Energieversorgungsprojekt

Marvin Meyke,

Porr punktet in Polen mit Infrastrukturexpertise

Die Polskie LNG S.A. (GAZ-System-Gruppe) hat heute das Konsortium aus PORR S.A.  und TGE Gas Engineering mit einem Energieversorgungsprojekt im polnischen Swinemünde beauftragt.

v.l.: Tomasz Stępień (Polskie LNG CEO), Piotr Naimski (Staatssekretär im Kanzleramt des polnischen Premierministers, Bevollmächtigter der Regierung für strategische Energieinfrastruktur), Piotr Kledzik (PORR S.A. CEO), Thomas Wehrheim (TGE Gas Engineering GmbH CEO), Marek Gróbarczyk (Minister für maritime Wirtschaft und Binnenschifffahr), Krzysztof Urbaś (Präsident des Verwaltungsrates der Seehäfen Stettin und Świnoujście). © GAZ-SYSTEM

In den kommenden 42 Monaten soll das bestehende Flüssiggasterminal Lech-Kaczyński ausgebaut und darüber hinaus ein neues Schiffsufer errichtet werden. Dadurch werden bestehende Gas- und Umschlagskapazitäten an der polnischen Ostseeküste maßgeblich erweitert. Die Auftragssumme beträgt rund 448 Millionen Euro. Die erfolgreiche Umsetzung des Projekts setzt ein breites Leistungsspektrum im Industrie-, Bahn- und Wasserbau voraus, was nur wenige Anbieter vollumfänglich aufstellen können. 

„Mit unserem breiten Fachwissen im Infrastrukturbereich, unserem großen Erfahrungsschatz mit komplexen Großprojekten und einem verlässlichen Partner sind wir optimal aufgestellt für den Ausbau des polnischen Gasübertragungsnetzes. Wir freuen uns, damit einen wertvollen Beitrag zur nachhaltigen Energiesicherheit in unserem Heimmarkt Polen zu leisten“, so Karl-Heinz Strauss, CEO der PORR.

Das Projekt inkludiert die Planung, Ausführung sowie Inbetriebnahme der Anlage. Unter anderem beinhaltet der Auftrag den Bau eines dritten Gastanks, eines Nebengleises sowie eines zweiten Schiffsufers. Durch die Erweiterung werden die Regasifizierungskapazitäten von rund fünf Milliarden m³ auf rund 7,5 Milliarden m³ Erdgas pro Jahr und die gesamte Betriebssicherheit bei der Wiederverdampfung der Flüssiggase maßgeblich gesteigert.

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