Gastbeitrag
On-und offline neue Bauaufträge: Bauherren dauerhaft und überzeugend erreichen
Die aktuellen Preis- und Zinserhöhungen sind die Ursache für den starken Rückgang von Bauaufträgen für Ein- und Zweifamilienhäuser. Für viele Bauunternehmer stellt sich die Frage: „Wie kommen wir an neue Aufträge, damit wir unsere Mitarbeiter auslasten können und der Betrieb langfristig überlebt“?
Für die nächsten Jahre müssen Bauunternehmen damit rechnen Mitarbeiter zu entlassen, weil nicht mehr so viel Arbeit, wie in der Vergangenheit vorhanden ist. Der Baumarkt ist kleiner geworden und das spüren schon viele Bauunternehmer.
Was sollte man jetzt schnell tun, damit die Existenz nicht bedroht wird? Der erste Schritt ist, sich einmal Zeit zu nehmen und sich auf das Wesentliche zu besinnen. Was ist unsere Zukunftsvision und welcher Zielgruppe können wir den größten Nutzen geben? Wie erreichen wir die Zielgruppe dauerhaft und wie bauen wir dann Vertrauen auf? Viele Chefs von Bauunternehmen beschäftigen sich zwar immer wieder mit diesen Fragen, jedoch häufig ohne System und Konsequenz bei der Umsetzung. Zahlreiche Bauunternehmen (darunter bundesweite und regionale Marktführer) arbeiten schon seit vielen Jahren nach der „Engpass-konzentrierten-Strategie“ (EKS) und sind damit erfolgreich, weil sich die Unternehmen immer wieder aufs Neue an den Bedürfnissen der Zielgruppe orientieren.
Die Bezeichnung EKS wir für eine Managementlehre verwendet, die für die Formulierung persönlicher oder geschäftlicher Strategien steht und als Markenzeichen geschützt ist. Konsequent steht die Zielgruppe und deren Wünsche und Bedürfnisse im Mittelpunkt. Der Nutzen für die Zielgruppe steht an erster Stelle.
Kunden-Sog-System für Bauunternehmer
Auf Basis der EKS hat der beratende Betriebswirt Walter Eisele schon vor über 10 Jahren das „Kunden-Sog-System“ für Bauunternehmen entwickelt und ständig verbessert. Das System soll den Anwender von Marketing- und Vertriebsaufgaben entlasten, damit er sich ausschließlich auf die Bauherren und deren Wünsche konzentrieren kann. Eisele ist überzeugt: „Bauunternehmer, die das System nutzen, können mit einem geringeren Marketingbudget als bisher systematisch kaufkräftige Bauherren gewinnen und Schritt für Schritt das notwendige Vertrauen aufbauen.“ Zeitraubendes Nachfassen auf Werbeaktivitäten (Telefonate, E-Mails) sind beim Kunden-Sog-System automatisiert und werden kostengünstig per E-Mail erledigt. Das Kunden-Sog-System läuft zu knapp 90% über das Internet.
Beispiel: Zielgruppenmerkmale kaufkräftige Bauherren
Die Hauptzielgruppe sind verheiratete Männer mit Hochschulabschluss; ein Kind; überdurchschnittlichem Einkommen und wohnt zurzeit zur Miete in einer Wohnung. Er plant den Bau eines Einfamilienhauses. Dies muss bei Texten und Bildern im Internet berücksichtigt werde.
Was ist der kaufkräftigen Zielgruppe wichtig?
Energieeffizienz und Nachhaltigkeit; Komfort und modernes Design; langfristige Kosteneinsparungen; individuelle Gestaltungsmöglichkeiten des Hauses; Einsatz von modernen Heizungstechnologien; Schaffung eines dauerhaften Wohnsitzes für die Familie sind die Interessen, Herausforderungen und Motivation für den Hausbau.
Die Zielgruppe betreibt viel Onlinerecherche zum Thema Hausbau. Hier haben regional tätige Bauunternehmen schon die erste große Chance, dass ein kaufkräftiger Bauherr die Website findet. Das Unternehmen benötigt dazu einige speziell keywortoptimierte Seiten, damit der erste Informationsbedarf der Bauinteressenten befriedigt wird. Diesen Aspekt haben die meisten Websites von Bauunternehmen noch nicht berücksichtigt. Dadurch entgeht ihnen viel Auftragspotential.
Designer Website ohne Leadgenerierung
Viele Bauunternehmer haben in den letzten Jahren sehr viel Geld für das Erstellen von Websites und Suchmaschinenoptimierung ausgegeben. Viele Webseiten unterscheiden sich jedoch kaum von ihren Wettbewerbern und geben auch keinen wirklichen Nutzen/Mehrwert. Es wurde versäumt einen kompletten Marketing- und Vertriebsprozess zu erstellen. Ein einfaches Kontaktformular zum Anfordern eines News-Letters reicht heute nicht mehr aus, damit jemand seine E-Mail-Adresse hinterlässt. Auf jede Website gehört die Möglichkeit, sich für eine Online-Schulung für Bauherren zu registrieren. Die Online-Schulungen muss Antworten auf Fragen geben, die den künftigen Bauherren im Moment beschäftigen. Dadurch generiert man E-Mail-Adressen (Leads). Besser ist es eine eigene keywortoptimiert Landingpage mit keywortoptimierten Unterseiten zu erstellen, auf der sich zukünftige Bauherren zur Online-Schulung registrieren können.
