Deutsche Säge- und Holzindustrie

Jessica Stütz,

Rekordbeteiligung beim Deutschen Holzkongress 2025 in München

Der Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V. veranstaltete am 19. und 20. November in der Motorworld München den Deutschen Holzkongress 2025 © mikado/cmd

Am 20. November ist der Deutsche Holzkongress 2025 in der Motorworld München zu Ende gegangen. Mit mehr als 380 Teilnehmern und einer ausgebuchten Fachausstellung mit über 50 Unternehmen verzeichnete das dreitägige Branchentreffen neue Rekordzahlen. Dabei stand die Veranstaltung im Zeichen des engen Austauschs zwischen Forst, Holz und Politik und bot zahlreiche Impulse zu den zentralen Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Wald- und Holzwirtschaft.

Hauptgeschäftsführer DeSH, Dr. Stephan Lang, Präsident DeSH und Julia Möbus, Geschäftsführerin DeSH © Deutsche Säge- und Holzindustrie Bundesverband e. V.

„Die Rekordbeteiligung mit über 380 Teilnehmenden zeigt, wie wichtig eine starke gemeinsame Plattform für die Branche ist. In einer Zeit politischer und wirtschaftlicher Umbrüche braucht es Orte wie den Deutschen Holzkongress, an denen Herausforderungen diskutiert und gemeinsame Perspektiven entwickelt werden können,“ resümiert DeSH-Präsident Dr. Stephan Lang. „Gerade im Freistaat, wo die Verbindung zwischen Wald und Holz seit jeher besonders ausgeprägt ist, zeigt sich, wie wichtig ein konstruktiver Dialog für die zukünftige Ausrichtung der Wertschöpfungsketten ist. Die große Resonanz bestätigt, dass der Holzkongress genau den Rahmen bietet, den es aktuell braucht.“

Politische Schwerpunkte und starke Impulse

Ein Schwerpunkt des Holzkongresses war der Blick auf die politischen Rahmenbedingungen in Deutschland, Europa und den Bundesländern. In Partnerschaft mit dem Bayerischen Wirtschafts- sowie dem Landwirtschaftsministerium wurden Themen wie Rohstoffsicherung, politische Rahmenbedingungen und die strategische Bedeutung regionaler Wertschöpfungsketten intensiv diskutiert. Beiträge aus der Politik von Staatsminister Hubert Aiwanger, Staatsministerin Michaela Kaniber und der Parlamentarischen Staatssekretärin im Bundeslandwirtschaftsministerium Martina Englhardt-Kopf boten dabei Einblicke in die aktuellen politischen Entscheidungsprozesse und die Bedeutung der Branche für Bayern und den Bund.

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Darüber hinaus setzten prominente Redner wichtige inhaltliche Akzente. Dr. Josef Braml, Caroline Bosbach, Vince Ebert und Urs Meier beleuchteten in ihren Keynotes globale Entwicklungen, wirtschaftliche Herausforderungen und Fragen moderner Führung und trugen damit zu einer vielseitigen Veranstaltung bei.

Deutscher Holzkongress 2026 in Wiesbaden

Auch das Rahmenprogramm war ein voller Erfolg: Auf der ausgebuchten Fachausstellung präsentierten Unternehmen aus der gesamten Wertschöpfungskette ihre Innovationen und Dienstleistungen. Formate wie der Timber Talk Podcast live, das Netzwerkfrühstück und der traditionelle Branchenabend boten Raum für Austausch und neue Kooperationen. Besonderer Auftakt des Kongresses war das 20-jährige Jubiläum der Bayerischen Staatsforsten (BaySF), das am 18. November im Augustiner Keller mit über 460 Gästen gefeiert wurde. Die gemeinsame Veranstaltung unterstrich die enge Partnerschaft von Forstwirtschaft und Holzindustrie in Bayern. „Der Deutsche Holzkongress setzt jedes Jahr neue Akzente für den fachlichen und politischen Dialog zu Wald und Holz in Deutschland. Im nächsten Jahr führen wir diesen Austausch in Wiesbaden fort und laden die Branche erneut ein, gemeinsam die zentralen Zukunftsfragen zu gestalten“, so Stephan Lang abschließend.

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