Neubau

Neubau

Der Regenbogen von Cebu

Die philippinische Insel Cebu ist in Sachen Holzbau schon einiges gewohnt. Seit einigen Jahren heißt sie ihre Besucher auf dem Mactan Cebu Airport im weltweit ersten Großflughafen in Holzbauweise willkommen. Kein Wunder, dass es in dieser Stadt auch möglich ist, im Wohnungsbau ganz groß zu denken. Mit dem Entwurf von Vincent Callebaut setzt das Holz als Baustoff nun mitten in der Stadt ein architektonisches Statement, das weit über designorientierte Belange hinausgeht.

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Firmengebäude

Der kleine Bruder

Die Produkte des Tiroler Holzwerkstoffplatten-Herstellers Egger sind weltweit gefragt. Das Unternehmen mit seinen Dependancen in Europa und Übersee wuchs in den letzten Jahren beständig, was sich auch in den Neu- und Erweiterungsbauten an den verschiedenen Standorten niederschlug. Das Forum in Unterradlberg ist nun der fünfte Neubau in der Reihe der modular konzipierten Firmengebäude des Unternehmens, die Architekt Bruno Moser entworfen und entwickelt hat.

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Neubau

Große Geste für den Sport

Seit der Zeit nach den Olympischen Spielen von 1972 sind die Fakultät der Sport- und Gesundheitswissenschaften der Technischen Universität München (TUM) und der Zentrale Hochschulsport (ZHS) Nutzer des Geländes des Campus im Olympiapark (CiO) sowie dessen Gebäude im nördlichen Bereich des Parks. Über die Jahrzehnte traten bei den Bestandsbauten nach und nach baukonstruktive und statische Mängel auf. Auch in Sachen Brandschutz gab es gravierende Schwachpunkte. Das machte einen Rück- und Neubau der Anlage unumgänglich. Der Slogan der Olympischen Spiele von damals „Licht, Frische und Großzügigkeit“ sollte auch für die Neubauten im denkmalgeschützten Olympiapark gelten.

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Neubau

Auferstanden aus der Asche

Schon seit 1867 gab es an derselben Stelle einen Holzturm von lediglich 22 Meter Höhe, der nach dem ersten Weltkrieg wegen Baufälligkeit abgerissen wurde. Wer heute im Frankfurter Stadtwald unterwegs ist, kann jetzt wieder vom 43 Meter hohen neuen Goetheturm beeindruckende Ausblicke auf die Stadt genießen. Der Neubau hatte am 30. Juli dieses Jahres Richtfest und steht auf dem Fundament des 1931 erbauten Vorgängers, der im Oktober 2017 durch Brandstiftung zerstört wurde. Auch die abgebrannte Konstruktion war aus Holz und glich dem aktuellen Bau bis auf Details. Die damalige Lösung des Witterungsschutzes machte das Bauwerk jedoch leicht brennbar: es wurde mit Teeröl imprägniert, was den Brand begünstigte. Eine Volksbefragung ergab nach längeren Diskussionen mit 70 Prozent der Stimmen eine Zustimmung für einen Neubau aus Holz.

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Einfamilienhaus

Vollholzhaus in St. Vigil

Bevor mit der Realisierung des Hauses gestartet wurde, stellte sich die Familie mit geschlossenen Augen vor, in einem Beton-Ziegel-Ambiente zu wohnen. Und gleich danach umkreisten ihre Bilder im Kopf ein Haus mit Holz-Ambiente – und schon war die Wahl getroffen. Nicol Alberti Mutschlechner, Betreiber des Aqua Hotel Bad Cortina, ließ sich neben seinem Hotel und einer Therme ein Vollholzhaus errichten. Mit Holzius war auch rasch ein Partner für das Haus gefunden, der die Möglichkeit bot, das eigene Mondholz – Fichte in feinfasriger Qualität und Zirbe – zu nutzen und dem Ganzen einen noch persönlicheren Charakter zu verleihen.

