Ohne äußere Schwingung

Kai Ingmar Link,

Kleine Maschinen, große Leistung von Yanmar

Yanmar Compact Equipment (Yanmar CE) erweitert sein Radlader-Portfolio mit der Einführung eines neuen Paars von kleinen, aber starken Maschinen: V7 und V7-HW (Heavy Weight).

Ob Materialtransport, Umschlag von Ladung oder Verlegung von Rohren – alles kann mit einem V7 und V7-HW erledigt werden. © Yanmar

Das Unternehmen hat einen Radlader entwickelt, der das Leben erleichtert. Mit einer Gesamthöhe von unter 2,5 m, einer Breite von 1.850 mm (mit Schaufel) und einer Gesamtlänge von nur 5.238 mm passen der V7 und der V7-HW problemlos in einen Standardcontainer.

Die allradgetriebenen V7 und V7-HW verfügen über einen elektronisch gesteuerten Antriebsstrang und fahren eine Höchstgeschwindigkeit von 20 km/h. Optional sind auch 30 km/h möglich. Mit der neuen Plattform, die Diesel- als auch Elektroantriebe unterstützt, schließen sie eine Lücke am kleineren Ende der kompakten Radladerpalette von Yanmar.

Die neuen V7 und V7-HW verzichten auf eine äußere Schwingung und verfügen stattdessen über ein Gelenk, das eine Kombination aus Knickung und Schwingung ermöglicht. Die Geräte sind eine halbe Tonne leichter als die nächstgrößeren Maschinen der Yanmar CE-Baureihe – ideal für weiche Böden.

Ob Materialtransport, Umschlag von Ladung oder Verlegung von Rohren – alles kann mit einem V7 und V7-HW erledigt werden. Dank des hydraulischen Schnellwechslers, der es ermöglicht, nahtlos zwischen Schaufeln, Gabeln und vielem mehr zu wechseln. Die Vielseitigkeit der Geräte ist gepaart mit einem Joystick für die Bedienung der Hub- und Neigezylinder und schnellen Werkzeugen mit einer 63-l/min-250-bar-Druckpumpe. Die V7/V7-HW haben ein Schaufelvolumen von 0,7 m³ beziehungsweise 0,8 m³, und der V7-HW hat eine höhere Nutzlast auf den Gabeln als der V7. Der V7 hat eine maximale Kipplast von 3.000 kg, während der V7-HW 3.250 kg kippt.

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Verbesserte Ergonomie

Für Fahrerkomfort und Sicherheit verfügen die V7 und V7-HW über eine neue Kabine mit zwei Stahlrahmentüren. Große, verglaste Flächen bieten eine gute Rundumsicht – unterstützt durch ein 3,5-Zoll-Bedienungsdisplay an der A-Säule, was die Sicht auf das Frontanbaugerät verbessert.

Die Sicht nach hinten ist dank der Konstruktion der Motorhaube und dem Verzicht auf ein vertikales Auspuffrohr sehr gut. Der Auspuff ist in das Gegengewicht integriert, so ist der Fahrer keinen Abgasen ausgesetzt. Spiegel und leistungsstarke Scheinwerfer sorgen für Sicherheit und Sichtbarkeit. Das verglaste Dach erleichtert das Abkippen aus der Höhe.

Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 10_23.

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