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Genuss für alle Sinne

Traditionell und zukunftsorientiert zugleich – die Winzerpersönlichkeit Heiner Sauer ist Pionier im Bio-Weinbau und hat nun mit dem Neubau einer architektonisch ansprechenden Vinothek in Landau-Nußdorf in eine nachhaltige Zukunft für die nächste Generation des Familien-Weingutes investiert.Das Neubauprojekt basiert auf der engen Zusammenarbeit von Architekten, Baufamilie und ausführenden Handwerksbetrieben. So konnte ein gut durchdachtes Ensemble aus Kelterhalle, Weinkeller, Büro und Vinothek entstehen, das in Architektur und Baustoffwahl die nachhaltige Unternehmensphilosophie der Winzerfamilie widerspiegelt. Bei dem Holzständerbau kamen Holz und Stampflehm zum Einsatz.

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Holzbau mit Kurven

Die Gruber Objektbau GmbH realisierte in Cham ein Mehrfamilienhaus mit Panoramablick. Das Besondere des Architekturentwurfs: die abgerundeten Hausecken des dreistöckigen Gebäudes. Das Mehrfamilienhaus verfügt über eine Tiefgarage mit E-Ladestation-Vorbereitung. Ein Aufzug verbindet alle Stockwerke. Die fünf 2- und 3-Zimmerwohnungen sind 51 m2 bis 93 m2 groß. Außerdem gibt es ein Einzimmerapartment mit etwa 43 m2. Alle Wohnungen sind barrierefrei und mit Parkett und Fußbodenheizung ausgestattet. Jede Wohnung verfügt über eine Terrasse, einen Balkon oder eine Dachterrasse. Da die Rundungen des Gebäudes vor allem für die Freisitze genutzt wurden, gibt es verhältnismäßig wenig Zimmer, wo runde Wände auftreten. In einer Wohnung hat die Dusche eine abgerundete Rückwand, in einer anderen sorgt eine abgerundete Wand im Schlafzimmer für besonderes Flair. Aufgrund seiner hochgedämmten Gebäudehülle und ressourcenschonender Heiztechnik mit Luft/Wasser-Wärmepumpe inklusive Lüftungsanlage hat das Haus den KfW-Energieeffizienzstandard 40.

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Kompaktbau mit Sheddach

Für das Dachtragwerk haben die Planer ebenfalls Buchen-FSH, kurz BauBuche, gewählt – mit dem Ziel, möglichst schlanke Querschnitte und dadurch geringe statische Höhen zu erhalten. Dabei funktioniert die kammartig geformte Konstruktion wie ein Sheddach. Gebildet wird es aus zehn Fachwerkträgern, die paarweise zu etwa 3,40 m breiten und 2,80 m hohen kastenähnlichen Raumtragwerken verbunden wurden und 30,25 m überspannen. Die Dachflächen zwischen und neben den Sheddach-Konstruktionen sowie die der Anbauten bestehen aus Balkenlagen aus Konstruktionsvollholz (KVH) bzw. BSH mit OSB-Beplankung. Die im Herbst 2020 fergtiggestellte Dreifach-Sporthalle liegt im Zentrum des Sport- und Erholungsgebiets Waldau, des zweitgrößten Sportareals in Stuttgart. Im Innern wartet die Halle mit einem ebenso ästhetischen wie weitgespannten Dachtragwerk in bester Ingenieurholzbaumanier auf. Das kammartig geformte Dach aus gekoppelten Fachwerkträgern ermöglicht eine natürliche Belichtung.

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Expo-Pavillon

Holz spiegelt Nachhaltigkeit

Connecting Minds, Creating the Future“: So lautet das Motto der aktuellen Expo. Dass der Baustoff Holz vor diesem Hintergrund eine große Rolle spielen sollte, war für die Initiatoren des „Baden-Württemberg Haus“ selbstverständlich. Bereits im Wettbewerb der Ingenieure und Architekten für den Pavillon bestand eine große Mehrheit der Entwürfe aus Holz. Letztendlich überzeugte die Idee des fliegenden modernistischen Schwarzwaldhauses aus Holz über einer stilisierten Landschaft mit einem Tal und einem sogenannten Kaltluftsee.

