Krisenresilienz in der Baubranche

Kai Ingmar Link,

BWI-Bau-Analyse für Zeiten von Inflation und internationalen Konflikten

Die Herausforderungen der aktuellen Zeit, darunter die Auswirkungen von Corona, steigende Energiepreise und eine hohe Inflationsrate, werfen die Frage auf: Wie widerstandsfähig sind die Unternehmen in der Baubranche gegenüber diesen Krisen? Dieser Thematik geht Sophie Steffen, Ressortleiterin Volkswirtschaft beim BWI-Bau, in ihrer Analyse nach.

Die Bundesregierung hat ihre Wirtschaftsprognose für 2023 angepasst. So geht sie in ihrer Herbstprojektion davon aus, dass die deutsche Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 0,4 Prozent zurückgeht. © BWI-Bau

Die Bundesregierung hat ihre Wirtschaftsprognose für 2023 angepasst, wobei eine Rückgang von 0,4 Prozent prognostiziert wird. Die Herbstprojektion sieht jedoch für 2024 ein Wachstum von 1,3 Prozent vor. Diese Veränderungen werden durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, die daraus resultierenden hohen Energiepreise, gestörte Handelsbeziehungen und die hohe Inflation beeinflusst. In diesem Kontext stellt sich die Frage, wie gut die Unternehmen der Baubranche für derartige Herausforderungen gerüstet sind.

„Die Ausgestaltung der Strukturen und Prozesse zwischen Bauunternehmen ist für die erfolgreiche Bewältigung von Krisen entscheidend“, erläutert Sophie Steffen, Ressortleiterin Volkswirtschaft beim BWI-Bau © BWI-Bau

Sophie Steffen betont die Bedeutung der Strukturen und Prozesse zwischen den Bauunternehmen für eine erfolgreiche Krisenbewältigung. In ihrem Beitrag "Krisenresilienz in der Bauindustrie" liefert Steffen eine baubetriebswirtschaftliche Analyse zum aktuellen Status quo. Sie zeigt auf, dass in vergangenen Krisen vermehrt eine Konzentration und Integration von Nachunternehmern in die eigene Wertschöpfungskette stattgefunden hat.

„Um für plötzlich auftretende Krisen kurzfristig gewappnet zu sein, muss ein regelmäßiges Krisenmanagement aufgebaut werden“, verdeutlicht die Volkswirtin in ihrer Analyse. © BWI-Bau

"Ein regelmäßiges Krisenmanagement ist unerlässlich, um kurzfristig auf plötzlich auftretende Krisen vorbereitet zu sein", verdeutlicht die Volkswirtin in ihrer Analyse.

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Der russische Angriffskrieg auf die Ukraine, in der Folge hohe Energiepreise, gestörte Handelsbeziehungen und die hohe Inflation sind Faktoren, die den wirtschaftlichen Rückgang beeinflussen. © BWI-Bau

Sophie Steffen, Ressortleiterin Volkswirtschaft beim BWI-Bau mit Schwerpunkten in Branchenanalyse und Baumarktökonomie, erstellt relevante Statistiken zur Branchenstruktur. Der Blick auf Marktzahlen ist entscheidend, um Trends für das eigene Unternehmen zu erkennen.

Die Herausforderungen der Bauindustrie: Eine Analyse der aktuellen Baukrise
Die Bauindustrie sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten.

Über BWI-Bau
Das BWI-Bau wurde 1964 als Tochterunternehmen des Bauindustrieverbandes Nordrhein-Westfalen gegründet. Es bietet im Dreiklang von "Beratung – Weiterbildung – Information" Dienstleistungen für Bauunternehmen an, um den Transfer in die Unternehmen zu unterstützen. Das BWI-Bau ist heute bundesweit anerkannter Ansprechpartner für Bauunternehmen und ihre Partner entlang der gesamten Wertschöpfungskette Bau

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