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Dachspezialist Bauder

Damir Mioc | Damir Mioc,

Blick zurück auf ein erfolgreiches Jahr

2023 war für Bauder ein erfolgreiches Jahr: 1500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erwirtschafteten einen Umsatz von 1054 Millionen Euro (Vorjahr: 1079 Millionen Euro) mit Dachsystemen zum Dichten, Dämmen, Begrünen, Absturz verhindern und Energie gewinnen.

Die Geschäftsleitung von Bauder blickt auf ein ereignisreiches Jahr 2023 zurück

© Bauder

Umfangreiche Investitionen in mehrere neue Produktionskapazitäten und Werke sowie Produktneuentwicklungen und Sortimentserweiterungen sichern die Zukunft des inhabergeführten Familienunternehmens. Auch 2024 steht für die Paul Bauder GmbH & Co. KG ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Ob Klimawandel, Energiegewinnung oder zunehmende Urbanisierung, mit unseren Systemlösungen machen sie Dächer zu echten Klimarettern.

Investitionen sichern die Zukunft des Unternehmens, Produktverbesserungen sichern Dächer. Auch in den vergangenen zwei Jahren hat Bauder neue Produkte entwickelt und in neue sowie vorhandene Standorte investiert. Mehrere Werkserweiterungen umfassen die herausragenden Investitionen der letzten beiden Jahre: zum einen die Erweiterung in Schwepnitz mit neuer FPO- und PVC-Anlage, eine weitere im österreichischen Bruck mit einer PU-Fertigung sowie den Ausbau am Standort Landsberg, an dem eine neue Fertigung für Flüssigkunststoff entsteht.

Darüber hinaus hat 2023 der Bau des insgesamt neunten Bauder Standorts für hochwertige Bitumen-Abdichtungen sowie PU-Dämmstoffe im französischen Drusenheim begonnen. Mit der dortigen Produktion soll die weiter steigende Nachfrage nach leistungsstarken Dachsystemen in Europa, vor allem aber in den Märkten Frankreich, Schweiz und Süddeutschland bedient werden.

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Der Flachdach-Markt hatte vor allem in 2022 mit einer extremen Rohstoffpreisentwicklung sowie Verfügbarkeitsproblemen zu kämpfen. Die aktuell vorherrschenden Unsicherheiten bremsen zahlreiche Investitionen und machen auch 2023 den Markt weiterhin rückläufig. Für 2024 prognostiziert Bauder ein leicht höheres Niveau als im Vorjahr.

Bauder ist Pionier und nach eigenen Angaben Marktführer bei der Aufsparrendämmung mit PU-Hartschaum in Deutschland 2023 war der Markt geprägt von großen Verunsicherungen hinsichtlich des „Heizungsgesetzes“ und staatlichen Förderprogrammen. Um einen Zuschuss entsprechend BEG (Bundesförderung effizienter Gebäude) oder die steuerlichen Vorteile entsprechend ESanMV (Energetische Sanierungsmaßnahmen Verordnung) in Anspruch nehmen zu können, muss ein U-Wert von 0,14 erreicht werden. Diese Vorgabe lässt sich nur mit einer effizienten Dämmung realisieren und liefert wichtige Impulse für den Sanierungsmarkt in 2024. Den Neubau sieht Bauder auch weiterhin auf niedrigem Niveau.

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