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Artikel und Hintergründe zum Thema

Flexibel und nachhaltig

Kai Ingmar Link,

Leistung maximieren - Risiken minimieren mit Kiesel

Neben der klassischen Baumaschinenvermietung sind großflächige Rückbaumaßnahmen mit eigenen Teams im Kundenauftrag einer der Schwerpunkte der bundesweit tätigen Kurz Baumaschinen GmbH. Dabei setzt das Unternehmen der Kurz-Gruppe auch bei der Ausstattung des eigenen Mietparks auf attraktive Mietmodelle - bei Großgeräten vor allem gemeinsam mit Kiesel.

Insgesamt 350.000 Tonnen Boden und Gestein bewegte das Kurz-Team mit Hitachi-Ladegeräten und Bell-Muldenkippern im KE Kies- und Schotterwerk Mundelsheim. © Kiesel

Im Steinbruch Mundelsheim, rund 30 Kilometer nördlich von Stuttgart, wird seit den 50er Jahren hochwertiger Muschelkalk abgebaut. Im angeschlossenen Werk wird er zu Schotter, Splitten und Gemischen für die Baustoffproduktion, den Straßenbau und andere Anwendungen aufbereitet. Während das Unternehmen in der Produktion auf eigene Geräte setzt, werden bei der Erschließung neuer Abbaugebiete umfangreiche Abraum- und Abraumkippen in Auftrag gegeben.

Im vergangenen Jahr wurde Kurz Baumaschinen mit einer mehrmonatigen Kampagne betraut: Bei laufender Produktion bereitete ein Team mit eigenen Großgeräten den weiteren Abbau vor und übernahm dabei auch die sofortige Verfüllung bzw. Zwischendeponierung nicht verwertbarer Deckschichten sowie den Wegebau für den späteren Abbau. Insgesamt fielen zwischen Oktober 2022 und Mai 2023 rund 250.000 m³ Boden und Gestein an. Dabei trug die bis zu achtköpfige Kurz-Kolonne die bis zu 30 Meter mächtigen Deckschichten zunächst im Reißverfahren und später durch Sprengen ab. Dazu war schweres Gerät erforderlich: Mit dem 90-Tonner Hitachi ZX890-7 brachte Teamleiter Steffen Hanko den größten Bagger der Kurz-Flotte an den Start, ein Hitachi ZW310 mit 40-Tonnen-Raupe übernahm den Einbau des Aushubs und die Herstellung einer für spätere Rekultivierungsmaßnahmen vorgesehenen Lehmmiete.

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Sein Debüt bei Kurz Baumaschinen feierte auch der ebenfalls langfristig angemietete Hitachi ZX890. Der 90-Tonner der aktuellen 7er-Serie wurde in Steinbruch-Ausführung konfiguriert und überzeugte in Mundelsheim mit 6,5-m³-Felslöffel vor allem mit einem niedrigen Durchschnittsverbrauch von knapp 60 l/h. © Kiesel

Den Transportbetrieb über die witterungssensiblen Wintermonate sicherten insgesamt fünf Bell Muldenkipper - mit einem Bell B40E und drei B45E klassische 6x6-Muldenkipper der 40-Tonnen-Klasse und als Premiere bei Kurz Baumaschinen der 4x4-Sechzigtonner Bell B60E. Bis auf den Zweiachser, der erst im November vergangenen Jahres von der zuständigen Niederlassung Kiesel Süd in Leonberg direkt nach Mundelsheim geliefert wurde, sind alle für das Projekt eingesetzten Maschinen langfristig über den Kiesel-Mietpark gemietet.

Mieten macht flexibel
Insgesamt 150 Maschinen umfasst der eigene Mietpark von Kurz Baumaschinen. Gut 80 erfahrene Fahrer und Maschinisten stehen bundesweit für Kundeneinsätze im Abbruch, Straßen- und Kanalbau oder bei großen Erdbewegungen bereit. In der Gewinnungsindustrie übernehmen Kurz-Teams neben Abraumkampagnen in einigen Betrieben auch den kompletten Rückbau.

