Aktion BauZukunft:
Patrick Utz: "Was die Baubranche jetzt tun muss"
Das "Tischlein-deck-dich" wurde abgeräumt, erklärt Patrick Utz in diesem Gastbeitrag.
Noch immer reagieren viele Bauunternehmen passiv und warten auf Anfragen von Kundenseite. Einerseits, weil es bequemer ist und gut funktionierte. Andererseits, weil viele Unternehmen schlichtweg verlernt haben, wie sie proaktiv neue Projekte und Kunden akquirieren können.
Die Herausforderungen:
• Die Beschaffungsprozesse werden nach unten delegiert, um die Anfragen an möglichst viele Anbieter zu senden
• Die wirklichen Entscheider sprechen selten mit neuen Partnern darüber, was wichtig ist und wie Fehler aus der Vergangenheit vermieden werden können
• Meist entscheidet der Preis über Zu- oder Absage eines Auftrags. In den meisten Fällen wird mit dem Partner des Vertrauens weitergearbeitet
• Das Geschäft der Anbieter wiederum entwickelt sich nicht strategisch, sondern rein opportunistisch. Es fehlen attraktive Referenzprojekte und wichtiger Deckungsbeitrag
Wenn Sie nicht nur zuschauen wollen, wie andere das Spielfeld übernehmen, dann müssen Sie die Spielregeln ändern: Nehmen Sie eine proaktive Rolle ein und gehen Sie gezielt auf potenzielle Kunden zu – auf Entscheiderebene:
1. Machen Sie Proaktivität zum Motto und binden Sie die Mitarbeitenden mit ein.
2. Erstellen Sie eine Wunschkundenliste mit Unternehmen, die zu Ihren Kompetenzen passen und im Idealfall in Ihrer Region sind.
3. Kontaktieren Sie die Entscheidungsträger persönlich. Machen Sie sie neugierig und zielen Sie auf ein persönliches Treffen.
4. Finden Sie heraus, was Ihr Gegenüber optimieren möchte und was zeitnah ansteht. So schaffen Sie Vertrauen und Folgeschritte.
5. Präsentieren Sie Ihr Angebot dem Entscheider. Stellen Sie seine Herausforderungen und Wünsche in den Mittelpunkt.
6. Wenn Projekte groß sind, suchen Sie Teilentscheide. Der Rest kommt von allein.
7. Holen Sie sich Expertise von außen und lassen Sie sich befähigen: Proaktivität kann man lernen.
Ein proaktiver Ansatz erfordert Mut und die Bereitschaft, neue Wege zu gehen. Doch es lohnt sich: Unternehmen, die den Dialog suchen und sich als Problemlöser positionieren, haben die besten Chancen, sich vom Preisdruck zu befreien und ihre Wunschkunden nachhaltig an Land zu ziehen.
Die Herausforderungen der Bauindustrie: Eine Analyse der aktuellen Baukrise
Das Baugewerbe sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Ursachen, Auswirkungen und potenziellen Lösungsansätze für die aktuelle Baukrise.
Ein Zeichen in der Baukrise: die Aktion BauZukunft
Die Baubranche durchlebt derzeit eine ungewöhnlich Krise, die viele Unternehmen mit Sorgen und Unsicherheit erfüllt. Die Ursachen sind vielfältig: Angefangen bei einer schwächelnden Konjunktur bis hin zu politischen Unsicherheiten. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, Aufträge zu erfüllen und gleichzeitig die Zukunft ihrer Mitarbeitenden zu sichern. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.
Alternative Antriebe für Baumaschinen: Ein Weg in die Zukunft
Alternative Antriebe von Baumaschinen sind nur eine Initiative der Baubranche, trotz Krise neue Wege für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Elektro-Motoren, Wasserstoffmotoren und Hybridantriebe werden immer mehr entwickelt, um die Abhängigkeit von fossilen Brennstoffen zu reduzieren und CO2-Neutralität zu erreichen. Doch damit stößt der Innovationsgeist der Branche noch lange nicht am Ende.
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Dieser Artikel erschien zuerst in Ausgabe 07-08_2024












