Gaudier Erd- und Rückbau:

Kai Ingmar Link,

„Der DINO12 von MTS fährt uns neue Aufträge ein“

Gaudier Erd- und Rückbau aus dem pfälzischen Kandel hat eine zukunftsweisende Entscheidung getroffen. Mit dem Kauf des Saugbaggers DINO12 von MTS Mobile Tiefbau Saugsysteme erweitert das Familienunternehmen sein Geschäftsfeld.

Der MegaArm des DINO12 kann den Saugschlauch in bis zu 7,90 m Höhe tragen. © MTS

„Ohne den DINO12 hätten wir diesen Auftrag nicht bekommen“. Christoph Gaudier, Geschäftsführer der Gaudier Erd- und Rückbau GmbH, freut sich sichtlich. Drei seiner Mitarbeiter stehen gerade auf dem Flachdach der Albert-Schweitzer-Grundschule in Ludwigshafen und saugen die Kiesschüttung in den Behälter seines neuen MTS-Saugbaggers. Der Arm am Heck des Fahrgestells führt den Saugschlauch nach oben. „Wir haben uns für den MegaArm entschieden, weil wir damit den Saugschlauch auf eine Höhe von rund acht Metern führen können. Das erspart uns in solchen Fällen ein Gerüst.“

Die stark vermooste und verkrustete Kiesschüttung auf dem 400 m2 großen Flachdach der Schule muss komplett abgetragen werden, damit es anschließend saniert werden kann. Während ein Mitarbeiter den Kies an den stark haftenden Stellen mit einem Spachtel löst, saugen seine beiden Kollegen den Kies ab. „Wir haben den 250 mm dicken Saugschlauch mit einem Y-Schlauchanschluss und zwei Schlauchverlängerungen versehen, damit zwei Mitarbeiter gleichzeitig saugen können.“

Der Saugbagger DINO12 gehört seit Kurzem zum Maschinenpark der Gaudier Erd- und Rückbau GmbH. © MTS

Gaudiers DINO12 ist ein MTS-Saugbagger auf einem LKW-Fahrgestell mit Tridem-Achsen, gelenkter Nachlaufachse und einem zulässigen Gesamtgewicht von 32 Tonnen. Der Luftstrom im Saugbagger wird durch ein Doppelgebläse mit vier Turbinen erzeugt. Mit einem Unterdruck von 55.000 Pascal wird eine Saugkraft von bis zu 130 kg erzeugt. Selbst mit einem 130 Meter langen Saugschlauch kann das Material noch kraftvoll angesaugt werden.

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Der gelöste Kies wird direkt in den zwölf Kubikmeter fassenden Behälter des DINO12 gesaugt. „Da passt so viel rein, dass das Team nur einmal in den bereitstehenden Container kippen musste. Nach nur einem Tag war der Job erledigt. Ohne den DINO12 hätten dort oben sechs bis sieben unserer Mitarbeiter den Kies in Schubkarren schaufeln, in Container kippen, mit einem Kran nach unten heben und dort in einen Container kippen müssen“, sagt Christoph Gaudier. "Mit dem Saugbagger konnten wir die Arbeit effizienter und in weniger als der Hälfte der Zeit erledigen.

Der auf dem Flachdach verbackene Kies wird mit dem Spatel gelöst und direkt aufgesaugt. © MTS

„Insgesamt ist der DINO12 sehr flexibel einsetzbar“, resümiert der Geschäftsführer. Kürzlich hatte das Unternehmen den Auftrag, unter einem Baum eine Grube auszuheben, um Stromleitungen freizulegen. „Früher hätten wir hier nur sehr mühsam von Hand graben können, denn mit dem klassischen Bagger hätte man die Wurzeln beschädigt. Mit dem Saugbagger war auch diese Arbeit schnell und sicher erledigt - wir konnten das Erdreich zwischen den Wurzeln einfach absaugen“.

„MTS hat uns im Vorfeld ausführlich über die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten beraten“, berichtet Christoph Gaudier. „Unser Familienunternehmen besteht seit über 80 Jahren. Und wie alle wichtigen Investitionsentscheidungen war auch der Kauf des DINO12 eine Familienentscheidung“, berichtet der Geschäftsführer. „Wir sind unter anderem auf Bagger-, Erdbewegungs- und Bautransportarbeiten spezialisiert und haben nach einer Möglichkeit gesucht, unser Leistungsspektrum sinnvoll zu erweitern.“

Ein Y-Schlauchverbinder macht es möglich, dass zwei Mitarbeiter von Gaudier zeitgleich Kies aufsaugen können. © MTS

Für die Familie Gaudier war es nicht nur eine rationale Entscheidung, sondern auch eine Herzensangelegenheit. Dementsprechend wurde die Ankunft des DINO12 mit einem großen Willkommensfest gefeiert. „Wir haben ihm sogar einen Namen gegeben: Amelie - weil sie so viele Blicke auf sich zieht“. Die ersten Aufträge haben sich für Gaudier tatsächlich fast von selbst ergeben. „Amelie wirbt praktisch für sich selbst“, sagt Christoph Gaudier. „Sie fällt im Straßenbild auf und man wird direkt auf sie angesprochen.“

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