Krane + Hebebühnen
Leichter laden
Bosch setzt bei der Ladetechnologie von Werkzeugen zukünftig verstärkt auf Induktion. In Berlin stellte das Unternehmen kürzlich das „Wireless Charging System“ vor. Markteinführung soll in diesem Herbst sein.
Handwerker, die Akku-Werkzeuge nutzen, sind mobil, müssen aber stets die nötige Zeit einplanen und daran denken, die Energiequelle auch zu laden. Besonders bei stationären Anwendungen zahlt sich die kontaktlose Energieübertragung aus: Sie ist deutlich günstiger als herkömmliche Ladesysteme, denn man braucht weder einen zweiten Akku noch teure industrielle Ladestationen.
Darüber hinaus bietet das Bosch „Wireless Charging System“ Anwendern folgende Vorteile:
• Höhere Nutzerfreundlichkeit und Produktivität, weil die Akkus am Gerät verbleiben und während jeder Arbeitsunterbrechung auf der Ladestation abgestellt und so geladen werden können. Das Laden wird in den Arbeitsablauf integriert. Das Ergebnis: immer einsatzbereite Werkzeuge. • Volle Flexibilität, weil die induktiven Akkus einer Volt-Klasse weiterhin mit allen Geräten dieser Klasse kompatibel sind. • Sehr robuste Ladestationen, die keine Kontaktstellen mehr haben und deshalb unempfindlich gegenüber Wasser, Staub und Schmutz sind.
Wir sind davon überzeugt, mit dieser Pionierleistung ebenso erfolgreich sein zu können wie mit der erstmaligen Integration von Lithium-Ionen-Zellen in einen Akkuschrauber ‒ einer Technologie, die man vor 2003 nur aus Handys kannte und mit der mittlerweile aber 83 Prozent aller handgehaltenen Akku-Elektrowerkzeuge in Europa ausgestattet sind“, so Henk Becker, Mitglied des Bereichsvorstands im Geschäftsbereich Power Tools der Robert Bosch GmbH, anläßlich der Geräte-Präsentation. Den Startschuss für das „Wireless Charging System“ gibt Bosch im Herbst 2014. Dann kommen das Akku-Ladegerät GAL 1830 W Professional und der 18 Volt Lithium-Ionen-Akku GBA 18 V 2,0 Ah MW-B Professional auf den Markt. Bosch wird das „Wirless Charging System“ langfristig um weitere Systemkomponenten ergänzen.
Die Grundlage der Technologie, die in anderen Bereichen beispielsweise bei Ladestationen für elektrische Zahnbürsten und neuerdings auch bei Mobiltelefonen genutzt wird, ist eine kontaktlose Energieübertragung: In einem Sender wird mit Hilfe einer Spule ein magnetisches Wechselfeld er¬zeugt. Der Empfänger enthält ebenfalls eine Spule. Diese wird von dem magnetischen Wechselfeld durchdrungen. So wird eine Spannung induziert und ein Stromfluss erzeugt.








