Interview: Geschäftsführer PORR Deutschland
Neun Fragen an...Claude-Patrick Jeutter
In "Neun Fragen an..." darf es auch mal etwas lockerer und persönlicher sein. Diesmal zu Gast: Claude-Patrick Jeutter, Geschäftsführer PORR Deutschland.
In welchem Schulfach waren Sie besonders gut und wo nicht?
Besonders gut war ich im Fach Geschichte, denn Kultur und Geschichte sind meine Leidenschaften und haben mich schon während der Schulzeit interessiert. Besonders spannend ist für mich das tiefgehende Verständnis der Zusammenhänge und der Entstehung von Kulturen. Fächer, deren Stoff man einfältig auswendig lernen musste, haben mir dagegen nie Freude bereitet.
Wie würden Sie dem kleinen Jungen von damals erklären, was Bau ist?
Bau passiert nicht auf dem Papier, man kann ihn anfassen. Alles, was man sehen und sozusagen begreifen kann, ist gut verständlich. Ich würde ihm deshalb eine einfache Skizze einer großen Brücke zeichnen und ihm dann einen richtigen Bauplan zeigen. Ich würde erklären, dass es enormes Wissen braucht, damit so ein mächtiges Bauwerk entstehen kann. Und mein junges Ich wäre schon begeistert. Dann würde ich ihm – natürlich in Schutzausrüstung und mit aller Vorsicht – eine große Baustelle zeigen. Er dürfte im gesicherten Maschinenstillstand auf dem Führersitz der Baumaschinen sitzen. Ich würde ihn also erleben lassen, warum der Bau mich begeistert.
An welchem Stand auf einer Baumesse bleiben Sie besonders lange stehen?
Natürlich bei den Maschinen und Großgeräten. Ohne sie wäre der Bau mit den heutigen Anforderungen nicht mehr möglich. Mich begeistern dabei besonders ihre enorme Präzisions- und Leistungsfähigkeit.
Was ist nötig, um ein erfolgreicher Mitarbeiter in Ihrer Firma zu sein?
Das Handeln nach unseren PORR-Prinzipien, allen voran der Pioniergeist. Wir wollen Großes und Neues erschaffen. Ein erfolgreicher Mitarbeiter bei der PORR muss sich etwas zutrauen und sollte es mit Enthusiasmus konstruktiv und intelligent umsetzen.
Und was, um ein erfolgreicher Manager zu sein?
Ein Manager trägt Verantwortung für seine Mitarbeiter. Er muss fähig und willens sein, das Unternehmen, das er leitet, so zu gestalten, dass es auch morgen noch zukunftsfähig ist und attraktive Arbeitsplätze bietet. Ein motivierter Mitarbeiter, der Sicherheit und den Zusammenhalt der Mannschaft spürt, ist heute und in Zukunft der Schlüssel zum Erfolg eines Unternehmens.
Womit machen Sie sich nach einem langen Arbeitstag eine Freude?
Die Arbeitstage eines Managers sind sehr intensiv. Deshalb entspanne ich mich in meiner Freizeit gerne mit einem guten Buch.
Was ist ihr Lieblingsurlaubsziel?
New York – eine Stadt, die lebt, die niemals schläft und voller Lebensfreude ist.
Sport machen – ja, aktiv natürlich! Oder lieber eher passiv?
Das ist ein Bereich, in dem ich derzeit leider zu passiv bin. Ich gebe zu, da habe ich Luft nach oben.
FC Bayern München oder BVB Dortmund?
Was für eine Frage, natürlich der VfB Stuttgart, auch wenn ich damit viele enttäuschen muss.









