Neues Bauvorhaben

Kai Ingmar Link,

Depenbrock baut Schulzentrum in Dortmund

Die ostwestfälische Depenbrock Unternehmensgruppe hat von der Stadt Dortmund den Zuschlag für den Bau des Schulzentrums Burgholzstraße erhalten, der im Jahr 2022 europaweit ausgeschrieben wurde. Die Umsetzung des Bauvorhabens erfolgt durch die Depenbrock Systembau mit Sitz in Bielefeld. Der Baubeginn ist für November kommenden Jahres geplant, die Fertigstellung des Schulzentrums ist für März 2027 vorgesehen.

Auf einer Gesamtfläche von rund 17.000 Quadratmetern soll ab November kommenden Jahres das neue Schulzentrum Burgholzstraße im Dortmunder Norden entstehen © Loomm

Das Schulzentrum Burgholzstraße im Dortmunder Norden wird auf einer Gesamtfläche von rund 17.000 Quadratmetern eine Grund- und Förderschule, eine Kindertagesstätte (KITA), eine Stadtteilwerkstatt sowie die dazugehörigen Außenanlagen beherbergen. Die Gesamtkosten für Planung und Bau des Schulzentrums werden auf über 70 Millionen Euro geschätzt.
Depenbrock Systembau wird zunächst die Entwurfsplanung erstellen und anschließend den Bau- und Entwässerungsantrag einreichen. Mit der Objektplanung hat Depenbrock das renommierte Architekturbüro rkw+ aus Münster beauftragt.

Nachhaltigkeit im EH-40-Standard
Die Gebäude werden nach dem nachhaltigen EH-40-Standard errichtet. Das bedeutet, dass ein nach diesem Standard errichtetes Gebäude nur 40 Prozent der Primärenergie im Vergleich zu einem Standardgebäude benötigt. Dies führt zu Einsparungen bei den Betriebskosten für Heizung und Strom und trägt zur Entlastung des Klimas bei. Weitere nachhaltige Merkmale sind eine Photovoltaikanlage auf den Dächern der Schulgebäude, Elektrotankstellen für die Parkplätze des Zentrums sowie ein Batteriespeicher zur maximalen Eigennutzung des selbst erzeugten Stroms. Fassaden- und Dachbegrünung mit automatischer Bewässerung sowie eine Regenwasserzisterne tragen ebenfalls zur Nachhaltigkeit der Gebäude bei. Die Be- und Entlüftung der Gebäude erfolgt rein mechanisch mit einer Wärmerückgewinnung von über 80 Prozent bei gleichzeitig hohem Luftwechsel. So werden optimale Lernbedingungen geschaffen. „Wir freuen uns sehr, dass wir mit dem Bau des Schulzentrums Burgholzstraße einen Beitrag zu den ehrgeizigen Klimazielen der Stadt Dortmund leisten können“, sagt der geschäftsführende Gesellschafter Jörn Henrik Depenbrock. „Wir haben selbst positive Erfahrungen mit nachhaltigem Bauen gemacht und unseren Firmensitz durch die Nutzung von Erdwärme in Kombination mit Photovoltaik nahezu CO2-neutral gestaltet.“

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