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Artikel und Hintergründe zum Thema

Holzbaukongress

Jessica Stütz,

Wachsende Bedeutung des Holzbaus für die Bau- und Wohnungspolitik

vl.: Leo Lübke, Präsident des Verbands der deutschen Möbelindustrie, Prof. Dr. Heinrich Köster, Präsident der Technischen Hochschule Rosenheim, Prof. Dr. Mathias Schäfer, Präsident des Bundesverbands Deutscher Fertigbau, Bundesbauministerin Verena Hubertz, HDH-Präsident Dr. Carsten Merforth, HDH-Hauptgeschäftsführer Dr. Denny Ohnesorge, HDH-Vizepräsident Dr. Jan Bergmann © HDH

Gemeinsam mit Bundesbauministerin Verena Hubertz eröffnete der Hauptverband der Deutschen Holzindustrie (HDH) am 14. April 2026 den 7. Deutschen Holzbaukongress in Berlin. Die gemeinsame Eröffnung unterstreicht die wachsende Bedeutung des Holzbaus für die Bau- und Wohnungspolitik in Deutschland.

Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, erklärt: „Holz ist für mich ganz klar ein Pfeiler, wenn es darum geht die baupolitischen Herausforderungen unserer Zeit zu meistern. Wenn wir schneller, günstiger und klimafreundlicher bauen wollen, führt am Holzbau kein Weg vorbei. Die Branche ist innovativ, mutig und bereit für den großen Aufbruch. Das ist genau die Richtung, die wir brauchen für mehr bezahlbaren Wohnraum."

HDH-Präsident Dr. Carsten Merforth erklärt: „Der serielle Holzbau ist eine der wenigen Bauweisen, die Klimaschutz und bezahlbares Bauen miteinander verbinden. Holz wächst nach, speichert CO₂ und ermöglicht durch serielle Fertigung besonders effiziente Bauprozesse. Dieses Potenzial müssen wir jetzt konsequent nutzen, um die Baukrise zu überwinden und gleichzeitig unsere Klimaziele zu erreichen.“

Vor diesem Hintergrund fordert der HDH eine konsequente Ausrichtung der Baupolitik auf mehr Neubau bei gleichzeitiger Stärkung klimafreundlicher Bauweisen. Konkret soll die CO₂-Bilanz von Gebäuden als zentrales Kriterium bei Förderentscheidungen verankert werden. Wer nachweislich klimafreundlich baut und Emissionen einspart, sollte gezielt unterstützt werden. Zugleich muss die Politik für verlässliche Rahmenbedingungen sorgen, damit der Holzbau sein Potenzial voll entfalten kann. Dazu gehören neben einer verlässlichen Rohstoffpolitik auch eine rechtssichere Ausführung beim geplanten Gebäudetyp E.

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