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Energieinfrastruktur

Kai Ingmar Link,

Depenbrock unterstützt SuedLink-Ausbau

Die Gleichstromtrasse SuedLink ist eines der zentralen Projekte der Energiewende in Deutschland.

Bernhard Hebbelmann, Geschäftsführer bei Depenbrock © Depenbrock

Mit einer Gesamtlänge von rund 700 Kilometern soll sie Windenergie aus dem Norden in den Süden der Republik transportieren und so zu einer stabilen Energieversorgung beitragen. Die Depenbrock Unternehmensgruppe ist maßgeblich am Bau eines rund 40 Kilometer langen Teilstücks dieser Leitung in Niedersachsen beteiligt.

Schlüsselprojekt für die Energiewende

SuedLink ist nicht nur eines der größten Infrastrukturprojekte der Energiewende, sondern auch ein wesentlicher Beitrag zum Umbau der Energieversorgung in Deutschland. Mit einer Übertragungskapazität von vier Gigawatt wird die Leitung künftig Strom aus Offshore-Windparks und anderen Windkraftanlagen in die energiehungrigen südlichen Bundesländer transportieren.

Der Übertragungsnetzbetreiber TenneT hat die Depenbrock Unternehmensgruppe gemeinsam mit dem Bauunternehmen Johann Bunte mit der Realisierung eines Teilabschnitts in der Region Neustadt am Rübenberge beauftragt. Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich von Februar 2025 bis Dezember 2026.

Technische Details zum Projekt

Die Depenbrock Unternehmensgruppe übernimmt die technische Federführung der Arbeitsgemeinschaft und bringt ihr umfangreiches Tiefbau-Know-how in das Projekt ein. Der Abschnitt umfasst zwei Systeme mit jeweils eigenen Schutzrohrgräben sowie zusätzlichen Leerrohren. Insgesamt werden rund 160.000 Meter Schutzrohre verlegt. Das Projekt erfordert umfangreiche Erdarbeiten:

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  • Bewegung von rund 250.000 Kubikmetern Erdreich,
  • Lieferung und Einbau von 200.000 Tonnen Bettungssand,
  • Bau von Baustraßen und Lagerflächen mit rund 200.000 Tonnen Schotter.

„Für uns steht dieses wichtige Infrastrukturprojekt in einer Reihe mit anderen Großprojekten, mit denen wir zu einer stabilen und nachhaltigen Energieversorgung in Deutschland beitragen - wie zum Beispiel der Gleichstromverbindung Korridor B oder den Offshore-Netzanbindungssystemen BalWin1 und BalWin2", erklärt Bernhard Hebbelmann, Geschäftsführer bei Depenbrock.

SuedLink als Gesamtprojekt im Überblick

SuedLink gliedert sich in 15 Bauabschnitte. Die ersten Kabel wurden bereits im Herbst 2024 im niedersächsischen Zeven verlegt. Nach Fertigstellung soll die Leitung Energie für rund zehn Millionen Haushalte liefern - das entspricht der Leistung von etwa vier Atomkraftwerken.

Mit der Realisierung von SuedLink trägt die Depenbrock Unternehmensgruppe dazu bei, die Energieinfrastruktur in Deutschland fit für die Herausforderungen der Energiewende zu machen. Der Bau dieser wichtigen Stromtrasse ermöglicht die effiziente Nutzung erneuerbarer Energien, die eine Schlüsselrolle für die zukünftige Energieversorgung des Landes spielen.

Niedersachsens Energieminister Christian Meyer betonte die Bedeutung des Projekts: "SuedLink ist damit ein wichtiges Stück Energiewende. Erst damit können wir den klimaschonenden und oft überschüssigen Windstrom aus dem Norden auch in den Süden transportieren und damit fossile Energien ersetzen."

Die Fertigstellung von SuedLink ist für Ende 2028 geplant. Mit diesem ambitionierten Zeitplan unterstreicht Deutschland sein Engagement für eine nachhaltige und zukunftssichere Energieversorgung.

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