Coronavirus

Marvin Meyke,

Deutsche Bauchemie bleibt lieferfähig

Trotz der Corona-Pandemie können die Mitgliedsunternehmen der Deutschen Bauchemie ihre Kunden aktuell ohne Einschränkungen versorgen.

Norbert Schröter, Hauptgeschäftsführer Deutsche Bauchemie © Deutsche Bauchemie

"Wir sind derzeit mit der Politik und allen relevanten Verbänden der Bauindustrie und des Bauhandwerks im Gespräch", erläutert Hauptgeschäftsführer Norbert Schröter, "mit dem Ziel, insbesondere die zentralen Infrastruktur-Bauprojekte ohne wesentliche Einschnitte weiterführen zu können." Das gelte natürlich in erster Linie für Bau- und Instandhaltungsmaßnahmen mit direktem Bezug zur Corona-Pandemie, also bei Krankenhäusern, weiteren Notfalleinrichtungen, der Energie-, Strom- und Wasserversorgung. Gleiches gelte für den Brücken- und Verkehrswege- wie auch für den Wohnungsbau.Deswegen müsse, so fordert die Deutsche Bauchemie, alles getan werden, dass diese Baustellen grundsätzlich geöffnet und personell ausreichend besetzt bleiben.

Gleichzeitig habe der Gesundheitsschutz hohe Priorität, die durch das Corona-Virus erforderlichen Verhaltensmaßregeln müssen eingehalten werden. Die deutsche bauchemische Industrie sieht hier insbesondere die öffentlichen Auftraggeber in der Pflicht, für Kontinuität zu sorgen und positive Signale in Richtung Bauwirtschaft zu senden. "Als Deutsche Bauchemie unterstützen wir nachdrücklich die Bestrebungen des Hauptverbandes der Deutschen Bauindustrie und des Zentralverbandes des Deutschen Baugewerbes, die bei den zuständigen Ministern Seehofer und Scheuer eindringlich darum gebeten haben, auf Baustellenschließungen zu verzichten und parallel einen Schutzschirm für die Bauwirtschaft einzurichten, aus dem Kosten für virusbedingte Verzögerungen bezahlt werden können", erklärt Norbert Schröter.

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Baustellen des Bundes sollen offenbleiben
In einem Rundschreiben des Bauministeriums vom 23.03 heißt es zu dieser Thematik unter anderem, dass "die Baustellen des Bundes möglichst weiter betrieben werden. Baumaßnahmen sollen erst eingestellt werden, wenn behördliche Maßnahmen dazu zwingen (z. B. Betretensverbote) oder aufgrund behördlicher Maßnahmen ein sinnvoller Weiterbetrieb nicht möglich ist (zum Beispiel, weil überwiegende Teile der Beschäftigten des Auftragnehmers unter Quarantäne gestellt worden sind). Dies ist eine Frage des Einzelfalls." Die bauchemischen Hersteller befinden sich in enger Abstimmung mit Vertretern der Großkunden aus der Bauindustrie und dem Baugewerbe, um die Aufrechterhaltung der Lieferketten und der Warenlogistik zu sichern.

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