Mehrgeschossiger Holzbau
Dreigeschossiger Holzbau erweitert das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen
In dem 59 Meter langem Bau bieten Büro- und Seminarräume nun mehr Platz für die translationale Krebsforschung, deren Ziel es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse in die Behandlungspraxis zu übertragen. Der architektonische Entwurf von Behnisch Architekten stellte spannende Herausforderungen an den Holzbau und machte damit Rubner Ingenieurholzbau zum passenden Projektpartner. Für die Tragwerksplanung zeichneten Pfefferkorn Ingenieure in Stuttgart verantwortlich. Rubner setzte den gesamten Holzbau – Struktur und Hülle – um.
Eiche in der Fassade, Treppenläufe aus BauBuche
er Neubau ist eine Komposition verschiedener Holzarten: Die Tragstruktur besteht aus Fichte-Brettschichtholz, die Holz-Glas-Fassade aus Eiche-Brettschichtholz, die Treppenläufe aus BauBuche und die Fassaden gestaltenden Brüstungsbänder aus Kerto-Q-Furnierschichtholz.
Jeder Treppenlauf besteht aus einem Stück. Hierzu blockverklebte Rubner BauBuche und sägte aus dem Block die Treppenstufen. Der Treppenlauf trägt sich damit quasi selbst. Auch an weiteren Stellen im Inneren verleihen viele sichtbare Holzoberflächen den Räumen eine warme, angenehme Atmosphäre für Austausch und Arbeiten. Spannende Herausforderungen für den Holzbau waren die auskragenden Brettsperrholz-Decken, Terrassenvor- und Rücksprünge der versetzt angeordneten Geschosse. Optisch besonders ansprechend ist die großzügige, überdachte Dachterrasse und das umlaufende, auskragende Hauptdach. Auch mit dem nicht-rechteckigen Grundriss und dem Dach als Faltwerk stellte der architektonische Entwurf hohe Ansprüche an die Umsetzung in Holzbauweise, bei der sich die langjährige Expertise von Rubner in der Umsetzung individueller Bauprojekte auszahlte.