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Geht nicht gibt’s nicht

Vorne der Weiher, baumbestandene Wiesen nebenan: Die Aussicht im neuen Siebengeschosser in Kempten ist wirklich gut. 21 Wohnungen hat die Sozialbau, das kommunale Wohnungsunternehmen der Stadt Kempten, im Stadtteil Thingers erstellt, aufgeteilt in Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen mit 52 bis 95 m2 Wohnfläche, die sich um einen Erschließungskern herum gruppieren. Die lichten Raumhöhen betragen in den Regelgeschossen 2,50 m, im Erdgeschoss sogar 3,00 m, wodurch die Wertigkeit dieser Eingangsebene explizit hervorgehoben wird. Jede Wohneinheit verfügt über eine süd- oder westorientierte Loggia, deren Maße an die jeweilige Wohnungsgröße angeglichen sind.

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Identisch & individuell

Eine Bauherrenfamilie, bestehend aus drei Generationen, fasste den Entschluss des Zusammenziehens. Selbstverständlich will ein solcher Schritt gut und nachhaltig geplant sein, die unterschiedlichen Bedürfnisse der Generationen müssen vorab ganz klar angesprochen, definiert sowie bei der Planung und Umsetzung berücksichtigt werden. Die Auftraggeber fassen die Eckpunkte der Konzeptphase zusammen: „Es ging vor allem um den richtigen Mix aus gemeinsamen und privaten Bereichen. Die Räume sollten so aufgeteilt sein, dass sie sich bei Bedarf flexibel an neue Situationen anpassen lassen. Last but not least hatten wir auch klare Vorstellungen, was die Ausführung betrifft – es sollte unbedingt ein werthaltiges Wohlfühlhaus aus Holz werden.“

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Blütendach aus Holz

Anfang Juli eröffnete das neue Spielkasino in Venlo. Direkt an der Autobahn und nahe an der deutschen Grenze gelegen, soll der fantasievoll gestaltete Neubau des „Holland Casino“ dazu beitragen, die Region um die niederländische Stadt Venlo touristisch aufzuwerten.

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Einkaufen unter dem Holzgewölbe

Supermärkte sind nicht unbedingt als Vorreiter für nachhaltiges Bauen bekannt. In Wiesbaden versuchte sich eine Supermarktkette nun an einem großen Wurf in Sachen Green Building. Die tragende Holzkonstruktion ist Blickfang und Statement zugleich. Doch wie baut man einen nachhaltigen Supermarkt? Eine Antwort darauf versucht Rewe mit dem ersten Green Farming in Wiesbaden-Erbenheim zu geben. Der Pilotmarkt der neuen Generation Green Building ist der europaweit erste Supermarkt mit einer Lebensmittelproduktion auf dem Dach.

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Wie von Zauberhand aus Holz gebaut

Bei seinem Entwurf für das neue Eventgebäude auf dem Gelände des Knies Kinderzoo in Rapperswil schwebte dem Architekt Carlos Martinez ein Zaubertuch vor Augen. Zirkusdirektor Franco Knie senior sah darin einen Zauberhut, und so mancher Besucher fühlt sich an ein Zirkuszelt erinnert. Aber egal, ob man in ihm einen Zauberhut, ein Zirkuszelt oder ein Zaubertuch sieht, das Bauwerk ist auf jeden Fall magisch.

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Holz schlägt Beton

Bauernhäuser, Scheunen und eine alte Apotheke: Im Freilichtmuseum Molfsee sind insgesamt 60 historische Gebäude versammelt, deren Ursprünge zum Teil bis ins 16. Jahrhundert zurückreichen. Der 3300 m² BGF umfassende Eingangsbau hingegen ist neu – und präsentiert sich mithilfe von Formensprache, Konstruktion und Materialität bewusst als Bindeglied zwischen Vergangenheit und Gegenwart.

