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Aiwanger ehrt Zimmerermeister Manfred Amon

Zimmerermeister Manfred Amon (Stegaurach) wurde für seine Leistungen in der Ausbildung mit der Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft geehrt. Als Firmeninhaber und als Ehrenamtsträger in zahlreichen Handwerksorganisationen engagiert er sich seit Jahren für eine professionelle Gesellen- und Meisterausbildung in seinem Gewerk.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (r.) mit den drei Geehrten (v.l.): Bruno Humpenöder, Manfred Amon, Jakob Kehrle (Foto: StMWi/E. Neureuther)

Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger hat drei Mittelständler aus Mittelfranken, Schwaben und Oberfranken für ihre ehrenamtlichen Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande und der Staatsmedaille für besondere Verdienste um die bayerische Wirtschaft ausgezeichnet.

Über die Geehrten Manfred Amon, Bruno Humpenöder und Jakob Kehrle sagte der Staatsminister in seiner Laudatio: „Das Handwerk ist und bleibt ausgezeichnet. Alle heute Geehrten haben nicht nur einen handwerklichen Berufshintergrund, sondern haben Großes in der Kommunalpolitik, Familien- und Jugendarbeit, Sportvereinen und in der Ausbildung junger Menschen geleistet. Sie eint alle ein Gestaltungswille und die Leidenschaft, für Chancen ihrer Mitmenschen neben ihren Berufen viel ihrer privaten Freizeit zu investieren. Ehrenamtliches Engagement wird häufig als selbstverständlich angesehen, sowohl von denen, die es ausüben, als auch von denen, die es beanspruchen. Ehrenamt und Engagement sind keine Selbstverständlichkeit! Mit ihrem Einsatz leisten sie etwas für unsere Gesellschaft. Sie machen den Freistaat stark. Sie sind Vorbilder, Ermutiger und Brückenbauer für ein besseres Miteinander. Ihr Engagement ist vielfältig, im politischen, wirtschaftlich-sozialen, geistigen, kulturellen, sozialen Bereich oder im Sport. Unsere Gesellschaft wäre ohne ehrenamtlich tätige Menschen nicht nur ärmer und kälter, sondern sie wäre auch weniger funktionsfähig. Die Auszeichnungen sind ein Zeichen des Dankes und der öffentlichen Anerkennung für ihr langjähriges Engagement. Ohne diesen Idealismus vieler Einzelner können Vereine, Verbände oder Lokalpolitik nicht funktionieren. Tragen sie diese Auszeichnungen mit Stolz. Denn nur so kann die Auszeichnung für andere zu einem Ansporn eines vergleichbaren ehrenamtlichen Engagements für eine bessere Gemeinschaft werden.“

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Im Namen von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier überreichte Aiwanger das Verdienstkreuz am Bande an Maurermeister Bruno Humpenöder (Schwabach) und Elektrotechniker Jakob Kehrle (Höchstädt an der Donau). Humpenöder war nicht nur lange Zeit Stadtrat, sondern setzte sich als Aufsichtsrat des Schwabacher Unternehmensgründerzentrums „Schwung“ aktiv für Existenzgründer und junge innovative Unternehmen ein. Der zweite mit dem Verdienstkreuz ausgezeichnete, Jakob Kehrle, unterstützte nicht nur die Familien- und Jugendarbeit in der Kolpingsfamilie Höchstädt, sondern brachte auch das „Projekt Zukunft“ seines Sportvereins SSV Höchstädt an den Start. Unter seiner Federführung entstand in 15 Jahren eine riesige neue Sportanlage – gebaut in knapp 65 000 freiwilligen Arbeitsstunden von vielen Vereinsmitgliedern.

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