Balkon und Co.

Kai Ingmar Link,

Schöck Isokorb CXT Typ A mit Part Z: Innovative Lösung für Wärmedämmung

Während die thermische Trennung von Balkonen mit tragenden Wärmedämmelementen wie dem Schöck Isokorb längst etabliert ist, werden Attiken und Brüstungen oft noch mit umlaufendem Dämmmaterial versehen, was zu einer energetisch ineffizienten Lösung führt. Schöck präsentierte bereits im Sommer 2023 eine effiziente, langlebige und wartungsfreie Alternative für diesen Anwendungsbereich: den Schöck Isokorb CXT Typ A mit Isokorb CXT Typ A Part Z.

Leichter schneller Einbau: Der neue Schöck Isokorb CXT Typ A mit Isokorb CXT Typ A Part Z punktet mit zahlreichen Vorteilen für die Baustelle. © Schöck

Das herausragende Merkmal des neuen Isokorb CXT Typ A sind die 12 Stäbe, über die Zug- und Druckkräfte geleitet werden. Diese Stäbe bestehen aus Combar, einem von Schöck entwickelten Glasfaserverbundwerkstoff. Damit ist der Isokorb CXT Typ A der erste vollständig stahlfreie Isokorb von Schöck.

Der Einbau des Isokorb CXT Typ A sei äußerst einfach und könne in nur fünf Minuten erfolgen, ohne dass zusätzliche Bewehrung seitens des Bauherren erforderlich sei, teilt Schöck mit. Die bereits vom Tragwerksplaner berechnete Bewehrung reicht vollständig aus. Durch den Einsatz von Schöck Combar kann der Isokorb CXT Typ A direkt auf die Deckenschalung oder Elementplatte gestellt werden, ohne dass Korrosionsrisiken bestehen. Er wird einfach von oben in die richtige Position eingesetzt – vor oder nach der Verlegung der Deckenbewehrung – und benötigt keine zusätzlichen Hilfskonstruktionen zur Lagefixierung. Alternativ kann er auch nach dem Betonieren in den Frischbeton eingebaut werden. Der Isokorb CXT Typ A und Isokorb CXT Typ A Part Z können sowohl im Ortbetonverfahren als auch in der Fertigteilbauweise verwendet werden.

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Thermisch trennen statt Einpacken: Wärmeverluste bei einer allseits gedämmten Attika (links) im Vergleich zur thermischen Trennung mit Schöck Isokorb CXT Typ A (rechts). © Schöck

Ein präziser Höhenausgleich ist durch die verstellbaren Eckstäbe möglich, die in vier Längen von 200 mm bis 280 mm erhältlich sind. Dadurch können Deckenstärken von 180 bis 300 mm realisiert werden. Diese millimetergenaue Justierungsfunktion ermöglicht einen präzisen Höhenausgleich bei Bautoleranzen, insbesondere bei Elementplatten. Der doppelsymmetrische Aufbau von Ober- und Unterseite sowie Innen- und Außenseite des Isokorb CXT Typ A und Isokorb CXT Typ A Part Z gewährleistet einen fehlerfreien Einbau auf der Baustelle. Zudem ist Schöck Isokorb CXT Typ A ab sofort in einer Tragstufe erhältlich.

Ästhetisch inszeniert und energieeffizient ausgeführt: Der neue Schöck Isokorb CXT Typ A mit Part Z für Attiken und Brüstungen ist die dauerhafte und nachhaltige Lösung zum Einpacken mit Dämmstoffen. © Schöck

In Bezug auf Brandschutz bietet die bauaufsichtlich zugelassene Lösung in Verbindung mit Isokorb CXT Typ A Part Z Sicherheit auf der Baustelle. Die Systemlösung mit integrierten Brandschutzplatten schützt den Dämmkörper vor Flammen beim Aufbringen der bituminösen Abdichtungsbahn. Im Vergleich zur umlaufend gedämmten Variante ermöglicht der Einsatz von Isokorb CXT Typ A die Anbringung von Geländern, Blechen oder Kappleisten ohne das Durchdringen der Dämmung und zusätzliche Abdichtung. So gewährleistet Schöck eine dauerhafte und wartungsfreie Lösung, reduziert den Materialaufwand, vereinfacht den Bauprozess und spart Zeit und Kosten.

Als System eingebaut sichern Schöck Isokorb CXT Typ A und Isokorb CXT Typ A Part Z den Brandschutz über die gesamte Anschlusslinie. © Schöck

Isokorb CXT Typ A bietet nicht nur Vorteile auf der Baustelle, sondern überzeugt auch in gestalterischer Hinsicht. Attiken und Brüstungen können schlanker gestaltet und in ästhetisch ansprechendem Sichtbeton ausgeführt werden. Mit dieser thermisch trennenden Lösung sind Attikabreiten von 150 mm bis 200 mm möglich, und da der Schöck Isokorb in der Dämmebene liegt, bleibt die Attika unbeheizt. Dies gewährleistet einen wärmebrückenminimierten und energieeffizienten Anschluss, bei dem die Höhe der Attika nach Bedarf variiert werden kann. Darüber hinaus vergrößert der Verzicht auf innenseitige Dämmung die Nutzfläche, was den Wert der Wohneinheit steigert.

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