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Artikel und Hintergründe zum Thema

Neue Perspektiven:

Kai Ingmar Link,

Wie Softbauware mit ERPbos die digitale Transformation erleichtert

Die Einführung neuer ERP-Systeme ist für viele Unternehmen ein kritischer Moment.

Die Festlegung der erforderlichen Geschäftsprozesse erfolgt im Vorfeld gemeinsam mit dem Kundenmanagement. © Softbauware

Gerade in der Baubranche, in der Planungssicherheit und stabile Prozesse erfolgsentscheidend sind, löst der Begriff „Systemumstellung“ häufig Unsicherheit aus. Der Verlust von Daten, Stillstand in laufenden Projekten oder ein steiler Lernaufwand für neue Software zählen zu den häufigsten Bedenken. Doch der Zusammenschluss der ERP-Spezialisten Softbauware und Gesys zeigt, dass ein solcher Wandel auch strukturiert, planbar und gewinnbringend verlaufen kann – mit klarem Mehrwert für Bauunternehmen.

Mit der Migration vom bewährten, aber technisch überholten Gesys-System zur modernen Komplettlösung ERPbos führt Softbauware Bestandskunden durch einen standardisierten, fünfstufigen Projektplan. Das Ziel ist ein ERP-System, das nicht nur stabil läuft, sondern mit digitalen Prozessen die Grundlage für die nächste Stufe der Digitalisierung im Baugewerbe schafft.

ERP-Umstellung mit System – und ohne Risiko

Im Zentrum der Migration steht ein strukturierter Prozess, der individuell auf die Geschäftsprozesse des jeweiligen Kunden abgestimmt wird. Der Fahrplan bietet dabei nicht nur technische Sicherheit, sondern auch eine transparente Zeitschiene und klar kalkulierbare Kosten. Von der Definition aller relevanten Abläufe über die Installation der IT-Infrastruktur bis hin zur aktiven Unterstützung beim Go-Live bleibt der Fokus auf Stabilität und Funktionalität im Tagesgeschäft.

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Die Migration verläuft in einem klar strukturieren Prozess. © Softbauware

Die Systemeinführung beginnt mit einem Kick-off-Workshop, in dem Prozesse analysiert und der Ablauf abgestimmt werden. Auf dieser Grundlage wird die technische Basis geschaffen – inklusive Serverinstallation, Basiskonfiguration und gegebenenfalls bereits vorbereiteter Teilmigrationen. So wird sichergestellt, dass bestehende Strukturen sinnvoll in das neue System überführt werden können.

Intelligente Datenmigration – automatisiert oder individuell

In der dritten Phase folgt die Migration der Daten. Softbauware bietet dabei flexible Optionen: Eine standardisierte, automatisierte Übernahme der Stammdaten ist ebenso möglich wie eine vereinfachte Migration auf Basis vorbereiteter Excel-Vorlagen. Bewegungsdaten können bei Bedarf im alten System archiviert bleiben, wodurch Aufwand und Nutzen individuell austariert werden können. Während des gesamten Prozesses begleiten technische Berater die Umsetzung, um Präzision und Nachvollziehbarkeit sicherzustellen.

Kompetenz durch Wissenstransfer

Ein ERP-System ist nur so leistungsfähig wie seine Anwender. Deshalb legt Softbauware großen Wert auf zielgerichtete Schulungen. Projektleiter vermitteln in praxisnahen Sessions die neuen Arbeitsprozesse, abgestimmt auf die zuvor definierten Anforderungen des Kunden. Neben den Standardschulungen für Key-User und Administratoren bietet Softbauware auch die Möglichkeit zur Vertiefung, etwa durch gezieltes Training im Reportdesigner oder durch eine erweiterte Belegbearbeitung auf Basis der Altbelege.

Digitale Schnittstellen neu gedacht

Softbauware macht die zukünftigen Nutzer von ERPbos frühzeitig mit den Funktionen vertraut. Auf diese Weise wird langwirigen Anlernphasen nach dem Go-Live entgegengewirkt. © Softbauware

Am Ende des Prozesses steht die Inbetriebnahme der Schnittstellen – eine Phase, in der alte, oft individuelle Verbindungen durch moderne Standardschnittstellen ersetzt werden. Diese sind nicht nur robuster, sondern lassen sich durch die mitgelieferte Entwicklungsumgebung bei Bedarf auch selbstständig anpassen. Kunden mit technischer Expertise erhalten damit die Möglichkeit, das System kontinuierlich an veränderte Anforderungen im Baualltag anzupassen – agil, unabhängig und zukunftssicher.

Gleichzeitig werden während der Migration Potenziale zur Optimierung identifiziert. Dazu zählt etwa der Wegfall externer DMS-Schnittstellen durch das integrierte Dokumentenmanagementsystem in ERPbos. Diese Chancen werden durch die begleitenden Berater dokumentiert und können auf Wunsch direkt umgesetzt werden.

Migration ohne Stillstand – Digitalisierung mit Plan

Das Ergebnis ist ein voll integriertes, modernes ERP-System für die Baubranche, in das alle relevanten Daten sicher überführt wurden. Die laufenden Geschäftsprozesse bleiben dabei ungestört – der Wechsel erfolgt „im Hintergrund“. Für die Bestandskunden von Gesys eröffnet sich mit ERPbos nicht nur ein leistungsfähiges System, sondern auch der nächste Schritt in der digitalen Entwicklung ihrer Unternehmen.

Dass der Umstellungsprozess für den Kunden so reibungslos verläuft, ist laut Stefan Zabicki, Geschäftsführer von Softbauware und Gesys, in der engen Zusammenarbeit aller Beteiligten beider Software-Häuser begründet. © Softbauware

„Dies ist das Ergebnis der intensiven Zusammenarbeit der Mitarbeiter von Gesys und Softbauware. Die ersten Kunden starten jetzt mit dem Projekt und profitieren von einer strukturierten Vorgehensweise“, erklärt Stefan Zabicki, Geschäftsführer von Softbauware und Gesys.

Digitalisierung im Baugewerbe braucht Vertrauen – und Erfahrung

Die Migration von Gesys zu ERPbos zeigt, wie durchdacht eine ERP-Umstellung verlaufen kann, wenn Technik, Beratung und Branchenkenntnis Hand in Hand gehen. Softbauware schafft mit seinem Ansatz nicht nur ein neues System, sondern Vertrauen in digitale Prozesse – ein entscheidender Schritt für Bauunternehmen, die Digitalisierung, Effizienz und Zukunftsfähigkeit aktiv gestalten wollen.

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