Suchmaschinenoptimierung, Google und Facebook optimal nutzen
Ohne Marketing keine Bekanntheit, ohne Bekanntheit kein Umsatz. So einfach ist das. Suchmaschinenoptimierung ist sehr wichtig, hat jedoch den Nachteil das es oft Monate dauert bis man zu einem bestimmten Keywort gefunden wird. Wenn es mit den neuen Aufträgen schnell gehen soll, sollte eine Google Anzeigen-Kampagne, mit dem Ziel Teilnehmer für die Online-Schulung zu gewinnen. Ab dem Zeitpunkt an dem sich der Interessent für die Online-Schulung angemeldet hat, läuft alles Weitere automatisch. Der Vorteil von Google Werbekampagnen ist, dass gezielt nach bestimmten Informationen zum Thema Hausbau gesucht wird. Da ist der Streuverlust sehr gering. Mit einer Facebook-Anzeigen-Kampagne kann man die Zielgruppe nach verschiedenen Parametern eingrenzen (Alter, Region, Beruf, Ausbildungsgrad, Interessen, Kinder etc.) so wird die Werbung nur bei der definierten Zielgruppe ausgespielt. Bei dieser Art der Werbung macht sich das Unternehmen in der Region bekannt.
Bei beiden Varianten sollte man Retargeting installieren. Retargeting bedeutet: Google und Facebook merken sich, wer die Landingpage/Website besucht hat. Diesen Besuchern kann man nun gezielt immer wieder Werbebotschaften senden. Dadurch hat man kaum Streuverluste.
Online-Schulung (Webinar) für zukünftige Bauherren
Das Herzstück eines Kunden-Sog-Systems ist eine 24/7/365 Online-Schulung (Webinar) für angehende Bauherren. In dieser Online-Schulung werden Fragen wie z. Bsp.: Lieber noch warten, oder doch besser jetzt bauen? Wie Sie den genauen Finanzbedarf ermitteln und Nachfinanzierungen vermeiden? Warum die Hausbanken nicht immer die besten Konditionen bieten können? Energie sparen hilft langfristige Kosten sparen. Welche Fehler Sie beim Bauvertrag unbedingt vermeiden müssen. Welche Formulierungen Sie in Bauverträgen auf gar keinen Fall unterschreiben sollten. Dadurch wird Vertrauen aufgebaut. Direkt nach der Online-Schulung erscheint ein Fragebogen auf dem Bildschirm in dem die Bedürfnisse abgefragt werden und ein Termin für ein kostenloses Erstgespräch oder eine Musterhausbesichtigung angeboten wird. Ab jetzt erfolgt dann der automatisierte Versand von E-Mails mit Informationen, die auf das Webinar aufbauen. So bleibt man in Kontakt und das Vertrauen wird weiter aufgebaut. „Die E-Mails werden nicht als Spam oder unerwünscht empfunden“, sagt Walter Eisele, „weil der Absender ja bekannt ist und die Interessenten etwas von ihm wollen“.
Der Bauunternehmer baut sich Tag für Tag seine Interessentendatei mit Schulungsteilnehmern auf. Der große Vorteil einer Online-Schulung ist die Tatsache, dass die Teilnehmer 30-60 Minuten aufmerksam zusehen und zuhören. Bei einer Website weiß man nicht, was alles gelesen wurde.
Der genaue Marketing- und Vertriebsprozess
1. Es empfiehlt sich zu der bestehenden Website einige Unterseiten mit Keywörtern zu erstellen, die bevorzugt von Bauherren gegoogelt werden.
2. Mit Facebook- und Google Werbekampagnen kann man die Zielgruppe direkt und regional erreichen.
3. Wichtig ist auch regionale offline Werbung (Pressearbeit, Baustellenschilder, Anzeigen) für die Online-Schulung.
4. Alle Werbemaßnahmen haben den Zweck, dass sich Interessenten zum Online-Seminar für Bauherren anmelden. Dadurch erhält man die E-Mail-Adresse um automatisch in Kontakt zu bleiben.
5. Nach der Online-Schulung erscheint ein Fragebogen zur Bedarfsermittlung, sowie das Angebot eines Termins zu einer kostenlosen Hausplanung oder der Besuch eines Musterhauses.
6. Per automatisierten E-Mail-Versand werden in bestimmten zeitlichen Abständen wertvolle Informationen als Ergänzung zur Online-Schulung verschickt. Dadurch wird Vertrauen aufgebaut. Nicht alle Bauinteressenten wollen sofort bauen. Diese gehen jedoch nicht verloren, weil sie immer wieder neue Informationen per E-Mail erhalten. Man kann den Versand der E-Mails für Monate oder Jahre im Voraus planen.
Wenn der Bau-Interessent im Büro des Bauunternehmens bei der Hausplanung oder Musterhausbesichtigung ist, kommt das persönliche verkaufen des Hausverkäufers ins Spiel. Durch die bereits erfolgte Vorinformation in der Online-Schulung ist viel weniger Misstrauen vorhanden und das Verkaufen ist wesentlich leichter.
Staatlich Zuschüsse
Bauunternehmen können zur Anpassung an sich verändernde Marktverhältnisse zwischen 1750,- € und 5.600,- € Zuschuss (nicht rückzahlbar) vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle erhalten.
Fazit
Durch die Digitalisierung von Marketing und Vertrieb wird der Kontakt zu kaufkräftigen Bauherren hergestellt. In der Online-Schulung werden die wichtigsten Fragen von Bauherren beantwortet und es wird Vertrauen bei der Zielgruppe aufgebaut. Das Unternehmen macht schon beim ersten Kontakt im Internet einen professionellen Eindruck auf die Zielgruppe.
Gratis Online-Schulung für Bauunternehmer
Bauunternehmer können bei Walter Eisele an einer kostenlosen Online-Schulung „Wie Sie sicher und automatisiert Monat für Monat kaufkräftige Bauherren finden“ teilnehmen.













