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Artikel und Hintergründe zum Thema

Roto Dachsystem-Technologie

Damir Mioc,

Mit starker Kundenorientierung zuversichtlich in die Zukunft

Natürlich gäbe es eine Industrie- und Baustoffkrise, die sich auch auf die Roto DST und ihre Kunden auswirke. Doch die Division sei gut aufgestellt und gehe entschlossen voran: „Wir haben bisher einen guten Job gemacht und werden das auch weiterhin tun. Roto ist für Fachhandel und Fachhandwerk jederzeit ein verlässlicher Partner.“ Der Hersteller hätte für viele Fragen der Zukunft schon heute eine Antwort. So ließen sich durch den Einsatz seiner Fensterlösungen die Energieeffizienz von Gebäuden verbessern, Arbeitsaufwand, Zeit und Kosten sparen und auch CO2-Emissionen reduzieren. Der durchdachte Einsatz recycelter Materialien und die Möglichkeit, Roto Dachfenster am Ende ihres Lebenszyklus sortenrein zu trennen, trüge ebenfalls dazu bei, die Welt Tag für Tag ein wenig besser zu machen.

Christoph Hugenberg, Vorsitzender der Geschäftsführung Roto Frank Dachsystem-Technologie © Roto Frank Dachsystem-Technologie

Beispiel dafür seien die Roto Kunststofffenster, die seit fast 30 Jahren den Prinzipien der Nachhaltigkeit folgten. Seitdem ersetze das Kunststoff-Hohlkammerprofil den bei anderen Herstellern standardmäßigen Holzkern. Das Hohlkammerprofil mache Fenster robuster gegenüber äußeren Einflüssen und folglich langlebiger. Das wiederum verbessere Dämmwerte und schließlich die Energieeffizienz. Weil der Rahmen darüber hinaus faserverstärkt und mit Stahlarmierung konstruiert sei, stiegen abermals Stabilität, Energieeffizienz und Lebensdauer. Das Material für das Kunststoff-Hohlkammerprofil stamme im Übrigen auch aus recycelten Roto Kunststofffenstern. Durch das Recycling von PVC könne im Vergleich zur Produktion neuer Kunststoffteile bis zu 88 Prozent der Treibhausgase eingespart werden. Ein weiteres Plus sei die sortenreine Trennbarkeit und damit die Möglichkeit, das gesamte Fenster am Ende seines Lebenszyklus dem Kreislauf zuzuführen.  

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Nachhaltigkeit sei bei Roto kein Selbstzweck, sondern würde bei allen Vorhaben seit jeher mitgedacht. So entstünden auch im Gespräch mit Kunden individuelle Lösungen, die alle Aspekte der Nachhaltigkeit – ökologisch, ökonomisch und sozial – betrachteten. Eben erst sei für die Oikos Group GmbH, Anbieter der Marken Bien-Zenker, Hanse Haus und Living Haus, ein Konzept entwickelt worden, das sämtliche Prozesse rund um das Dachfenster schneller, günstiger und umweltfreundlicher machen könne.

So sei die Roto DST in der Lage, die Dachfenster dank speziell entwickelter, stapelbarer Mehrweg-Transportecken und -Transportboxen einbaufertig und unverpackt in die Oikos-Werke zu transportieren. Dort könnten sie von den Monteuren abgesenkt, in die Dachelemente eingesetzt und montiert werden. Nach dem Transport des Dachelements auf die Baustelle müssten die Dachfenster nur noch aus der Vertiefung geschoben, mit Montageklötzen ausgerichtet und mit wenigen Schrauben im Rahmen befestigt werden.

Aufgrund dieses Vorgehens ließen sich Verpackungsabfälle, Transportwege, Arbeitsschritte und Zeit reduzieren – Testläufe hätten gezeigt, dass allein die Montagezeit pro Dachfenster im Werk um 30 Minuten sänke. Weil Roto auch bei der Innenverkleidung mitgedacht habe, spare man weitere 90 Minuten pro Fenster, verlagere Arbeiten von der Baustelle ins Werk und steigere dadurch die Qualität. „Außerdem sind Monteure weniger belastet, weil sie auf der Baustelle nicht mehr einzelne Fenster aufs Dach tragen und einbauen müssen, sondern die körperlich schwere Arbeit mit maschineller Unterstützung bereits getan ist“, erläuterte Christoph Hugenberg.

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