Gesehen auf der bauma 2022

Kai Ingmar Link,

Zwei Hydrema-Bagger auf einen Streich bei RS-Tiefbau

Es war bei weitem nicht der enge Kontakt zum Vertriebsmitarbeiter des Händlers Fischer & Schweiger, sondern vielmehr die bei der Vorführung gewonnene Erkenntnis, dass es keinen Bagger gibt, der so kompakt und gleichzeitig so leistungsstark ist wie der Hydrema, der zum Kauf von gleich zwei Maschinen geführt hat. Auf der bauma 2022 wurde man dann auf den Hydrema aufmerksam und ließ sich am Hydrema-Stand von Bernhard Schweiger, dem zuständigen Verkäufer von Fischer & Schweiger, über das Produkt informieren. Eine Vorführung wurde vereinbart und die Baustelle dafür sorgfältig ausgewählt.

Bei der Übergabe freuten sich von links nach rechts: Martin Werthenbach (Hydrema) Bernd Schweiger (Verkäufer Fischer & Schweiger), Markus Fastl (Niederlassungsleiter Richard Schulz), Wolfgang Burghard (Geschäftsführer Fischer & Schweiger), Arnold Schuh (Regionalleiter Hydrema) © Hydrema

„Wir haben ein neues Bankett im fließenden Verkehr gebaut und bei der Arbeit sofort gemerkt, dass die Maschine unglaublich stark ist. Was uns aber fast noch mehr überzeugt hat, ist, dass die Maschine nicht nur stark, sondern auch extrem kompakt ist. Wenn man unter fließendem Verkehr arbeiten muss, weiß man, dass es auf jeden Zentimeter ankommt. Aber es ist nicht nur das kompakte Heck, das beim MX18G einen Hecküberstand von nur 1,70 m aufweist, sondern auch der extrem kompakte Frontschwenkbereich. Mit nur 2,06 m bei 2,50 m Löffelstiel ist die Maschine bei Bedarf auch vorne extrem kompakt, hat aber mit 9,72 m immer noch eine Reichweite von fast 10 m. Die Kinematik des Auslegers ist so genial konstruiert, dass man mit dem Löffel noch einen seitlich stehenden LKW beladen kann, der den Bagger sogar berührt“.

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Aber auch der Komfort und die Größe der Kabine haben überzeugt. „Es ist erstaunlich, dass die Maschine trotz ihrer Kompaktheit eine so große Kabine hat. Hinter dem Sitz ist viel Platz und eine schwere Jacke oder ein Mantel können problemlos über die Rückenlehne des bequemen Fahrersitzes gehängt werden. Insgesamt hat uns die Vorführung so überzeugt, dass wir gleich zwei Maschinen bestellt haben“.

Das 1898 gegründete Unternehmen Richard Schulz mit Hauptsitz in Neuburg a.d. Donau verfügt über insgesamt 13 Niederlassungen, die überwiegend im bayerischen und baden-württembergischen Raum verteilt sind, sowie 6 weitere Tochtergesellschaften. Mit rund 1.600 Mitarbeitern ist das Traditionsunternehmen in vielen Bereichen tätig. Mit den Bereichen Asphalt, von der Produktion bis zum Einbau, Bauleistungen und Baunebenleistungen ist das Unternehmen für nahezu jedes Projekt komplett autark. Selbst die Verkehrssicherung kann das Unternehmen für sich und seine Projekte durchführen. Ob Kanal- und Rohrleitungsbau, Erd-, Wasser-, Ingenieur- oder Betonbau, die Herstellung von Betonfertigteilen wie Treppen und Balkone oder Stützen und Unterzüge für den Hallen- und Industriebau oder die Produktion von Tunnelstützsystemen, Gitterträgern und Sicherungselementen; es gibt fast nichts im Bauwesen, was das Unternehmen nicht in Eigenregie ausführen kann. Unter dem Motto „Wir schaffen neue Wege“ hat sich das Unternehmen verpflichtet, mit geballter Kraft aus Kompetenz und modernster Maschinentechnik jedes Projekt in die Realität umzusetzen.

Dass bei einem Unternehmen dieser Größe Eigenschaften wie Leistung und Wirtschaftlichkeit besonders wichtig sind, weiß auch Hydrema-Vertriebsleiter Martin Werthenbach. „Gerade Unternehmen dieser Größenordnung müssen auf Wirtschaftlichkeit und Leistungsfähigkeit der Maschinentechnik setzen. Unser Motto für dieses Jahr lautet: "Nicht die Vielzahl der Maschinen ist der Schlüssel zum Erfolg, sondern die eine effiziente Maschine auf der Baustelle sichert den Ertrag für den Unternehmer".

Eine Baustelle zu planen und dann möglichst viele Maschinen auf die Baustelle zu bringen, ist schon lange nicht mehr wirtschaftlich. Die Transportkosten, aber auch der Platzbedarf für abgestellte Baumaschinen, die gerade nicht im Einsatz sind, sind Ertragsfresser. Auch die Unterbrechung von Abläufen, weil die Maschine gewechselt werden muss, ist der Effizienz und der Kostenkalkulation nicht zuträglich. Selbst auf Großbaustellen werden Maschinen hin und her gefahren, weil sie gewechselt werden müssen, nur weil die gerade eingesetzte Maschine zu schwach oder zu groß ist oder einfach etwas nicht kann. Da muss ein Bagger weggefahren werden, weil eine Palette mit einem anderen Gerät bewegt werden muss, oder ein kompakter Bagger, der sich auf der Baustelle ideal drehen und wenden kann, muss weggefahren werden, damit ein größerer Bagger schwere Bauteile heben und einbauen kann. Wir sind der Meinung, dass mit einer Maschine alles möglich ist. Das hat auch Richard Schulz mit seinem Team erkannt, manchmal sogar deutlich besser als mit der bisherigen Maschinentechnik. Wir freuen uns, dass nun zwei blaue Hydrema-Bagger im Großraum Garmisch-Partenkirchen zum Einsatz kommen. Und Bernd Schweiger freut sich, dass er mit Richard Schulz einen weiteren Kunden in seiner Region mit dem Premiumprodukt ausstatten konnte.

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