Frank Müller, Doka Schalungstechnik

Kai Ingmar Link,

Doka: bauma setzt Impulse

Wir alle kennen die Prognosen der Ökonomen für die Baubranche 2024. Da erzähle ich nichts Neues, wenn ich sage, dass sich die Bauwirtschaft auf einen ähnlichen Rückgang einstellen muss wie 2023. Doch ich bin kein Freund von Schwarzmalerei und ja, auch wenn 2024 in vielerlei Hinsicht für die Baubranche ein einschneidendes Jahr sein wird, werden viele, auch wir, an der Krise wachsen. Das kann ich nach über 30 Jahren bei Doka sagen. Zudem sehen wir in den Analysen, wie jüngst dem "Construction Trend Radar Germany" von Roland Berger, auch Licht am Ende des Tunnels. So geht man davon aus, dass sich die Lage Ende 2024 wieder stabilisiert und 2025 langsam erholt. Denn es muss gebaut werden – allein schon die Lage beim Wohnungsbau kann so nicht bleiben, wir brauchen Wohnraum, vor allem bezahlbaren Wohnraum. Aber auch im Bereich Infrastruktur haben wir viel vor uns. Damit meine ich nicht nur die zahlreichen sanierungsbedürftigen Bahn- und Autobahnbrücken hierzulande. Sondern auch europäische Großprojekte wie den Fehmarnbelt-Tunnel, bei dem wir mitwirken dürfen. Und dann wartet da ja 2025 auch schon die nächste bauma auf uns, die sicherlich auch nochmal einige wichtige Impulse in der Branche geben wird, etwa im Bereich Nachhaltigkeit, klimaneutrales Bauen oder bei Trends wie Betondruck, serielles Bauen und Digitalisierung. Es gilt also, die nächsten 10 bis 12 Monate seine Kräfte zu bündeln und sich auf die Markterholung und nächste Wachstumsphase vorzubereiten.

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Die Bauindustrie sieht sich gegenwärtig mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert, die als "Baukrise" bezeichnet werden müssen. Diese Krise hat weitreichende Auswirkungen auf verschiedene Aspekte der Baubranche, angefangen bei der Materialbeschaffung bis hin zur Fertigstellung von Bauprojekten. In diesem Artikel werfen wir einen genauen Blick auf die Ursachen, Auswirkungen und potenziellen Lösungsansätze für die aktuelle Baukrise.

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Die Baubranche steht vor großen Herausforderungen, geprägt von steigenden Kosten, Materialknappheit, und geopolitischen Spannungen. In dieser Zeit der Krise möchte das Baugewerbe Magazin die Stimme der Bauunternehmen stärken und hat die Aktion BauZukunft ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist es, den Unternehmen ein Forum zu bieten, um ihre Wünsche und Forderungen an Politik und Gesellschaft zu kommunizieren.

Frank Müller, Doka Schalungstechnik © Doka

Dieser Konjunkturausblick erschien zuerst in Ausgabe 01-2_2024.

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