Bei seiner Premiere im Kurz-Fuhrpark konnte sich der Bell B60E außer im Abraum auch in der Produktion bewähren. Neben einer sehr guten Ausnutzung des Muldenvolumens dank hoher Lastreserven (Boden/Lehm bis 60 t; vorgebrochenes Haufwerk 58 – 59 t) überraschte der 60-Tonner insbesondere mit wirtschaftlichen Verbrauchswerten von fast durchgängig unter 25 l/h. © Kiesel

Seit einigen Jahren setzt Kurz Baumaschinen bei seinen Großgeräten konsequent auf die Zusammenarbeit mit Kiesel. Alle schweren Raupenbagger ab ca. 30 Tonnen Einsatzgewicht sowie die Großradlader ZW310, ZW330n und ZW370 stammen von Hitachi. Im Ladebetrieb mit den ZX300 bzw. ZX350, den 50- bzw. 70-Tonnern ZX490 und ZX690 sowie dem Großbagger Hitachi ZX890 arbeiten insgesamt 15 knickgelenkte Muldenkipper von Bell Equipment - neben diversen 30- und 40-Tonnern insbesondere der dank hoher Nutzlastreserven besonders flexibel einsetzbare Bell B45E mit 41 Tonnen Nennnutzlast.

Auch bei den Investitionen in Großgeräte bleibt Kurz Baumaschinen hochflexibel: Rund 40 Prozent des Hitachi-Bestandes und der Bell-Flotte sind langfristig über Kiesel gemietet - auch zur kurzfristigen Verstärkung seiner bundesweit tätigen Teams greift das Unternehmen auf das überregionale Angebot des Kiesel-Mietparks zurück. „Dieses Modell bewährt sich seit Jahren für beide Seiten sehr gut“, urteilt Daniel Duranovic, Kundenberater Kiesel Süd, der die Kurz-Gruppe mit Hauptsitz in Friolzheim bei Pforzheim bei anstehenden Kaufinvestitionen und der Gestaltung der Maschinenmiete betreut.

Teilweise bis zu 30 Meter Bodenabdeckung und nicht werthaltige Gesteinsschichten entnahm das Kurz-Team in der gut achtmonatigen Kampagne und verfüllte sie fachgerecht © Kiesel

„Wer als Unternehmen auf eine hohe Verfügbarkeit moderner Großgeräte angewiesen ist, geht aufgrund der hohen Anfangsinvestitionen ein enormes Risiko ein. Unsere maßgeschneiderten, langfristigen Mietpakete federn genau das ab und bieten gleichzeitig deutlich mehr Flexibilität als vergleichbare Angebote des Wettbewerbs oder klassische Finanzierungsmodelle“, so Daniel Duranovic. Beispiel Mietanteil: Bis zu 80 % des Neumaschinenpreises lassen sich über ein individuell ausgearbeitetes Kiesel-Mietmodell finanzieren: „Bei entsprechender Auslastung, etwa durch langfristige Projekte, amortisieren sich auch Großmaschinen von selbst, unabhängig davon, ob der Kunde die Kaufoption zieht oder anschließend mit uns neu investiert“. Dank flexibler Laufzeiten könne der Mietkunde zudem selbst entscheiden, ob er seinen Maschinenpark lieber kurzfristig erneuert oder bewährte Maschinen länger behält.

Auch Steffen Hanko, bei Kurz Baumaschinen unter anderem für die projektübergreifende technische Betreuung zuständig, schätzt die Zusammenarbeit mit dem Kiesel-Mietpark: „Gerade bei Muldenkippern über 35 Tonnen bietet niemand eine so hohe Verfügbarkeit wie Kiesel“. Und auch der Service stimmt: „Bei Neumaschinen oder neuen Modellen im Fuhrpark greifen wir immer auf den Kiesel-Service zurück und profitieren von schnellen Reaktionen, insbesondere bei der Ersatzteilversorgung. Außerdem lassen wir unsere eigenen Wartungsteams von Kiesel-Technikern an den Maschinen schulen, was uns noch flexibler macht, gerade wenn es um wichtige Schlüsselgeräte wie unsere Großbagger geht“, berichtet Steffen Hanko.

Zufriedene Projektpartner (v.l.): Kurz-Teamleiter Steffen Hanko, Daniel Duranovic, Kiesel-Süd, und Werksleiter Patrik Oppenländer, KE Kies- und Schotterwerk Mundelsheim. © Kiesel

Dabei beschränkt sich die Zusammenarbeit mit Kiesel und dessen Mietpark bei weitem nicht nur auf Deutschland und die angrenzenden Länder: Mehrere Hitachi-Großbagger (ZX490/690/890) sowie diverse Bell-Knicklenker im Vertrieb von Kiesel kommen auch bei der technischen Ausrüstung eines Baustoffproduzenten zum Einsatz, der mehrere Steinbrüche im Senegal betreibt, wo sich die Kurz-Gruppe gemeinsam mit lokalen Partnern engagiert.

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