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Wohnanlage

Sonne, Design und BSP

Ca l’Amo steht auf einem 42 385 m² großen Grundstück am nördlichen Ende der San-Mateo-Ebene auf der Insel Ibiza. Das von Steinmauern durchzogene Gelände ist typisch für die Sonneninsel. Die weitgehende Aufgabe der landwirtschaftlichen Aktivitäten hat im Laufe der Zeit die nicht mehr benutzten Steinterrassen verfallen lassen. Sie sind heute mit Kieferbäumen und Wacholder bewachsen. Der spanische Architekt Marià Castelló zog bei der Gestaltung von Ca l’Amo die einzigartigen Bedingungen der Landschaft in seine Planungen mit ein. Die bewachsenen Terrassen zwingen zu einer linearen architektonischen Bauweise, wobei die bebaute Fläche entlang des umliegenden Landes erhalten bleibt, ohne in die angrenzenden bewaldeten Hänge einzugreifen.

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Fassade

Eine ovale Sache

Aquavilla, ein interkommunales Wasserversorgungsunternehmen, benötigte größere Räume und auch die wachsende EGT-Gebäudetechnik, Tochter der EGT-Unternehmensgruppe mit Sitz in Triberg, dachte an räumliche Erweiterung. Der neue Hauptstandort beider Unternehmen ist jetzt St. Georgen. „Unser Neubau an der B 33 ist sichtbares Zeichen für innovative Technologien und alternative Energieerzeugung“, sagt Erik Hugel, technischer Geschäftsführer der EGT Energie GmbH, und ergänzt: „Wir zeigen mit dem Neubau nicht nur, dass Holz für uns ein nachhaltiger Baustoff ist, sondern auch, dass Energieeffizienz und ästhetischer Anspruch in aktueller Architektur nicht in Widerspruch zueinander stehen.“

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Baumhaus

Baumhohe Holzbauträume

Der Schwarzwälder Zimmerer und Tischler Nico Pfisterer hat schon immer nach alternativen Wegen im Leben gesucht. Lange Wanderjahre in aller Welt haben ihn schlussendlich zu der Vision eines alternativen Siedlungskonzepts geführt, die er nun verwirklicht hat. Dabei ist es ihm gelungen, Kindheitsträume, handwerklichen Holzbau, die Tiny-House-Philosophie und ingenieurtechnische Präzision unter ein gemeinsames Dach zu bringen. Die ersten Entwurfsgedanken, noch mit Bleistift zu Papier gebracht, wanderten später in ein 3DCAD- Programm, aus dem peu à peu ein lösungsfähiger Entwurf erarbeitet wurde. Daraus resultierte die Idee eines Baumhauses aus vorgefertigten Holzrahmenbauelementen, das auf einer eigens entwickelten Konstruktion aus Brettschichtholzbindern (BSH) sitzt.

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Holz-Skelett- und BSP-Massivbauweise

Strukturierte Analysen in Holz

In unmittelbarer Nähe zu Koblenz liegt die Mittelstadt Neuwied. Deren Stadtteil Engers beheimatet seit Dekaden zahlreiche Einrichtungen des kirchlichen Sozialträgers Heinrich-Haus für Menschen mit Körper-, Lern- und Sinnesbehinderungen sowie Senioren. Das Mosaik an Wohnheimen, Sozialbüros, Beratungsstellen, Werk- und Ausbildungsstätten ist nahezu über ganz Engers verstreut. Die über die Jahre gewachsenen Einzelstandorte bedurften im Zuge sich verändernder und wachsender Bedürfnisse einer Erneuerung, bei der die Architekten vom Büro Waechter + Waechter ganz auf den Baustoff Holz mit weitreichender Vorfertigung gesetzt haben. Dabei wurden bis dato räumlich voneinander getrennte Fachbereiche in dem „Beruflichen Assessment- und Förderzentrums (AFZ)“ unter einem neuen Dach vereint.

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Strohdämmung

Natur hautnah

In unserem Nachbarland Luxemburg liegt der Fokus stark auf nachhaltigen und energieoptimierten Bauweisen. So ist für Neubauten ein Energiestandard vorgeschrieben, der nahe am deutschen Passivhausstandard liegt, und alle Bauprojekte im öffentlichen Bereich – gleich, ob Neubau oder Sanierung – müssen mit nachwachsenden Rohstoffen ausgeführt werden. Für deutsche Holzbauunternehmen aus dem grenznahen Bereich eröffnet sich hier ein attraktiver Markt. Zu den Firmen, die vor diesem Hintergrund grenzübergreifend aktiv sind, gehört auch die Holzbau Henz GmbH. Im Schnitt wickelt das Unternehmen mit 55 Mitarbeitern etwa 50 Prozent seiner Aufträge im Nachbarland ab.

