32. SaMoTer
Vorbereitungen zur Paving Show & Congress
Die italienische Baumaschinenbranche hat im ersten Halbjahr 2024 gemischte Ergebnisse vorzuweisen. Während das Segment der Straßenbaumaschinen positiv entwickelt wurde, verzeichneten die Erdbewegungsmaschinen einen Rückgang. Diese Zahlen gehen aus einer Auswertung der Verkaufszahlen der Hersteller und Importeure von Erdbewegungs- und Straßenbaumaschinen durch den italienischen Baumaschinenverband Unacea hervor.
32.SaMoTer - Marktzahlen und Entwicklung
Im ersten Halbjahr 2024 konnte das Segment der Straßenbaumaschinen ein Plus von 23 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnen, mit einem Absatz von 432 Einheiten. Im Gegensatz dazu sank der Absatz von Erdbewegungsmaschinen um 17 % auf 9.256 Einheiten im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023. Insgesamt wurden auf dem italienischen Markt im ersten Halbjahr 2024 rund 9.688 Baumaschinen verkauft, was einem Rückgang von 16 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2022 entspricht.
32.SaMoTer - Analyse und Prognosen
Die erhobenen Zahlen wurden von Unacea, dem italienischen Verband für Baumaschinen, analysiert. Unacea ist offizieller Partner der Messegesellschaft Veronafiere, die für die SaMoTer verantwortlich ist. Die 32. Ausgabe dieser internationalen Baumaschinenmesse findet vom 6. bis 9. Mai 2026 in Verona statt. Trotz einer positiven Entwicklung im Segment Straßenbaumaschinen mit einem Umsatzplus von 27 % im zweiten Quartal 2024, insbesondere im Walzenmarkt mit einem Anstieg von 53 %, reichten diese Ergebnisse nicht aus, um den negativen Gesamtmarkttrend umzukehren.
32.SaMoTer -Kommentar von Michele Vitulano
„Der italienische Baumaschinenmarkt hat im ersten Halbjahr einen Rückgang verzeichnet, obwohl zwischen dem ersten und zweiten Quartal ein Wachstum zu verzeichnen war“, kommentiert Michele Vitulano, Präsident von Unacea, der auf der letzten Jahreshauptversammlung im Mai für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt wurde. "Man darf nicht vergessen, dass die Verkaufszahlen in den letzten Jahren sehr hoch waren, so dass der aktuelle Rückgang erwartet wurde und als normal anzusehen ist."
32.SaMoTer - Segmentübergreifende Entwicklungen
Im Bereich der Erdbewegungsmaschinen konnten im ersten Halbjahr 2024 nur wenige Kategorien ein Wachstum verzeichnen. Dazu zählen Planierraupen mit einem Anstieg auf 37 verkaufte Einheiten (+37 % im Vergleich zum ersten Halbjahr 2023), Kompaktlader mit 714 Einheiten (+9 %) und knickgelenkte Muldenkipper mit 71 verkauften Einheiten (+73 %). Bei den Straßenbaumaschinen stiegen die Verkäufe von Walzen um 50 % auf 307 Einheiten. Diese Teilergebnisse reichten jedoch nicht aus, um den gesamten Baumaschinenmarkt in Italien im ersten Halbjahr 2024 wieder ins Plus zu bringen, der im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ein Minus von 16 % verzeichnete.
32.SaMoTer -Prognosen für 2024
Für das Gesamtjahr 2024 prognostizieren die aktuellen CER-Daten auf Basis von Unacea-Informationen einen Rückgang von 11,3 % im Bereich Straßenbaumaschinen, was dem allgemeinen Abschwung im Baumaschinensektor entspricht. Analysten führen diesen Rückgang auf die natürliche Marktentwicklung nach den sehr hohen Absatzzahlen der vergangenen Jahre sowie auf das Auslaufen von Förderprogrammen im Rahmen von Industrie 4.0 zurück, die den Absatz von Baumaschinen zuvor stark beflügelt hatten. Auch der faktische Ausschluss der Branche von den Transition 5.0-Investitionsanreizen dürfte die Marktsituation weiter belasten.
32.SaMoTer -Paving Show & Congress
Im Vorfeld der SaMoTer findet am 12. und 13. März 2025 die erste Paving Show & Congress statt. Diese Veranstaltung ist als Messe-Kongress ausschließlich für Fachleute der Straßenbaubranche konzipiert und richtet sich an Spezialisten für Straßenasphaltierung und Straßenbaumaschinen. Hier werden die aktuellen Markttrends, Herausforderungen und Zukunftsperspektiven der Branche ausführlich diskutiert. Die SaMoTer und die Paving Show & Congress bieten eine wichtige Plattform für die Baumaschinenindustrie, um sich über die neuesten Entwicklungen, Technologien und Markttrends zu informieren und zu vernetzen.
Die Herausforderungen der Bauindustrie: Eine Analyse der aktuellen Baukrise
Das Baugewerbe sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Ursachen, Auswirkungen und potenziellen Lösungsansätze für die aktuelle Baukrise.
Ein Zeichen in der Baukrise: die Aktion BauZukunft
Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.
Alternative Antriebe für Baumaschinen: Ein Weg in die Zukunft
Alternative Antriebe von Baumaschinen sind nur eine Initiative der Baubranche, trotz Krise neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Elektro-Motoren, Wasserstoffmotoren und Hybridantriebe werden immer mehr entwickelt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Doch damit stößt der Innovationsgeist der Branche noch lange nicht am Ende.














