Ergebnisverschlechterung erwartet

Martin Schrüfer,

Tiefbauspezialist Bauer passt Prognose an

Die Bauer Aktiengesellschaft muss ihre für das Geschäftsjahr 2019 gegebene Prognose aufgrund unter den Planungen liegender Erwartungen anpassen.

© Bauer

Eine schlechte Auslastung im Wesentlichen bedingt durch Projektverschiebungen wird in einigen Ländern unseres Auslandsbaugeschäfts im zweiten Halbjahr zu deutlich schlechteren Ergebnissen gegenüber der bisherigen Planung führen. Zusätzlich führt die Zinsentwicklung bei Pensionsrückstellungen und Zinssicherungsgeschäften zu erheblichen bilanziellen Belastungen.

Man hatte bislang für das Geschäftsjahr 2019 eine Gesamtkonzernleistung in Höhe von etwa 1,7 Mrd. EUR, ein EBIT von etwa 95 Mio. EUR und ein deutlich gegenüber Vorjahr gesteigertes Ergebnis nach Steuern erwartet. Das Unternehmen geht aus heutiger Sicht davon aus, dass es beim EBIT etwa 70 Mio. EUR erreichen kann. Das Nachsteuerergebnis wird nur noch leicht positiv sein. Die Prognose der Gesamtkonzernleistung bleibt mit etwa 1,7 Mrd. EUR unverändert. Die Gründe für die Ergebnisverschlechterung haben aus heutiger Sicht keine wesentlichen Auswirkungen auf die zukünftige Entwicklung.

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