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Artikel und Hintergründe zum Thema

Siemens-Standort Berlin

dpa | Andrea Gillhuber,

Grundstein für „Siemensstadt Square“ gelegt

Im Berliner Westen soll in den kommenden Jahren auf einem angestammten Industriestandort ein „Ort der Zukunft“ entstehen - nicht nur zum Wohnen.

Roland Busch (l-r), Vorstandsvorsitzender der Siemens AG, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD), und Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) sehen sich nach der Grundsteinlegung die digitale Präsentation des neuen Industrie- und Wohnungsbauprojekts "Siemensstadt Square" an. Das neue, rund 76 Hektar große Stadtquartier soll bis 2035 auf dem angestammten Industriestandort der Siemens AG im Westen der Hauptstadt entstehen. © Ralf Hirschberger/AFP/Pool/dpa

Berlin (dpa) – In Berlin-Spandau hat der Bau des neuen Industrie- und Wohnungsbauprojekts „Siemensstadt Square“ begonnen. Das neue, rund 76 Hektar große Stadtquartier soll bis 2035 auf dem angestammten Industriestandort der Siemens AG im Westen der Hauptstadt entstehen. An der Grundsteinlegung am Dienstag nahm auch Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) teil.

Der neue Eingangsbereich: Großzügige Frei- und Grünflächen sowie Wasserspiele laden zum Verweilen ein. Links der Info-Pavillon, rechts das Tor zur „Siemens-Galerie“, die in Siemensstadt Square hineinführt. © Greenbox Landschaftsarchitekten / Siemens

„Das Spannende ist, dass wir hier aus einem existierenden Stadtteil die Stadt der Zukunft bauen“, sagte Siemens-Chef Roland Busch. In dem neuen Viertel sollen künftig rund 35.000 Menschen leben und arbeiten. Unter anderem ist der Bau von Wohnungen für rund 7000 Menschen geplant. Auch eine Grundschule für 600 Schülerinnen und Schüler sowie zwei Kitas sollen entstehen. 

Busch sagte, in „Siemensstadt Square“ würden Wohnen, Arbeiten, Forschen und Fertigen miteinander verbunden. „Der urbane Raum soll nicht nur Schlafstadt sein, nicht nur Arbeitswelt oder nur Konsumraum“, sagte Bundeskanzler Scholz. Die Siemensstadt bleibe mit ihrem neuen Konzept ein Ort der Zukunft und der Zuversicht. 

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Blick vom S-Bahnhof über den neu gestalteten Eingangsbereich mit Wasserspielen und Grünflächen auf das Tor zur „Siemens-Galerie“, die in den Boulevard übergeht und in Siemensstadt Square hineinführt. © Greenbox Landschaftsarchitekten / Siemens

Siemens wurde in Berlin gegründet, in Berlin-Siemensstadt waren die historisch angestammten Produktionsstätten angesiedelt. Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Konzernzentrale nach München verlegt. 

Auf dem Areal sollen in den kommenden Jahren insgesamt 4,5 Milliarden Euro investiert werden, davon 750 Millionen Euro von Siemens. Für die Verkehrsanbindung zur Innenstadt ist die geplante Reaktivierung der sogenannten Siemensbahn entscheidend. Die Deutsche Bahn strebt die Inbetriebnahme der S-Bahn-Strecke bis Ende 2029 an.

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