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Artikel und Hintergründe zum Thema

Dämmung

Jessica Stütz,

Foamglas für Flachdächer in Holzbauweise

In Kombination mit einer zweilagigen Bitumenabdichtung soll ein robuster, witterungsbeständiger Dachaufbau für Holzbauten entstehen © OC FOAMGLAS®

Gerade im Holzbau stellt das Flachdach Planer und Bauherren vor besondere Herausforderungen: Feuchteschutz, Brandschutz und dauerhafter Wärmeschutz müssen gewährleistet sein. Das Schaumglas von Foamglas soll aufgrund seiner materialspezifischen Eigenschaften hier die passende Dämmlösung bieten.

Im Flachdach soll Foamglas eine sichere und langlebige Lösung bieten. Es besteht aus Schaumglas, hat eine hohe Druckfestigkeit und ist sowohl wasserundurchlässig als auch dampfdicht. Die Dämmleistung beginnt bereits bei 0,037 Watt pro Meter-Kelvin (Bemessungswert) bei einer Druckfestigkeit von 160 Kilopascal (Bemessungswert, stauchungsfrei). Zudem ist der Dämmstoff - laut herstellerangaben - äußerst langlebig und bietet der Abdichtung einen dimensionsstabilen Untergrund. Durch die Positionierung der Dämmung oberhalb der Holztragkonstruktion bleibt diese vollständig im warmen und trockenen Innenraumklima. Dadurch soll das Risiko von Tauwasserbildung minimiert und die Tragkonstruktion langfristig geschützt bleiben. Gleichzeitig verhindert Foamglas das Eindringen von Feuchtigkeit, selbst im Falle einer Leckage – ein entscheidender Vorteil, um die Lebensdauer von Holzkonstruktionen zu erhöhen.

Schutz für die tragende Dachkonstruktion in Holzbauweise

Die geschlossene Zellstruktur soll zuverlässig das Eindringen von Wasserdampf in die Holztragkonstruktion verhindern © OC FOAMGLAS®

Die Basis des Dachaufbaus bildet die Holzkonstruktion, die aus Brettschicht-, Massiv- oder Brettsperrholz bestehen kann. Sie übernimmt die tragende Funktion und muss dauerhaft vor Feuchtigkeit geschützt werden. Auf der Holztragkonstruktion wird eine Trennlage aufgebracht. Diese fungiert als Behelfsabdichtung und ermöglicht Bewegungen der Holzkonstruktion aufgrund von Feuchteschwankungen. Die Trennlage aus Bitumenbahnen wird verdeckt befestigt und die Nähte werden abgedichtet. Auf diese Trennlage wird Schaumglas als Dämmung aufgebracht. Die Verklebung ist sowohl mit Heißbitumen als auch mit Kaltkleber möglich. Um eine durchgehende, wärmebrückenfreie Dämmung zu erzielen, werden die Dämmplatten vollflächig und mit gefüllten sowie versetzten Fugen verlegt. So soll eine kompakte, dampfdichte Dämmschicht entstehen, in der sich kein Wasser ausbreiten kann. Darüber befindet sich normalerweise eine zweilagige, bituminöse Abdichtungsschicht. Diese schützt das Dach vor eindringendem Wasser und bildet die äußere, witterungsbeständige Schicht des Dachaufbaus. Sie wird vollflächig mit dem kompakt verklebten Dämmstoffpaket verbunden und verhindert so im Falle einer Beschädigung eine Wasserausbreitung.

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Brandschutz auf höchstem Niveau

Der Dämmstoff ist als nicht brennbar klassifiziert (Euroklasse A1). Laut Herstllerangaben setzt Schaumglas im Brandfall weder Rauch noch giftige Gase frei. Dies erleichtert Rettungsarbeiten. Die kompakte Verlegung des dampfdichten Dämmstoffs verhindert die Weiterleitung von Rauchgasen und dem Brand steht keine Verbrennungsluft aus dem Dämmpaket zur Verfügung. Selbst bei intensiven Löscharbeiten wird die Dämmebene nicht geflutet. Dies entlastet das Tragwerk.

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