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Erstes Kapitel Lokstadt

Im schweizerischen Winterthur passiert im Moment eine Menge in Sachen großdimensionaler Holzbau. Unter anderem entsteht direkt beim Bahnhof ein urbanes Wohn- und Arbeitsquartier für über 1500 Menschen: die Lokstadt. Ende 2020 wurde nach zweijähriger Bauzeit der erste Wohnbau des Stadtentwicklungsgebiets fertig. Dieser sechs- bis achtgeschossige Holzbau namens „Krokodil“ ist ein Großprojekt der besonderen Art. Nicht nur sind die Außenabmessungen des ringförmig um einen Innenhof angelegten Gebäudes mit 106m Länge, 65m Breite und 25m Höhe enorm, sondern der erste Baustein der Lokstadt-Überbauung steht auch für die Vielfalt des Areals.

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Einfamilienhaus

Ausblick hoch Drei

Schon immer wusste die Bauherrin, dass sie – sollte sie je ein Haus bauen – eines auf dem Dornbirner Land in Holz bauen würde. Diese Erkenntnis hat sich bei ihr zunehmend verdichtet, und so machte Verena Köb-Drexel ihren Traum wahr. Architekt Juri Troy kam die Aufgabe zu, einen passenden Entwurf für die kleine Parzelle oberhalb von Dornbirn zu liefern, die rundum einen grandiosen Ausblick bot. Zum einen auf den Bodensee, zum anderen auf die Schweizer Berge und den Bregenzer Wald. Diese Besonderheit des Ortes wurde dann auch maßgebend für die Idee eines Gebäudes mit drei Schenkeln, bei dem jeder den Blick auf eines der drei Panoramen freigibt.

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Bildungsstätte

Holz in Hilden

Ein angenehmes Lern- und Arbeitsumfeld ist für den schulischen Erfolg essenziell. Insbesondere die Gestaltung der Räumlichkeiten sowie die Gebäudeausstattung sind von großer Bedeutung. Da das Oberstufenzentrum des Helmholtz-Gymnasiums diesen Anforderungen nicht mehr gerecht wurde und die Bausubstanz des Bestandsgebäudes nicht mehr sanierungswürdig war, entschied sich die Stadt Hilden für einen Neubau. Die Planung übernahmen dabei BGS Architekten aus Düsseldorf. Für die Umsetzung wurde das im Projektbau erfahrene Unternehmen Brüninghoff aus Heiden beauftragt.

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Hof-Gebäude

Vollholz für den Erlenhof

Als im Juni 2014 der 370 Jahre alte Bauernhof der Familie Gehring abbrannte, fiel auf, dass viele alte Vollholzteile nicht verbrannten. Obwohl Holz ein brennbarer Baustoff ist, weisen Bauten aus Holz abhängig von der Gesamtkonstruktion ein sehr unterschiedliches Brandverhalten auf. Vor allem massive Holzbauteile besitzen keinerlei Hohlräume, wodurch sie lange Zeit dem Feuer Widerstand leisten, nur entlang der Oberfläche verkohlen und dadurch den Abbrand berechenbar verzögern. „Diese Erkenntnis trug wesentlich dazu bei, dass auch unser neuer Erlenhof ein Vollholzhaus sein musste“, erzählt Martin Gehring.

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Neubau

Ein Zimmerer sorgt für Furore

Georg Wasensteiner nimmt seine Holzliege, dreht sie um und deutet auf die Stelle, wo die Holme der Sitzfläche und der Rückenlehne zusammenstoßen. „Das ist ein Fersenversatz“, erklärt er. „Ein typisches Zimmererdetail. Auf alten Dachstühlen hatte ich das unzählige Male gesehen. Und so war es irgendwie ganz selbstverständlich, diese klassische Holzverbindung einfach mal aufzugreifen und auszuprobieren. Eine Lösung, auf die ein Schreiner oder Produktdesigner wahrscheinlich nicht so schnell kommen würde, die sich aber als ideal erwies.“

