertrags zieht im Mai mit dem Diabetesmanagement-Spezialist Dexcom der erste Mieter in Mainz’ erstes und soeben fertig gestelltes Holz-Hybrid-Hochhaus.
Zu den Teilnehmern am Architekturwettbewerb für den mehrgeschossigen Wohnturm in Wiesbaden gehörten auch Klaus Leber Architekten aus Darmstadt und Lars Otte Architektur aus Köln, die sich zu diesem Zweck zu einer ARGE zusammengeschlossen hatten.
An prominenter Stelle in „Kastel Housing“ platziert, war der erste Neubau des neuen Wohnquartiers im Wiesbadener Stadtteil Mainz-Kastel als „Leuchtturmprojekt“ ausgeschrieben: Nach Vorgabe der Wiesbadener Stadtentwicklungsgesellschaft (SEG) und der Wohnungsbaugesellschaft der Landeshauptstadt (GWW), die das Quartier im Zuge der Konversion eines ehemaligen Kasernengeländes entwickelt hatten, sollte der sechsgeschossige Holz-Hybrid-Quader als architektonisches Signet für den Klimaschutz stehen.

In enger Zusammenarbeit zwischen Architekten, Ingenieuren und Holzbauunternehmen entstand im Wiesbadener Quartier „Kastel Housing“ ein mehrfach prämiertes Wohnprojekt – und Hessens höchstes Gebäudes in Holzhybridbauweise.
Zwei verschiedene Holzbauweisen, zwei unterschiedliche Lieferanten, ein Ergebnis: Die oberen Stockwerke des Stammhauses kombinieren Holzrahmenbauelemente mit KLH-Massivholzelementen. Alles wurde weitgehend vorgefertigt und vor Ort nur mehr zusammengesetzt. Passt!
Mitten im Herzen von Bad Wörishofen setzt das sogenannte Stammhaus neue Maßstäbe für innerstädtisches Wohnen und Arbeiten: Der in die Gebäudeklasse 4 fallende Neubau wurde in Holzrahmen- und Holzmassivbauweise mit einem Erdgeschoss und Treppenhäusern in Stahlbeton realisiert.

Das Bayerische Bauministerium hat im Oktober 2025 die erste Typengenehmigung für ein Wohngebäude erteilt. Bauminister Bernreiter: „Wir wollen beim Wohnungsbau auf die Tube drücken: Die Typengenehmigung ermöglicht wesentlich schnellere Verfahren für Gebäude, die mehrfach baugleich oder ähnlich gebaut werden sollen. Serielles Planen und Bauen wird so noch attraktiver. Insbesondere bei einem hohen Vorfertigungsgrad wie im Holzbau, kann das System seine Stärken ausspielen und einen echten Mehrwert bringen.“
Das bundesweit größte Bildungszentrum für den Holzbau in Biberach/Riss bietet einen neuen Kurs an, der sich umfassend mit den Anforderungen des mehrgeschossigen Holzbaus befasst. Start ist jetzt im Oktober 2025.
Holz als zentraler Baustoff: Das New7 mitten in Mannheim bietet als gemischt genutztes Gebäude 75 Mietwohnungen sowie Geschäftsräume.

Studierendenwohnheim Schwere-Reiter-Straße
Das neue Studierendenwohnheim an der Schwere-Reiter-Straße, ist das zurzeit höchste Gebäude Münchens, das in Holzbauweise ausgeführt wurde.
Im baden-württembergischen Aalen entsteht der sogenannte "Walcampus". Er wird aus Mensa, Fakultätsgebäude und Studierendenwohnheim bestehen und sorgfältig in die Topographie der Ostalb eingebettet sein. Eine Voraussetzung des Bauherrn, dem Land Baden-Württemberg, war der Erhalt der wertvollen Bestandsbäume als Waldrand des neuen Campus. Rubner Ingenieurholzbau zeichnete für den Bau des sechsgeschossigen Fakultätsgebäudes verantwortlich und schaffte mit der Holzbauweise einen weiteren, direkten Bezug zum umgebenden Wald.