Digitalisierung im Baugewerbe:
Hayingen dank RIB Software als Vorreiter für BIM
MTS Schrode kreiert BIM- Prozess in einem Pilotprojekt.
In Hayingen realisierte das MTS-eigene Tiefbauunternehmen, Rainer Schrode, mit Unterstützung der Kommune ein BIM-Pilotprojekt. Die Sanierungsmaßnahme umfasste die Bereiche Kanal, Wasser, Gas, Beleuchtung und Straßenbau.
"Bei dieser Maßnahme haben wir uns auf vier konkrete Anwendungsfälle fokussiert", berichtet Lukas Schrode, Geschäftsführer und Bauleiter bei Rainer Schrode. Ziel war es, kostenintensiven Stillstand der Maschinen und Geräte zu verkürzen, den Zeitaufwand bei Absteckarbeiten sowie bei der Aufmaßerstellung zu reduzieren und schließlich nachhaltige As-Built-Daten für die Betriebsphase zu gewinnen. Das Fundament dafür bilden das 3D-Modell, die Auftraggeberinformationsanforderungen (AIA), der BIM-Abwicklungsplan (BAP) sowie die Ausführungstoleranzen.
Auf Basis des 2D-Plans des Ingenieurbüros erstellten Lukas Schrode und Team ein 3D-Modell. Dieses Volumenmodell diente als Grundlage für das Leistungsverzeichnis (LV) in der Software RIB iTWO 5D. Alle Informationen des Modells konnten in das LV übernommen werden. Nachdem AIA und BAP festgelegt waren, richteten die Projektpartner ein browserbasiertes Common Data Environment (CDE) für den Datenaustausch ein und legten Vertragsbedingungen fest. Nach Aufbereitung der Modelldaten in der RIB-Software iTWO civil konnte Schrode diese direkt per Schnittstelle auf die Baggersteuerung aufspielen. Wöchentlich wurde der aktuelle Stand der Bautätigkeiten vom Rover in das CDE eingespielt.
Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 12_23.