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Maggie’s Centres

Wohltuende Umgebung

Maggie’s Centres sind Anlaufstellen für Krebspatienten, die von einer gemeinnützigen Initiative, dem Maggie Keswick Jencks Cancer Caring Trust, kurz Maggie’s, gebaut und betrieben werden. Maggie Keswick war wie ihr Mann, der Architekturkritiker Charles Jencks, von der positiven Wirkung von Architektur besonders auf kranke Menschen überzeugt. Das 26. Maggie’s Centre entstand in Leeds nach einem Entwurf des Architekturbüros Heatherwick Studio aus London. Für die freigeformte Holzkonstruktion holten sich die Architekten Unterstützung aus dem Free Form-Team der Blumer-Lehmann AG.

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Stadt, Natur, Mensch

Direkt hinter dem Garten erstreckt sich der Park Alt- Riem. U- und S-Bahn-Stationen sind in Gehweite. Und wer Kinder hat, kann sie quasi gegenüber zur Schule schicken. Als die Architektur Werkstatt Vallentin GmbH auf ein 4000 m² großes städtisches Grundstück in München Alt-Riem aufmerksam wurde, um das sich Baugemeinschaften bewerben konnten, waren die Architekten sofort begeistert. Sie entwickelten ein Konzept, nahmen damit am Vergabeprozess teil und erhielten den Zuschlag für das Grundstück. Ihr Erfolgsgeheimnis: ein 96 m langer Holzbau in Passivhausbauweise, der den von der Stadt gewünschten Wohnungsmix über eine Terrassierung der Geschosse umsetzt und so das Thema Stadt und Grün verbindet.

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Mobile Tribüne

Auf die Plätze, fertig, los!

Wer auf der mobilen Tribüne der WWP Weirather-Wenzel & Partner GmbH sitzt, hat den Sieger garantiert im Blick. Bei Motorsport-Ralleys ebenso wie beim Hahnenkamm-Rennen in Kitzbühel, Österreich. Hier feierte der wandlungsfreudige Holzbau Premiere als Mastercard- Lounge – und ermöglichte es sportbegeisterten VIP-Gästen, Abfahrt und Super-G so nah zu erleben wie selten zuvor. Der errichtete Veranstaltungsbau bietet drinnen Raum für eine Sitzlounge sowie für einen großzügigen Bewirtungsbereich, in dem sich die Gäste zwischen den Rennen stärken können. Auf seinem Dach nimmt der Baukörper zusätzlich eine komplette Tribüne auf. Auf den dort vorgehaltenen Plätzen sitzen die Zuschauer ganz nah am Sportgeschehen und sind dabei auch noch sicher und geschützt.

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Sporthalle

Minimalistischer Holzbau

Der Bau einer Sporthalle in der Bodenseegemeinde Moos wurde schon in der 90er-Jahren diskutiert. Damals wurde auf einem neu entwickelten Sportgelände bereits Platz für eine Halle vorgesehen, allerdings fehlte das Geld dafür. Der frühere Bürgermeister Peter Kessler erinnert sich: „Als ich 1998 ins Amt gewählt wurde, habe ich den Wunsch der Bürgerschaft nach einer Sporthalle von meinem Vorgänger übernommen. Wegen der Finanzen wurde das Thema aber erst ab 2015 konkreter. Man einigte sich im Gemeinderat auf eine 1,5-fach- Sporthalle mit einem Spielfeld von 36 × 18 m. Ein Architektur-Wettbewerb erbrachte einen Siegerentwurf mit einer Kostenschätzung über 3,2 Mio. Euro.

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Neubau

Das Holzhausschiff

Auf der holländischen Nordseeinsel Vlieland unterliegt das Baurecht strengen Regularien. Genehmigt werden fast nur noch Ersatzbauten, so wie das Ferienhaus ’t Kulkje. Dessen Gründungsebene mit Untergeschoss aus Stahlbeton taucht komplett in die angrenzenden Sanddünen ein, sodass der obenauf platzierte Holzbau mit Erd- und Dachgeschoss sich nahtlos in das bestehende Siedlungsgefüge integriert.

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