Neue Wege
P.V. Betonfertigteilwerke weiß: Die Kombination macht’s!
Die Planung eines neuen Abwasserkanals in Großbottwar erwies sich als recht anspruchsvoll. Zum Einsatz kommen schließlich Kanalrohre, die die Vorteile von Beton und Kunststoff kombinieren.
"Manchmal muss man neue Wege gehen", sagt Christian Opitz, stellvertretender Amtsleiter und Bauleiter vom Zweckverband Verbandsbauamt Großbottwar (VBA), und meint damit nicht den zu erneuernden Radweg, der derzeit in Großbottwar zwischen der Kreuzstraße und der Benzenmühlstraße erstellt wird.
Im Blick hat er dabei vielmehr den unter dem Radweg liegenden Mischwasserkanal.
Auffällige Schadensbilder an den alten Steinzeugrohren mit Rissen und Scherbenbildung und eine nicht mehr intakte spätere Inlinersanierung haben einen Neubau erforderlich gemacht. Hier setzt der VBA nun auf ein Novum:
Erstmals kommen in dessen Zuständigkeitsgebiet das Fabekun-Kanalrohrsystem und -Schachtunterteile der P.V. Betonfertigteilwerke zum Einsatz.
Das Besondere an dem Produkt ist die Kombination zweier Werkstoffe durch das innenliegende PVC-U-Rohr, das ohne Stege und Verankerungen in ein Betonrohr einbetoniert ist. Auch das Beton-Schachtunterteil ist komplett mit PU ausgekleidet.
Auf die Anforderungen in Großbottwar passt die Verbindung der beiden Materialien, bestimmen hier doch ein geringes Gefälle, wenig Überdeckung von 50 bis 60 cm und zu Ablagerungen neigendes Abwasser die Ausgangsvoraussetzungen.
Opitz erläutert: "Die Bedingungen vor Ort sind schwierig. Wir sind nun zufrieden, dass wir die passende Lösung gefunden haben. Die Verbindung von Beton und Kunststoff bringt sowohl Stabilität und Belastbarkeit als auch, aufgrund der glatten Innenwandung des Kunststoffrohres, eine gute Hydraulik und Korrosionsbeständigkeit mit sich."
dieser Artikel erschien zuerst in der September-Ausgabe des Baugewerbe Magazins.



















