Lärmarmer und staubfreier Abbruch

Helena Gennutt,

Bodenplatten immissionsarm durchtrennen

Beim Abbruch eines ehemaligen Krankenhauses in Konstanz am Bodensee entfernte das schwäbische Unternehmen CK Abbruch & Erdbau ein rund 110 cm dickes Betonfundament. Das Unternehmen verwendete dazu ein Kemroc-Schneidrad an einem firmeneigenen 40-Tonnen-Bagger.

Das von CK Abbruch & Erdbau erworbene Schneidrad im Einsatz. Der Fahrer zertrennt die rund 110 cm dicke Betonplatte mit einem Schneidtempo von 10 – 15 m pro Stunde. © Frank foto art studio

Auf der Fläche des früheren Vincentius-Krankenhauses entsteht ein Wohnquartier mit Einzelhandel und Gastronomie. Zuvor gilt es den bestehenden Gebäudekomplex abzubrechen. Dabei stießen die Spezialisten von CK Abbruch & Erdbau auf eine 2.000 m² große, rund 110 cm mächtige Beton-Plattengründung unter einem Gebäude aus den 1970er-Jahren.

Der Abbruch mit Hilfe eines Bagger-Hydraulikhammers oder im Bohr- und Sprengbetrieb kam nicht in Frage, da diese Verfahren eine hohe Lärm- und Feinstaubbelastung mit sich bringen. Die Schneidräder von Kemroc sind in vier Baugrößen für Bagger von 15 bis 60 Tonnen verfügbar und lassen sich an die vorhandenen Maschinen anbauen. Zwei seitliche, drehmomentstarke Hydraulikmotoren ermöglichen hohe Antriebsleistungen und Schneidkräfte.

Mit dem Anbauwerkzeug ist ein Schneidfortschritt von 10 bis 15 Meter pro Stunde möglich. Damit erfolgt der Abbruch ähnlich schnell wie bei einem Bohr- und Sprengeinsatz, ist jedoch vergleichsweise kostengünstig und immissionsarm.

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