Architektonisches Statement für die Energiewende
Hansesun: Plus-Energie-Gebäude setzt Maßstäbe für nachhaltige Energieversorgung
Die Hansesun-Gruppe, einer der führenden Photovoltaik-Spezialisten der Vierländerregion, geht den nächsten großen Schritt:
In St. Margrethen (CH) entsteht bis 2027 eine neue Firmenzentrale, die mehr Energie erzeugt, als sie selbst verbraucht. Das Projekt vereint Innovation, Nachhaltigkeit und regionale Verantwortung – und zeigt, wie moderne Energieversorgung aussehen kann.
„Als Vorreiter für erneuerbare Energien wollen wir ein Pionierprojekt der Nachhaltigkeit realisieren. Wir bauen mit nachwachsenden Ressourcen, verwerten gebrauchte Baustoffe des Altbestands und binden die Nachbarschaft ein. Zudem schaffen wir naturnahe Lebensräume und verzichten auf Bodenversiegelung“, erklärt Susanne Glatzel, Verwaltungssenatspräsidentin der Hansesun AG.
Plus-Energie-Gebäude ohne Bodenversiegelung
Die neue Firmenzentrale entsteht im Ortsteil Nebengraben in St. Margrethen – und wird bewusst auf Stelzen errichtet. Damit bleibt der Boden unversiegelt und ökologisch nutzbar. Ein Naturteich, ein Dachgarten sowie ein öffentlich zugängliches Café schaffen Begegnungsräume und fördern Biodiversität. Auf rund 1.100 Quadratmetern Büro- und 400 Quadratmetern Lagerfläche entsteht ein Arbeitsumfeld, das Mensch und Natur gleichermaßen berücksichtigt.
Baubeginn ist für Frühjahr 2026 vorgesehen, die Fertigstellung ein Jahr später. Investitionsvolumen: rund 7 Millionen Schweizer Franken.
Sonnenstrom für die Vierländerregion
Hansesun gehört seit 2014 zu den Vorreitern im Bereich Photovoltaik und Stromspeicher. Mit mehr als 10.000 realisierten PV-Anlagen und über 120 Mitarbeitenden prägt das Unternehmen die Energiewende in der Schweiz, Vorarlberg, Liechtenstein, Süddeutschland und Tirol.
Am neuen Standort werden PV-Systeme auf Dach, Fassade und Carports installiert – mit einer Spitzenleistung von 300 kWp. Damit wird nicht nur das Gebäude energieautonom betrieben, sondern auch die Wärmepumpe und der stetig wachsende E-Fuhrpark versorgt. Bis 2028 sollen sämtliche Fahrzeuge elektrisch unterwegs sein.
„Der ökologische Fussabdruck und die Spuren sollten so gering wie möglich sein. Gewerbeparks belasten später oft die Umwelt“, erläutert Dipl. Ing. Jan Enzlberger vom Wiener Architekturbüro hellwach architektur ZT. Sein Team setzt beim Bau auf den maximalen Einsatz nachwachsender Rohstoffe – ein entscheidender Faktor für die Ökobilanz des Projekts.
Begegnungsort für Nachhaltigkeit und Innovation
Neben Büros und Lagerflächen schafft Hansesun mit dem Neubau auch einen Ort der Begegnung. Im Café sind Veranstaltungen rund um das Thema Solarenergie geplant, während im Showroom das gesamte Produktportfolio – von PV-Modulen über Speicherlösungen bis hin zu Ladestationen – erlebbar gemacht wird. Das Konzept verbindet Geschäft, Aufklärung und Nachhaltigkeit auf einzigartige Weise.
Expansion in die Schweiz
Die neue Zentrale bündelt künftig Administration, Vertrieb und Marketing. Die bestehenden Standorte in Röthis, Imst, Wangen und Ruggell bleiben bestehen. Hansesun Photovoltaik Swiss mit Sitz in Kriessern und der neuen Zweigstelle in Olten zieht nach Fertigstellung in die Zentrale um.
„Als führender Qualitätsanbieter der Ostschweiz bringen wir unsere Kompetenz und Erfahrung ab sofort in der gesamten deutschsprachigen Schweiz ein. Mit der Expansion in Olten stellen wir schon jetzt die Weichen für die Zukunft“, so Robert Veronik, Geschäftsführer von Hansesun Photovoltaik Swiss.
Fazit: Photovoltaik als Fundament für die Zukunft
Mit der neuen Zentrale in St. Margrethen schafft Hansesun ein starkes Symbol für nachhaltiges Bauen und zukunftsweisende Energieversorgung. Das Plus-Energie-Gebäude zeigt, wie Photovoltaik, Ressourcenschonung und soziale Verantwortung in Einklang gebracht werden können – und macht die Hansesun-Gruppe zu einem noch wichtigeren Treiber der Energiewende in der Vierländerregion.














