Mercedes E-Transporter

Randolf Unruh | Jessica Stütz,

Großes Sortiment

Mercedes will 2026 für eSprinter und eVito eine eigene Elektro-Architektur einführen.

Mercedes tritt mit einer kompletten E-Palette vom eCitan über den eVito bis zum neuen eSprinter an. Eine eigene »Elektro-Architektur« soll 2026 folgen

© Mercedes

Mercedes gehört mit eCitan, eVito und dem eSprinter zu den Vollsortimentern. Der eCitan entsteht zusammen mit Renault und Nissan, trägt eine abgewandelte Karosserie und eine eigene Armaturentafel. Es gibt den Kastenwagen in zwei Längen, mit 90 kW Leistung, einer Batterie mit nutzbaren 45 kWh und auf Wunsch mit bis zu 80 kW Ladeleistung an der Schnellladesäule. Die Nutzlast ist knapp, die Anhängelast mit 1,5 Tonnen üppig. Aktuell starten wie bei den Partnermarken die Langausführung und der Kombi, hier Tourer getauft.

Den Kompakt-Transporter eVito hat Mercedes soeben äußerlich dezent und innen deutlich renoviert. Der Kastenwagen fährt mit 60-kWh-Batterie und einem E-Motor von 85 kW vor. Er lädt mit maximal 50 kW eher gemütlich. Beim Tourer legt Mercedes auf Wunsch eine ordentliche Schippe drauf: Da wäre auf Wunsch eine üppige Batterie mit 90 kWh, die Motorleistung beträgt 150 kW, die Ladeleistung ist dann mit bis zu 110 kW deutlich fixer.

Ein Auslaufmodell ist die erste Generation des eSprinter. Der Kastenwagen mit Einheitskarosse, schmaler Batterie und fehlender Anhängelast funktionierte maximal für Päckchenverteiler, vorzugsweise in der grau-blauen Lackierung eines Internet-Kaufhauses. Die Neuauflage des eSprinter ist von anderem Kaliber: Motorisierung mit 100 oder 150 kW, Hinterradantrieb, drei Batterievarianten von 56 oder 81 sowie 113 kWh, zahlreiche Karosserien und Fahrgestelle, dazu bis zwei Tonnen Anhängelast und maximal 115 kW Ladeleistung. Ab Anfang 2024 geht es los, beginnend mit den Kastenwagen. Die Daten klingen verlockend, aber der neue eSprinter ist ein Modell des Übergangs. Ab 2026 führt Mercedes für eSprinter und eVito Van.EA eine komplett neue, gemeinsame Elektro-Architektur ein. Der Basisantrieb wechselt dann wieder nach vorn, für hohe Ansprüche an Leistung und Traktion treibt ein zweiter Motor die Hinterachse an – ergibt einen 4 x 4.

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