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Max Kandler,

Storz stärkt Verkehrswegebau durch Erwerb des Asphaltmischwerks AWZ

Mit dem Erwerb des Asphaltmischwerks AWZ in Zimmern ob Rottweil setzt Storz ein klares Signal für den weiteren Ausbau seiner Aktivitäten im Verkehrswegebau. Die Integration der Anlage in den Geschäftsbereich Baustoffe erfolgt zum 1. Mai 2026 und stärkt gezielt die regionale Versorgung entlang der A81. Für Bauunternehmen und Projektverantwortliche in Süddeutschland ergibt sich daraus eine verbesserte Verfügbarkeit von Asphaltmischgut sowie eine stabilere Lieferkette für Infrastrukturprojekte.

Das AWZ-Asphaltmischwerk in Zimmern ob Rottweil. © Storz

Die Entscheidung zum Erwerb unterstreicht eine langfristig ausgerichtete Strategie: In einem Marktumfeld, das von Kostensteigerungen und zunehmenden Anforderungen an Nachhaltigkeit geprägt ist, gewinnen leistungsfähige und regional verankerte Produktionsstandorte an Bedeutung.

Technische Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit im Fokus

Das Asphaltmischwerk AWZ wurde 2005 im Steinbruch in Zimmern ob Rottweil in Betrieb genommen und verfügt über eine Paralleltrommel, die eine effiziente Zugabe von Ausbauasphalt ermöglicht. Diese technische Ausstattung erlaubt es, einen hohen Anteil an Recyclingmaterial in den Produktionsprozess zu integrieren. Für die Baupraxis bedeutet dies nicht nur eine wirtschaftliche Nutzung vorhandener Ressourcen, sondern auch eine Reduzierung des Einsatzes natürlicher Rohstoffe.

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Gerade im modernen Straßenbau wird die Wiederverwertung von Asphalt zunehmend zum Standard. Der Betrieb solcher Anlagen trägt dazu bei, ökologische Anforderungen mit wirtschaftlicher Effizienz zu verbinden. Der Erwerb des Asphaltmischwerks AWZ durch Storz fügt sich somit in einen Branchentrend ein, der Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung stärker in den Fokus rückt.

Ausbau der Infrastrukturkompetenz entlang der A81

Mit dem zusätzlichen Standort in Zimmern ob Rottweil erweitert Storz sein bestehendes Netzwerk an Mischanlagen, das bereits Standorte in Tuttlingen, Engen-Welschingen und Ostrach umfasst. Für Auftraggeber im öffentlichen und privaten Sektor entsteht dadurch ein dichteres Versorgungsnetz, das insbesondere bei Projekten entlang der A81 Vorteile bietet.

Kurze Transportwege und eine zuverlässige Materialverfügbarkeit sind entscheidende Faktoren für die termingerechte Umsetzung von Bauprojekten. Der Erwerb stärkt somit nicht nur die eigene Wertschöpfungstiefe, sondern auch die Wettbewerbsfähigkeit bei Ausschreibungen im Verkehrswegebau.

Integration in bestehende Strukturen

Die organisatorische Eingliederung des Asphaltmischwerks AWZ erfolgt innerhalb des Geschäftsbereichs J. Friedrich Storz Baustoffe GmbH & Co. KG, der künftig auch die Vertriebsaktivitäten übernimmt. Damit wird eine enge Verzahnung von Produktion und Vertrieb sichergestellt, was für Kunden eine höhere Planungssicherheit bedeutet.

Für Entscheider im Baugewerbe zeigt dieser Schritt exemplarisch, wie durch gezielte Investitionen in Infrastruktur und Technologie langfristige Wettbewerbsvorteile geschaffen werden können. Der Erwerb des Asphaltmischwerks AWZ in Zimmern ob Rottweil ist somit nicht nur eine Erweiterung der Produktionskapazitäten, sondern ein strategischer Baustein für die Zukunftsfähigkeit im Verkehrswegebau.

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