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Kai Ingmar Link,

Studie belegt: Baufachzeitschriften bleiben relevante Informationsquelle in der Branche

Eine aktuelle Untersuchung des Düsseldorfer Instituts BauInfoConsult zeigt, dass Baufachzeitschriften trotz zunehmender Digitalisierung weiterhin eine bedeutende Rolle in der Informationsbeschaffung der Bau- und Ausbaubranche spielen. Die Studie, die im Rahmen des Kommunikationsmonitors 2024 durchgeführt wurde, liefert detaillierte Einblicke in das Nutzungsverhalten verschiedener Berufsgruppen und Regionen.

Die Studie basiert auf Interviews mit 500 Bauakteuren aus verschiedenen Gewerken © BauInfoConsult

Kernerkenntnisse der Studie:

  • Nutzung von Fachzeitschriften:

    Zwei Drittel der befragten Bauakteure greifen regelmäßig auf Fachzeitschriften zurück.
    Etwa jeder zehnte Bauakteur wird als "Heavy User" eingestuft, der gedruckte Fachzeitschriften anderen Informationsquellen vorzieht.
  • Unterschiede nach Berufsgruppen:

    Architekturbüros nutzen Fachzeitschriften häufiger als verarbeitende Betriebe.
    Planer und Bauausführende aus Süd- und Westdeutschland zeigen eine höhere Affinität zu Fachzeitschriften.
  • Trend zu digitalen Medien:

    Ein wachsendes Drittel der Bauakteure liest keine Fachzeitschriften mehr.
    Dieser Trend könnte teilweise auf die Auswirkungen der Corona-Pandemie zurückzuführen sein.
  • Andere Informationsquellen:

    Internetrecherche, Herstellerwebseiten, persönlicher Kontakt auf Messen, Außendienst und Fachhandel gewinnen an Bedeutung.
    Social Media und Influencer Marketing werden insbesondere von jüngeren Bauakteuren und kleineren Unternehmen genutzt.
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 Methodik der Untersuchung:

Die Studie basiert auf Interviews mit 500 Bauakteuren aus verschiedenen Gewerken, darunter Architekten, Bauunternehmer, Dachdecker, Zimmerer, Maler, Trockenbauer und SHK-Installateure. Sie ist Teil des umfassenderen Kommunikationsmonitors 2024 von BauInfoConsult, der detaillierte Informationen zum Informations- und Kommunikationsverhalten in der Bau- und Installationsbranche liefert.

Eine aktuelle Untersuchung des Düsseldorfer Instituts BauInfoConsult zeigt, dass Baufachzeitschriften trotz zunehmender Digitalisierung weiterhin eine bedeutende Rolle in der Informationsbeschaffung der Bau- und Ausbaubranche spielen. © BauInfoConsult

Die Untersuchung unterstreicht, dass Baufachzeitschriften trotz digitaler Alternativen nach wie vor eine wichtige Rolle in der Branche spielen, insbesondere in bestimmten Berufsgruppen und Regionen Deutschlands. Gleichzeitig zeigt sie einen Trend zur verstärkten Nutzung digitaler Medien, der durch die Pandemie beschleunigt wurde.

Diese Erkenntnisse bieten wertvolle Einblicke für Unternehmen und Marketingverantwortliche in der Baubranche, die ihre Kommunikationsstrategien optimieren möchten. Der vollständige Bericht des Kommunikationsmonitors 2024 ist bei BauInfoConsult erhältlich und bietet weitere detaillierte Analysen und Trends zur Informationsbeschaffung in der Bau- und Ausbaubranche.

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