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Schreinerei

Mit Holz im Holz arbeiten

Manchmal kann aus einer unbefriedigenden Arbeitssituation etwas ganz Großes werden. Wenn die richtigen Personen und Ideen zusammenkommen, wird der Neubau einer Schreinerei von einem einfachen Gewerbebau zu einem Gebäude, das das herkömmliche Bauen in jedem Detail in Frage stellt. Das Bauprojekt startete unauffällig, Schreiner und Architekt arbeiteten schon länger zusammen. Der Schreiner hatte seine Werkstatt in der Scheune seines alten Bauernhauses eingerichtet, doch sie war zu klein, die Arbeitsabläufe und Prozesse passten nicht mehr. Der Wunsch des Schreiners war also prinzipiell einfach: eine neue große Halle, die saubere Arbeitsabläufe ermöglichte.

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Würfelförmiges Bürogebäude

Hybrider Quader

Die Gruppe des Dienstleisters Lattemann & Geiger wächst seit Jahren stetig. Damit dies so bleibt, investierte das Unternehmen an seinem Stammsitz in Dietmannsried neben einem Schulungszentrum für die Sparte Gesundheitswesen in ein würfelförmiges Bürogebäude. Es soll auf dem 3350 m² großen Grundstück in späteren Bauabschnitten zu einem Ensemble aus insgesamt drei baugleichen Verwaltungsgebäuden erweitert und unter dem Namen „ILLA7“ zu einem Gewerbepark und Gründerzentrum ausgebaut werden.

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Villa in St. Gallen

Geht nicht gibt’s nicht

Von der Straße aus betrachtet lässt der Neubau, der sich wie ein Triangel in eine Straßenkreuzung einer kleinen Schweizer Gemeinde im Kanton St. Gallen schiebt, kaum Einblicke zu. Doch wer Einlass erhält, wird belohnt. Denn der Bauherr des 744 m² Wohnfläche bietenden Anwesens hatte den Auftrag mit den Worten begleitet: „Ich möchte nur einmal im Leben bauen, das aber richtig.“

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Quartier

Berliner Holzbauwege

Das Dilemma war vorprogrammiert und wurde bewusst in Kauf genommen. Ab den 1990er Jahren wurden etliche der mit öffentlichem Steuergeld aufgebauten landes- und stadteigenen Wohnungsbaugesellschaften aus Profitgründen verkauft. Damit wurde die Daseinsgrundfunktion „Wohnen“ in Deutschland Schritt für Schritt kapitalisiert und in Folge dessen entsozialisiert. Während für ortsfremde Investoren und internationale Fondsgesellschaften goldene Zeiten anbrachen, kamen auf viele Mieter schwere Zeiten zu, da eine wesentliche Basis ihres Lebens peu à peu zum Risikofaktor mutierte. Die vormalig genossenschaftlich organisierten und dem Gemeinwohl verpflichteten kommunalen Wohnungsbauunternehmen wurden mit dem Verkauf zu renditeorientierten Wohnraummaklern und Immobilienspekulanten umgewandelt.

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Erweiterung der Zallinger Hütte

Sechs Scheunen und eine Kirche

Ein ganzes Dorf im Gebirge zu planen, ist eine herausfordernde Entwurfsaufgabe. Der Eingriff in die Natur soll möglichst klein sein, das Ensemble sich dem Panorama unterordnen und in die Natur einpassen. In diesem Sinne ist die Zallinger Hütte ein Paradebeispiel des Bauens im alpinen Raum. Die Hütte ist bereits über 160 Jahre alt. Gebaut wurde sie von Karl von Zallinger-Stillendorf, der den Grund 1854 kaufte und 1858 neben der Hütte eine Kapelle anbaute. Seitdem hat das Zallinger Berghaus mehrmals den Besitzer gewechselt, der Name aber ist geblieben.

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Bürogebäude

Der „King of timber“

Der neue Holzriese im australischen Brisbane steht in der 25 King Street. Sie ist nicht nur der Ort, an dem der neue König residiert, sondern auch gleich noch der Name des neuen Bürogebäudes in Holzbauweise: „25 King“. Brisbane, die Hauptstadt des Bundesstaats Queensland, liegt rund 900 Kilometer nördlich von Sydney an der Ostküste Australiens. Schräg gegenüber befindet sich einer der Firmensitze von Lendlease, sodass der Projektentwickler stets beste Sicht auf das Wachstum des Neuzugangs hatte und nun die Aussicht auf den hölzernen Koloss genießen darf.

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Sakraler Holzbau

Sieben Kapellen weisen den Weg

Bereits im Jahr 2016 gründete der Wertinger Holzbau-Unternehmer Siegfried Denzel mit seiner Ehefrau die „Siegfried und Elfriede Denzel Stiftung“ mit dem Zweck, Kultur, Geschichte, Kunst, Kirche und Religion zu fördern. Dr. Peter Fassl, Heimatpfleger des Bezirks Schwaben, kennt die Unternehmerfamilie seit vielen Jahren: „Sie haben viele kulturelle Projekte in der Region Augsburg-Dillingen angestoßen und beispielsweise einige Ausstellungen eröffnet. Wir sind uns öfters begegnet und mit der Zeit hat sich ein Vertrauensverhältnis entwickelt.“ Fassl wurde von der Familie gefragt, ob er Projekte für ihre Denzel Stiftung entwickeln möchte, und wurde – nach seiner Zusage – zum stellvertretenden Stiftungsvorstand ernannt. Kurz danach entwickelte Fassl ein Konzept für das Projekt „7 Kapellen“, das mehrere Eckpunkte aufwies:

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Neubau

Natur & Baukultur vereint im Zentrum

Der älteste Park Berlins liegt im Ortsteil Friedrichshain. Die 49 Hektar große Oase wurde bereits 1840 als erste kommunale Gartenanlage der Hauptstadt angelegt und spiegelt bis heute wie kaum ein zweiter Ort die wechselvolle deutsche Geschichte wider. Unweit dieses historischen Parkensembles zeigt ein neues Holzbauwerk auf, wie die Integration von urbanem Leben mit grüner Zukunftsperspektive gelingen kann. Der schon in alter Zeit dicht besiedelte Berliner Osten hat nach der Wende einen raschen Aufstieg erfahren.

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Hofgebäude in Kiens

Geschicktes Spiel mit den Ebenen

Der Schönbrothof befindet sich bereits im Besitz der fünften Generation der Familie Rubner. Als die Südtiroler Gemeinde wegen einer Ortsumfahrung plante, das Grundstück zu untertunneln, entschloss sich Bauherr Peter Rubner, ein neues Gebäude am Grundstück zu errichten. „Architekt Stefan Hitthaler überraschte uns mit dem Vorschlag, das Haus komplett nach Westen zu verlegen. Das war zugleich der ideale Platz am großen Gelände, um auch die bestehende Photovoltaikanlage anzubinden“, erklärt Rubner. „Besonders wichtig war es, die klimatischen Bedingungen im Jahresverlauf perfekt zu nutzen und dadurch ein besonderes Wohnambiente im Gleichklang mit den Jahreszeiten zu generieren“, erzählt Rubner weiter.

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Grundschule Odelzhausen

Gelungene Premiere

Die neue Grundschule auf dem Schulcampus Odelzhausen gilt bundesweit als erstes Schulgebäude der Gebäudeklasse 5 in Holzbauweise. Zu verdanken hat der Neubau diese Vorreiterrolle nicht nur dem ökologischen Bewusstsein des Landkreises, sondern auch einem unverrückbaren Fertigstellungstermin, festgezurrten Finanzen – und nicht zuletzt einem negativ ausgefallenen Gutachten. Denn der ursprüngliche Auftrag von Schankula Architekten sah einen Holzbau der Gebäudeklasse 3 vor. Dieser sollte innerhalb des Schulcampus Odelzhausen eine neu eingeführte kleine Realschule und gemeinschaftlich genutzte Fachräume aufnehmen. Die benachbarte große Grund- und Mittelschule hingegen wollte die Gemeinde sanieren lassen.

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